gb

Lok Pirna: Jubel auf dem Sonnenstein

Die Handballer der SG Pirna Heidenau haben ihren Heimfluch besiegt. Nach vier Niederlagen in Folge setzte sich das Team von Dusan Milicevic mit 28:23 gegen Aufsteiger Oebisfelde durch.

Der Pirnaer Trainer hatte vor der Partie schon eine Ahnung in Sachen Spielausgang. „Wir haben in der Rückrunde bisher alle Spiele gegen die Teams gegen die wir in Hinrunde gewonnen haben, auch siegreich gestaltet. Und wenn wir da an das Hinspielergebnis anknüpfen, müsste es logischerweise wieder einmal mit zwei Heimzählern klappen.“ Die Eisenbahner fanden vor 250 Zuschauern nur schwer in die Partie. Die Gäste führten nach acht Minuten mit 4:1. Beim Kabinengang leuchtete ein 14:13 für Oebisfelde an der Anzeigentafel. „Dann gab es einen unerklärliche Bruch im Spiel.“ charakterisierte Gästetrainer Christian Herrmann die Viertelstunde nach dem Wiederanpfiff. Martin Durceks Treffer zum 21:17 (43.min) ließ auch Geschäftsführer Uwe Heller erst einmal tief durchatmen. Auch nach dem Anschlusstreffer zum 21:20 (50.min) durch Tim Schroeter ließen sich die Eisenbahner nicht mehr aus der Erfolgsspur bringen. Miran Valincic (10 Treffer), Krzystof Kusal (6 ), „Toto“ Schneider (5) und Christian Möbius (3) warfen noch ein deutliches 28:23 für die SG Pirna Heidenau heraus.

Bevor die Eisenbahner ans Ostereiersuchen gehen steht am 13. April die Auswärtsaufgabe beim HC Burgenland auf dem Spielplan. „Da hatten wir ja auf dem Sonnenstein gewonnen.“ meldete sich Dusan Milicevic mit seiner Statistik noch einmal zu Wort.

Andreas Reiche

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Schulsporthallen bleiben geschlossen

Senftenberg. Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und Amtsleiter Falk Peschel am Mittwoch im Ausschuss Soziales Bildung, Kultur und Sport. Hintergrund dieser Entscheidung ist der Umstand, dass für die Nutzung der insgesamt sechs Schulsporthallen durch die Stadt Reinigungs- und Hygienekonzepte festgeschrieben werden müssten, für deren Umsetzung die Stadt in der Verantwortung steht. Vor jedem Nutzerwechsel müssten demzufolge die Hallen gereinigt werden, unabhängig davon, wie lange dort Sport getrieben wurde, also auch nach einer Nutzung von beispielsweise nur einer Stunde. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt wären in der Pflicht dies zu überwachen. Aufgrund der Nutzungszeiten bis zum Teil 22 Uhr kann dies nicht gewährleistet werden. Zudem wäre ohnehin nur die Ausübung so genannter kontaktloser Sportarten zulässig, beispielsweise Tischtennis. Darüber hinaus würden die Schulsporthallen mit Beginn der Schulferien am 24. Juni ohnehin wieder geschlossen. Es handelt sich also lediglich um einen Zeitraum von dreieinhalb Wochen, in dem die Schulsportanlagen durch Dritte genutzt werden könnten. Laut einer neuen Fassung der Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie wäre die Nutzung durch Dritte beziehungsweise durch Vereine theoretisch wieder möglich. Die Stadt Senftenberg hofft vor diesem Hintergrund auf Verständnis in der Bevölkerung und insbesondere bei den betroffenen Vereinen. »Der Gesundheitsschutz hat stets höchste Priorität«, erklärt Bürgermeister Andreas Fredrich. Bei der Entscheidung gehe es zudem darum, die Verhältnismäßigkeit von Nutzen, Zeit und Aufwand zu berücksichtigen. Aufgrund der nicht in Anspruch genommenen Nutzungstage seit dem 17. März 2020 bis zum 24. Juni 2020 (Schuljahresende) werden die Nutzungsgebühren neu berechnet und gegebenenfalls bereits gezahlte Nutzungsgebühren zurückerstattet. Dies soll spätestens nach Schuljahresende erfolgen.Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und…

weiterlesen