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Die Ausflugstipps für's Wochenende

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Stollenfest, Schlittenhunde-Rennen und ein fahrender Weihnachtsmarkt. Am Wochenende ist wieder viel los im Landkreis. Hier kommt ein Überblick.

Pirna: Der Canalettomarkt ist bereits eröffnet. Gleich zu Beginn drehten Weihnachtsmann Ekki alias Ekkehart Garten und das diesjährige Pirnaer Weihnachtskind Caroline (9) auf einer Dampfeisenbahn am Rathaus ihre Runden und liefen durch eine nachgestaltete Naturlandschaft vom Miniaturpark und der Erlebniswelt »Die Kleine Sächsische Schweiz« in Dorf Wehlen. Pirnas Weihnachtsmarkt hält zunächst bis zum 23. Dezember seine Tore auf dem Pirnaer Marktplatz geöffnet. Nach dem Fest geht er noch einmal vom 27. bis zum 30. Dezember in die Verlängerung. Übrigens: Der Weihnachtsmann kommt täglich um 17 Uhr auf die Bühne und begrüßt das jeweilige Adventskalenderkind.

Pirna: Mit einem Stollenfest präsentiert sich am 30. November die Bäckerinnung auf Pirnas Weihnachtsmarkt. Punkt 15 Uhr ziehen neun Vertreter der Zunft – alle samt Bäckermeister - ihrem Handwerk entsprechend gekleidet mit der Innungsfahne über den Markt zur Bühne. Mit dabei haben sie einen 1,70 Meter langen und etwa acht Kilo schweren Rosinenstollen. Den Striezel hat Innungsobermeister Frank Gröger in seiner Copitzer Backstube gebacken. »Den verteilen wir gegen eine freiwillige Spende«, so Gröger. Mit dem gesammelten Betrag unterstützt die Bäckerinnung Kinder und deren Aktionen. Diesmal sind die Spenden für das Montessori Kinderhaus »Kinderland« in Copitz bestimmt. Die Besucher erfahren außerdem, wie die diesjährige Stollenprüfung ausgefallen ist. Wie man hört, haben 19 Bäcker insgesamt 33 Stollen zur Prüfung eingereicht.

Pirna: Wer es etwas kleiner mag, dürfte bei der Schifftorweihnacht am 30. November gut aufgehoben sein. Ein gediegenes vorweihnachtliches Treiben erwartet die Besucher an diesem Sonnabend, 30. November 2019, auf der Plangasse und auf dem freien Platz vor der ehemaligen Holzhandlung Kunze zur Ziegelstraße in der Pirnaer Schifftorvorstadt. Der Freundeskreis „Die Kauzigen“ präsentiert von 14 bis 19 Uhr allerlei altes, historisches Handwerk. Gäste können in dem Ensemble Gemütlichkeit aus alten Zeiten erleben. Fackeln, Kerzen und Schwedenfeuer sorgen in der alten Pirnaer Siedlung für ein stimmungsvolles weihnachtliches Ambiente. Vor dem Domizil des einstigen Holzhändlers wird Glühbier, heißer Met und Punsch ausgeschenkt sowie andere Leckereien angeboten. In dem beschaulichen ältesten Pirnaer Stadtteil lebt mit der kleinen Schifftorweihnacht, die bereits zum siebenten Mal stattfindet, eine Historie wieder auf. Denn vor mehreren hundert Jahren gingen dort Platzbäcker, Töpfer und Schmiedemeister ihren Handwerken nach.

Heidenau: Unter neuer Regie öffnet am ersten Adventswochenende (29. November bis 1. Dezember)  der Weihnachtsmarkt Heidenau seine Pforten. Los geht's am 29. November, ab 17 Uhr. Dann macht sich der Lampionumzug unter dem Motto »Märchenhaftes zur Weihnachtszeit« mit dem Weihnachtsmann und Frau Holle auf den Weg vom Spielplatz Ringstraße über die Haeckelstraße und die Ernst-Thälmann-Straße zum Marktplatz. Weihnachtsmarktbesucher haben in diesem Jahr die Möglichkeit, persönliche Weihnachtsgrüße aus Heidenau zu versenden – im Weihnachtspostamt. Das Programm: Weihnachtstheater, Weihnachtskonzert, Puppentheater, Artisten- bzw. Zaubershow, Linedance, Weihnachtskino und Stollenverkauf. Stände bieten regionale Holz-, Schmiede- und Volkskunst sowie Adventsschmuck an. Alle Informationen auf: www.weihnachtsmarkt-heidenau.de

Heidenau/Dohna: Nach dem überwältigenden Erfolg vom letzten Jahr mussten die Johanniter nicht lange überlegen und haben kurzerhand den zweiten Johanniter-Weihnachtsmarkt organisiert. Neben dem Märchenwald, der Bastelstrecke und Lagerfeuermusik wird beispielsweise auch der Lockwitzer Posaunenchor spielen. Für Unterhaltung sorgen auch Uwe Becker mit seiner musikalischen Lesung, der Männerchor »Vorsicht Seriös«, Tiere zum Streicheln, ein Karussell und Märchenlesungen. Und ein kleines Highlight wird ganz sicher das Krippenspiel der Kita Regenbogen in Heidenau, das am Samstag aufgeführt wird. Wo? Auf dem Gelände hinter der Rettungswache und im Park des Johanniter-Stifts (Burgstraße 79). Wann? Samstag, 10 bis 20 Uhr und Sonntag, 10 bis 19 Uhr. Der Eintritt ist frei! Übrigens: Die Einnahmen gehen in diesem Jahr an die Alters- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Heidenau und Dohna und das Projekt »Herzensretter«.

