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Galeriekonzert mit Folgen

Pirna. Canaletto Forum übergab Gemälde an Stadtmuseum

Galeriekonzerte im Kapitelsaal des Stadtmuseums sind immer ein doppelter Kunstgenuss. Denn neben dem musikalischen Erlebnis wird immer auch ein bildkünstlerisches Werk vorgestellt. Beim jüngsten 104. Galeriekonzert gab es eine besondere Überraschung.

Das Canaletto Forum Pirna erwarb für das Stadtmuseum  ein Gemälde vom Auktionshaus Schmidt. Mit dem Bild »Abendstimmung an der Elbe bei Obervogelgesang« aus dem Jahre 1941 von Georg Egmont Oehme wird der Bestand des Stadtmuseums nun um ein wesentliches Werk bereichert. Verständlich, dass die Freude bei der Übergabe groß war. Der 1890 in Dresden geborene Künstler, studierte von 1908 bis 1911 an der Königlichen Kunstakademie Dresden. »Für unser StadtMuseum ist die Schenkung des Landschaftsbildes von Bedeutung, da der 1955 in Dresden verstorbene und zu seinen Lebzeiten durchaus bekannte Künstler bisher mit keinem Werk in der Sammlung vertreten war«, unterstrich Museumspädagogin Gerburg Sturm. 

Schwerpunkt des bisherigen Grafik- und Gemäldebestandes bilden Landschaftsdarstellungen der Sächsischen Schweiz, da bereits der Gebirgsvereins Sächsische Schweiz sich auf dieses Thema konzentrierte. Mit der Arbeit von Oehme wird die gezielte Sammeltätigkeit in diesem Bereich fortgeführt.

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Hände weg von den jungen Wilden!

Görlitz. Es ist Frühsommer und das Telefon der Wildtierauffangstation im Görlitzer Tierpark steht nicht still. So wie jedes Jahr. Regelmäßig kommen Anfragen besorgter Tierfreunde zu vermeintlich hilfsbedürftigen Rehkitzen, Waschbären, Füchsen, Vögeln und Co. Über Anrufe freuen sich die Mitarbeiter, kann auf diese Weise doch aufklärt werden. Die Freude über kerngesunde Jungtiere, die aus Unwissenheit mitgenommen und in die Wildtierauffangstation gebracht werden, hält sich hingegen in Grenzen. Auch wenn ein Eingreifen des Menschen aus ethischer Sicht zwar verständlich ist, ist es oft aber nicht zum Besten des Tieres. Die besten Betreuer für junge Wildtiere sind immer noch die eigenen Eltern. Aber wie erkennt Tierfreund, ob ein Jungtier tatsächlich in Not ist? Das ist in den allermeisten Fällen nämlich nicht der Fall. Elterntiere halten sich nicht rund um die Uhr bei ihren Jungen auf. Meist befinden sie sich jedoch in der näheren Umgebung. Nähert sich ein Mensch, trauen sie sich nicht zu ihrem Nachwuchs. Deshalb gilt für den Menschen in solchen Situationen: schnellstmöglich weg vom Fundort. Fühlen sich die Eltern ungestört, kehren sie nach kurzer Zeit zurück. Wer sichergehen möchte, dass es dem Jungtier tatsächlich gut geht, kann nach 24 Stunden nachschauen, ob es sich noch immer an derselben Stelle befindet. Fuchs- und Waschbärwelpen unternehmen übrigens schon relativ früh Ausflüge. Auch wenn sie sehr unbeholfen wirken, sie sind nicht verlassen, die Mutter sammelt sie wieder ein. Im Wald, auf der Wiese oder dem Feld liegt bewegungslos ein Rehkitz? Dann gilt auch hier: schnellstmöglich den Ort verlassen. Die Ricke wird zu ihrem Kitz zurückkommen, sobald der Mensch weg ist. Rehkitze sind sogenannte Ablieger, die bei Gefahr nicht weglaufen, sondern sich ducken und bewegungslos verharren, bis die Gefahr vorüber ist. Fieptöne sind kein Anzeichen für eine aktuelle Qual des Tieres, sondern der Hilferuf an das Muttertier, da sich das Kitz durch die Anwesenheit von Menschen bedroht fühlt.   Im Wald, Parks oder im Garten sitzen sie und fliegen nicht weg: junge Vögel die schon ihr Nest verlassen, bevor sie richtig fliegen können. Das ist ganz normal! Die Elternvögel füttern die auf dem Boden herumhüpfenden und bettelnden Jungen weiter.  Wer hier helfen möchte sollte Hunde und vor allem Katzen von den Jungvögeln fernhalten. Für diejenigen, die sich zu diesem Thema weiter informieren möchte hat das sächsische Staatsministerium ein umfassendes Faltblatt entwickelt. (https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/11129)Es ist Frühsommer und das Telefon der Wildtierauffangstation im Görlitzer Tierpark steht nicht still. So wie jedes Jahr. Regelmäßig kommen Anfragen besorgter Tierfreunde zu vermeintlich hilfsbedürftigen Rehkitzen, Waschbären, Füchsen, Vögeln und Co.…

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