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Fußballnachbarn: Erstes Pflichtspiel seit 36 Jahren

Neustadt i. Sa.. Der SSV 1862 Langburkersdorf empfängt am 16. August den SSV Neustadt. Die letzte Ligapartie zwischen beiden Vereinen fand zu DDR-Zeiten statt.

Die Sportplätze beider Vereine sind nicht einmal einen Kilometer Luftlinie voneinander entfernt. Trotzdem sollte es über 30 Jahre dauern, bis sich der SSV Neustadt und der SSV 1862 Langburkersdorf wieder in einem Pflichtspiel gegenüberstehen. Die letzte Liga-Partie fand 1983 statt, damals noch in der Bezirksklasse. Beide Vereine waren seither in unterschiedlichen Ligen unterwegs. Zudem war die Fußballabteilung von Langburkersdorf zwischen 2002 und 2008  beim SSV Neustadt/Hohwald angesiedelt. Weil Langburkersdorf nun aus der Kreisliga A in die Kreisoberliga aufgestiegen ist, kommt es jetzt zu diesem seltenen Duell.

Im Vorfeld der Saison hatte der hiesige Fußball-Kreisverband die Anfrage gestartet, das Eröffnungsspiel für die neue KOL-Saison beim Aufsteiger in Langburkersdorf durchzuführen. Da entstand die Idee, dass sich beide Ortsteile an diesem 1. Spieltag gleich messen können. »Für die Fußballfans in Neustadt/Sa. wird dieses Duell ein Highlight, wenn sich beide Mannschaften nun nach über 30 Jahren wieder in einer Liga im Wettkampfbetrieb gegenüberstehen. Für unsere Spieler wird es ein erster großer Härtetest, wenn sie vor mehreren hundert Zuschauern gegen ein starkes Team das erste Pflichtspiel beim Ortsnachbarn bestreiten. Wir vom SSV Neustadt/Sa. freuen uns alle auf eine faire und spannende Partie im Langburkersdorfer Stadion«, sagt Martin Beck, Vorsitzender des SSV Neustadt/Sa.

Gleiche Töne vernimmt man auch beim Fußnballnachbarn. »Unsere Jungs sind heiß und freuen sich auf das historische Match«, lacht Fußball-Abteilungsleiter Mathias Bläser (SSV 1862).
Im Jahr 1988 standen sich beide Verein noch einmal offiziell gegenüber – im Pokal-Achtelfinale. Das ging nach Verlängerung 3:2 für Neustadt aus – »glücklich für Neustadt«, wie die SZ damals schrieb. Für zusätzlichen Ehrgeiz am 16. August dürfte der Vorbereitungs-Test zwischen beiden Teams sorgen. Im Februar 2019 bezwang das damals noch niederklassige Langburkersdorfer Team die Neustädter mit 5:2. Es ist also alles angerichtet für eine spannende Partie. Ab 18 Uhr rollt der Ball.

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Happy Birthday: "Elaskon"-Namensgeber wird heute 90

Dresden. Elastisch + konservierend = Elaskon. Auf diese geniale Idee als Firmenname für jenen Betrieb, in dem seit 1928 technische Öle und Fette vertrieben und später auch hergestellt wurden, kam einst Günther Gedecke. Er suchte damals nach einem Namen für einen neu entwickelten Schmierstoff – dass daraus der Firmennamen wurde: Toller Nebeneffekt. Happy Birthday, Günther Gedecke Heute, am 16. August, feiert Günther Gedecke seinen 90. Geburtstag, »seine« Firma Elaskon ist nur ein Jahr älter als er. 1957 kam Gedecke als Technischer Leiter zur damaligen Firma Richter & Co, dem Elaskon-Vorläufer. 1958 übernahm er als Komplementär die Geschäftsführung. Mit der Verstaatlichung 1972 wurde das Unternehmen zum VEB Elaskonwerk. Anfang der 80er Jahre wurden zwölf chemisch-technische Betriebe mit rund 1.500 Mitarbeitern als Kombinat Elaskon zusammengefasst und von Günther Gedecke als Kombinatsdirektor bis 1992 geleitet. In jenem Jahr gelang es Günther Gedecke, dass ihm Elaskon durch die Treuhand rückübertragen wurde. Gleichzeitig suchte er nach Partnern und einem Nachfolger, um dem Unternehmen in der Marktwirtschaft eine stabile Perspektive zu sichern. 1993 entschied er sich zum Verkauf der Firma an das Mineralölhandelsunternehmen Präg. Geschäftsführer wurde Karl Schwald, der das Unternehmen später schrittweise erwarb und es heute zusammen mit seinem Sohn Tobias und seinem Bruder Richard als Familienbetrieb leitet. »Tolle Lebensleistung« Günther Gedecke ist noch heute mit »seinen Elaskonern« eng verbunden und steht mit der Geschäftsführung in regelmäßigem Kontakt. »Gerade in der Anfangszeit waren die Erfahrungen und Hinweise von ihm ein wichtiges Startkapital für uns«, erklärt Karl Schwald. »Wir sind ihm sehr dankbar für die Unterstützung und wünschen ihm vor allem Gesundheit. Dass er Elaskon auch in schwierigen Zeiten zu einer angesehenen Marke entwickelt hat, ist eine tolle Lebensleistung, auf die er sehr stolz sein kann.«Elastisch + konservierend = Elaskon. Auf diese geniale Idee als Firmenname für jenen Betrieb, in dem seit 1928 technische Öle und Fette vertrieben und später auch hergestellt wurden, kam einst Günther Gedecke. Er suchte damals nach einem Namen für…

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