Freital: Der altehrwürdige Burgker Schlosshof in Freital erstrahlt auch in diesem Jahr wieder am ersten und zweiten Adventswochenende im Lichterglanz. In beschaulicher Atmosphäre bieten am 30. November und 1. Dezember sowie am 7. und 8. Dezember 2019 zahlreiche Handwerker und Händler weihnachtliche Waren und Delikatessen an – von 12 bis 20 Uhr. Der »Freitaler Schlossadvent« dürfte auch für reichlich Spaß bei den Kindern sorgen, u.a. mit Ponyreiten, Streichelzoo und der Kindereisenbahn »Orient Express«. Um 14 Uhr kommen an allen Tagen Weihnachtsmann und Schneemann zu Besuch und bringen Überraschungen für die Kinder mit. Eine Stunde danach ist jeweils im Steigersaal ein weihnachtliches Kinderprogramm zu erleben. Ebenfalls im Steigersaal wird Miss Hopkins um 17.45 Uhr Weihnachtsgeschichten lesen.

Königstein: Der »Historisch-romantische Weihnachtsmarkt« auf der Festung Königstein lockt an allen vier Adventswochenenden auf den bekannten Tafelberg, vorausgesetzt sie zahlen Eintritt (10 Euro, erm. 7 Euro). Dafür bekommen die Besucher Jahrmarkttreiben wie vor 100 Jahren präsentiert – eine bunte Mischung aus Musik, Artistik und Schauspiel. Kinder können Geschenke basteln, dem Märchenpfad folgen und ins Puppentheater gehen. Jeden Sonntagnachmittag um 15.30 Uhr kommt der Weihnachtsmann mit einem Sack voller Geschenke. Ab dem 1. Dezember wird täglich ein Fenster des mit 112 Metern längsten Adventskalenders Deutschlands geöffnet. Auftakt ist diesen Sonnabend, 12 Uhr, mit dem traditionellen Stollenanschnitt.

Freital/Rabenau/Malter/Kipsdorf: Den vermutlich längsten Weihnachtsmarkt in der Region können die Passagiere der Weißeritztalbahn am ersten Adventswochenende erleben. Zwischen Freital-Hainsberg und Kipsdorf gibt´s insgesamt neun Gelegenheiten in vorweihnachtliche Stimmung zu kommen, u.a. mit traditionellen Handwerk, Leckereien, Pyramidenanschieben, Glühweintreff, Basteln u.v.m.. Prinzip: Aussteigen, genießen, weiterfahren. Der erste Zug schnauft 9.25 Uhr (und danach aller zwei Stunden) ab Hainsberg über die 26 km lange Strecke. Infos hier.

Rabenau: Am 30. November, 14.30 Uhr startet das 16. Pyramidenfest in Oelsa mit kulinarischen
Überraschungen, weihnachtlichen Klängen und feierlichem Beisammensein. Ort: Feuerwehrplatz Oelsa. Am Sonntag, ab 14 Uhr steht dann das Pyramiden-Andrehen in Spechtritz auf dem Plan. Auf die Gäste wartet ein buntes Programm sowie Speis und Trank.

Schon zum 25. Mal grüßt das Lichterfest in Wilsdruff seine Besucher und zwar am 1. Dezember, ab 14 Uhr. Auch auf Schloss Weesenstein liegt am Samstag und Sonntag, jeweils ab 13 Uhr Glühweinduft in der Luft. In Geising (Samstag/Sonntag) und Hohnstein (Sonntag) ist auch was los.

Lohmen/Dorf Wehlen: Nordische Schlittenhunde scharren schon mit den Pfoten, denn in der Herrenleite zwischen Pirna-Mockethal und Lohmen stehen sie an diesem Wochenende (30. November/1. Dezember) bei je einem Vielseitigkeitslauf in den Startlöchern. Start und Ziel ist am Eingang des Vereinsgeländes der Lohmener Biker am Herrenleitenweg (Herrenleite 6). Zwischen 11 und 13 Uhr starten dort die Gespanne in Sechs-Minuten-Abständen. Bis zu 20 Gespanne aus Sachsen und aus Brandenburg erwartet Lokalmatador und Organisator Björn Gedlich.  Weil kein Schnee liegt, machen die Musher, also Lenker der Gespanne, mit Trainingswagen als Ersatz für die Schlitten los. In der Velo-Klasse lassen sich Radfahrer durch ihre Hunde ziehen. Läufer starten in der Skandinavier-Klasse. Geheimtipp: Die Lohmener Biker als diesjährige Gastgeber lassen Gäste gern in den alten Militärbunker, der zu ihrem Domizil gehört, blicken und bieten um 10 und 13 Uhr Führungen an.

