André Schramm

Voll-Karacho

Radebeul. Am 10. März macht die »Carrera Profi Liga« zum ersten Mal Station in der Region.

 Autorennbahn Schnee von gestern? Von wegen! »Der Branchenprimus verkauft jedes Jahr rund 300.000 Sets in Deutschland«, sagt Heinz-Jürgen Thiessen von der »Rennbahn Radebeul«. Das Hobby ist nach wie vor beliebt, die Fangemeinde groß. Thiessen hat nun die Carrera Profi Liga nach Radebeul geholt. Am 10. März werden im Kulturbahnhof die drei Slotcar-Profis mit dem schnellsten Daumen gesucht.  

»Jeder Club konnte sich als Austragungsort mit einem Video und seiner eigenen Strecke bewerben«, erzählt Thiessen weiter. Die Radebeuler gingen mit einer ziemlich anspruchsvollen und kurvenreichen Strecke ins Rennen und erhielten den Zuschlag. Kleine Zugabe: Der vierspurige Kurs wird stellenweise auf zwei Spuren reduziert.

Bundesweit gibt es elf weitere Orte für die Vorqualifikation. Die drei schnellsten Fahrer jeder Altersklasse sind dann  in die Carrera World (bei Nürnberg) eingeladen, um ihren Champion zu ermitteln. Bei den Rennen entscheiden teilweise Zehntelsekunden über die Platzierung.

»Mitmachen kann jeder. Die Teilnahme ist kostenfrei«, sagt der Organisator.  Gefahren wird mit einem DTM-Sportwagen (Maßstab 1:24). Insgesamt 15 Runden gilt es möglichst fehlerfrei zu bewältigen.  Der Fahrer mit der schnellsten Gesamtzeit gewinnt.
Das Training startet 9. März, ab 16 Uhr. Die Rennen finden am 10. März ab 10. 30 Uhr statt.  
Anmeldung/Info: www.rennbahn-radebeul.de/

 

 

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Hände weg von den jungen Wilden!

Görlitz. Es ist Frühsommer und das Telefon der Wildtierauffangstation im Görlitzer Tierpark steht nicht still. So wie jedes Jahr. Regelmäßig kommen Anfragen besorgter Tierfreunde zu vermeintlich hilfsbedürftigen Rehkitzen, Waschbären, Füchsen, Vögeln und Co. Über Anrufe freuen sich die Mitarbeiter, kann auf diese Weise doch aufklärt werden. Die Freude über kerngesunde Jungtiere, die aus Unwissenheit mitgenommen und in die Wildtierauffangstation gebracht werden, hält sich hingegen in Grenzen. Auch wenn ein Eingreifen des Menschen aus ethischer Sicht zwar verständlich ist, ist es oft aber nicht zum Besten des Tieres. Die besten Betreuer für junge Wildtiere sind immer noch die eigenen Eltern. Aber wie erkennt Tierfreund, ob ein Jungtier tatsächlich in Not ist? Das ist in den allermeisten Fällen nämlich nicht der Fall. Elterntiere halten sich nicht rund um die Uhr bei ihren Jungen auf. Meist befinden sie sich jedoch in der näheren Umgebung. Nähert sich ein Mensch, trauen sie sich nicht zu ihrem Nachwuchs. Deshalb gilt für den Menschen in solchen Situationen: schnellstmöglich weg vom Fundort. Fühlen sich die Eltern ungestört, kehren sie nach kurzer Zeit zurück. Wer sichergehen möchte, dass es dem Jungtier tatsächlich gut geht, kann nach 24 Stunden nachschauen, ob es sich noch immer an derselben Stelle befindet. Fuchs- und Waschbärwelpen unternehmen übrigens schon relativ früh Ausflüge. Auch wenn sie sehr unbeholfen wirken, sie sind nicht verlassen, die Mutter sammelt sie wieder ein. Im Wald, auf der Wiese oder dem Feld liegt bewegungslos ein Rehkitz? Dann gilt auch hier: schnellstmöglich den Ort verlassen. Die Ricke wird zu ihrem Kitz zurückkommen, sobald der Mensch weg ist. Rehkitze sind sogenannte Ablieger, die bei Gefahr nicht weglaufen, sondern sich ducken und bewegungslos verharren, bis die Gefahr vorüber ist. Fieptöne sind kein Anzeichen für eine aktuelle Qual des Tieres, sondern der Hilferuf an das Muttertier, da sich das Kitz durch die Anwesenheit von Menschen bedroht fühlt.   Im Wald, Parks oder im Garten sitzen sie und fliegen nicht weg: junge Vögel die schon ihr Nest verlassen, bevor sie richtig fliegen können. Das ist ganz normal! Die Elternvögel füttern die auf dem Boden herumhüpfenden und bettelnden Jungen weiter.  Wer hier helfen möchte sollte Hunde und vor allem Katzen von den Jungvögeln fernhalten. Für diejenigen, die sich zu diesem Thema weiter informieren möchte hat das sächsische Staatsministerium ein umfassendes Faltblatt entwickelt. (https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/11129)Es ist Frühsommer und das Telefon der Wildtierauffangstation im Görlitzer Tierpark steht nicht still. So wie jedes Jahr. Regelmäßig kommen Anfragen besorgter Tierfreunde zu vermeintlich hilfsbedürftigen Rehkitzen, Waschbären, Füchsen, Vögeln und Co.…

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