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Wacker organisiert sich neu

Wirtschaft1.000 Stellen werden bis 2022 in der Verwaltung abgebaut.

WACKER beabsichtigt, durch Reduzierungen bei den Sachkosten und beim Umfang intern erbrachter Leistungen sowie mit einer schlankeren Organisation jährlich 250 Millionen Euro einzusparen, erfährt der WochenKurier auf Anfrage.

In diesem Zusammenhang sollen bis Ende des Jahres 2022 mehr als 1.000 Stellen in den Verwaltungsbereichen des Konzerns sowie den indirekten und nicht operativen Funktionen der Geschäftsbereiche wegfallen. Der Schwerpunkt liegt dabei mit mehr als 80 Prozent auf den Standorten in Deutschland. Das Unternehmen will für den Stellenabbau gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern ein Paket von sozialverträglichen Maßnahmen erarbeiten – dazu zählen beispielsweise Instrumente wie Verrentung, Altersteilzeitregelungen oder Aufhebungsverträge.

Sofern sich die angestrebten Ziele auf diese Weise erreichen lassen, soll auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet werden. Veränderungen auch in Nünchritz »Als Teil des Wacker-Konzerns ist auch der Standort Nünchritz an der Neuausrichtung der Organisation beteiligt«, erklärt Unternehmenssprecherin Caroline Scholz.

Zum jetzigen Zeitpunkt ließe sich jedoch nicht sagen, inwieweit der Standort Nünchritz von dem geplanten Stellenabbau betroffen sein werde. Die konkreten Pläne sind bislang nicht auf die einzelne Standorte heruntergebrochen.

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Kommentar von Joachim Piezuch
Ja, so ist richtig, geheim halten bis zum letzten Tag, so läuft die Wirtschaft heute, wenn alles von China abhängig ist werden wir das ausbaden, aber nicht die Herren in den Chefetagen.