 

 

 

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Neuer Chefarzt für Chirurgie

Pirna. Dr. med. Jakob Dobroschke hat am 1. Juli die Nachfolge als Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Thoraxchirurgie, Proktologie am Helios Klinikum Pirna von Dr. med. Judith Stiebitz angetreten. Die langjährige Chefärztin geht in ihren wohlverdienten Ruhestand. Dr. Stiebitz etablierte im Pirnaer Klinikum die moderne Viszeralchirurgie sowie die Koloproktologie und koordinierte das zertifiziertes Darmzentrum. »Wir bedanken uns bei ihr herzlich für ihr langjähriges Engagement und ihre fachliche Expertise als Chefärztin der Allgemein- und Viszeralchirurgie in den letzten 17 Jahren hier in Pirna«, so Dr. Katrin B. Möller, Klinikgeschäftsführerin im Helios Klinikum Pirna.Dr. Dobroschke wurde in Lich geboren und absolvierte sein Medizinstudium an der Universität Regensburg. Er wechselt von der Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum Dresden »Carl Gustav Carus« nach Pirna. Sein Ziel ist es, den Fachbereich auch in den nächsten Jahren auf höchstem Niveau weiterzuentwickeln und auszubauen. Als Facharzt für Chirurgie und Facharzt für Viszeralchirurgie mit den Zusatzbezeichnungen spezielle Viszeralchirurgie und Intensivmedizin hat  er große operative Erfahrungen in allen Gebieten seiner Disziplin. Neben der Bauchchirurgie liegen die Schwerpunkte des 42-jährigen in der chirurgischen Behandlung von Darmkrebserkrankungen, in der Leberchirurgie und in minimalinvasiven Operationstechniken. »Wir freuen uns sehr, dass wir mit Dr. Dobroschke einen erfahrenen Mediziner für die Behandlung unserer Patienten in der Klinik für Chirurgie I gewinnen konnten«, sagt Dr. MöllerDr. med. Jakob Dobroschke hat am 1. Juli die Nachfolge als Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Thoraxchirurgie, Proktologie am Helios Klinikum Pirna von Dr. med. Judith Stiebitz angetreten. Die langjährige Chefärztin geht in…

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Neuer Mitgliedsverein

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Der Kreissportbund Sächsische Schweiz-Osterzgebirge heißt den Förderverein Voltigiersport Reit- und Fahrverein »Gestüt am Wilisch« e.V. als jüngstes Mitglied willkommen. KSB-Geschäftsführer Dietmar Wagner überreichte vor Kurzem die Mitgliedsurkunde.In dem 2017 gegründeten Verein aus Dippoldiswalde mit inzwischen rund 40 Mitgliedern bekommen insbesondere Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, beim Voltigieren Turnübungen und Kunststücke auf dem Rücken der Pferde einzustudieren. Die Nachwuchsförderung ist ein wichtiges Anliegen des Vereins. Das jüngste KSB-Mitglied arbeitet zudem eng mit dem Reit- und Fahrverein »Gestüt am Wilisch« im Kreischaer Ortsteil Lungkwitz zusammen. Vorsitzender des Fördervereins Voltigiersport Reit- und Fahrverein »Gestüt am Wilisch« e.V. ist seit Jahresbeginn  der 42-jährige Schmiedeberger Andreas Seyffarth. Er war zuvor als Fußball-Übungsleiter bei der SG Stahl Schmiedeberg aktiv, konnte dieses Ehrenamt aber aus beruflichen Gründen nicht mehr ausfüllen. Über seinen eigenen Nachwuchs kam er mit dem Förderverein Voltigiersport Reit- und Fahrverein »Gestüt am Wilisch« e.V. in Kontakt. Vor ein paar Monaten wurde Andreas Seyffarth dann zum Vorsitzenden gewählt. Nun freut er sich auf seine Aufgaben in dem neuen Verein. Weitere Ansprechpartnerin ist auch die erfahrene Schatzmeisterin Cornelia Radolf.Der aktuell 316. Verein des KSB bietet in seiner einzigen Abteilung mehrere Voltigier-Gruppen in verschiedenen Leistungsklassen an. Die jüngsten Vereinsmitglieder trainieren auf einem Gestüt in der Gemeinde Bannewitz. Die L-Gruppe und die Schritt-Gruppe sind auf einem Pferdehof im Kreischaer Ortsteil Quohren aktiv. Es gibt aktuell mehrere Trainerinnen. Der Verein ist zudem offen für weitere Übungsleiter. Einstudiert werden die Darbietungen der Voltigierer auf zwei Pferden.Der Kreissportbund Sächsische Schweiz-Osterzgebirge heißt den Förderverein Voltigiersport Reit- und Fahrverein »Gestüt am Wilisch« e.V. als jüngstes Mitglied willkommen. KSB-Geschäftsführer Dietmar Wagner überreichte vor Kurzem die Mitgliedsurkunde.I…

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