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Ungeahnte Einigkeit: Gesetzliche Grenzwerte eingehalten

Riesa. BUND, ESF, Stadträte und Oberbürgermeister diskutierten Umweltmessungen rund um das Riesaer Stahlwerk – Herkunft möglicherweise auffälliger Chromwerte wird untersucht.

Am 28. März trafen sich Vertreter des BUND Sachsen, der ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi sowie Nachbarn des Stahlwerks zu einem gemeinsamen Gespräch mit dem Oberbürgermeister und Vertretern der Stadtratsfraktionen im Riesaer Rathaus.

„Ich freue mich, dass alle Beteiligten meiner Einladung zu einem gemeinsamen Gespräch gefolgt sind und wir in konstruktiver Weise diskutieren konnten“, so Oberbürgermeister Marco Müller. Grundlage der Gesprächsrunde waren Messungen sowohl des BUND als auch von Feralpi, die dem Oberbürgermeister vorgelegt wurden. „Die Messungen haben übereinstimmend bestätigt, dass keine gesetzlichen Grenzwerte, aber die geltenden Beurteilungswerte für Chrom deutlich überschritten wurden“, fasst der Oberbürgermeister die Messergebnisse zusammen.

Nach eingehender Diskussion bestand zwischen den Beteiligten Einigkeit, dass gemeinsam an möglichen weiteren Verbesserungen gearbeitet wird und insbesondere die auffälligen Chromwerte untersucht werden sollen. „Wir erkennen an, dass Feralpi bereits viel für den Umweltschutz getan hat. Wir werden aber darauf dringen, dass dieser Weg konsequent fortgesetzt und insbesondere die Ursache der hohen Chromwerte gefunden wird. Gern stellen wir unser Know-how dabei zur Verfügung“, erklärte Franziska Heß, stellvertretende Landesvorsitzende des BUND Sachsen.

„Wir wollen Sicherheit und Gewissheit für die Anwohner und unsere Mitarbeiter, deshalb ist es in unserem Interesse, dass wir auch dieser Ursache auf den Grund gehen!“ ergänzt Frank Jürgen Schaefer, Werksleiter von Feralpi. „Die Beteiligten haben sich darauf verständigt, die Messungen fortzuführen - und auch diese Gesprächsrunde! Das stimmt mich sehr zuversichtlich“, so Oberbürgermeister Müller.

 

 

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