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Sinnliche Erlebnisse in Großenhain

Großenhain. Im Juni will Großenhain wieder mit besonderen Erlebnissen an die Röder locken. Vom 21. bis 23. Juni findet das »10. Erlebnisfest der Sinne« statt.

Mit dem Motto für das diesjährige Erlebnisfest der Sinne haben einige Großenhainer bestimmt keine so guten Verbindungen: »Ein Sturm weht vom Paradiese her« könnte einige an den Tornado 2010 mit schlimmen Verwüstungen und tragischen Verlusten in der Region erinnern. Aber weit gefehlt, das Motto soll eher Aufbruchstimmung vermitteln, die beim Schaffensprozess von Kunstwerken immer dabei ist.

Die Künstler Angeschrieben wurden 13 die deutsche Kunsthochschulen und 50 Künstlerbünde. Kurator Falk Terrey und eine Jury hat aus den Bewerbungen sieben Künstler mit den unterschiedlichsten Ideen zum Thema ausgewählt:

Constanze Schüttoff aus Radebeul - Datenwolke aus PET-Flaschen 

Bianca Seidel aus Kalbschütztal - Weidenfiguren

Cornelia Fischer aus Großenhain - Archäologische Grabung

Hermann Beneke aus Wettin - Engelsplastik aus Stahl

Kristina Lorentz aus Hackenheim - »Zeit-Plastik«

Silke Rath aus Hamburg - Gelatineplatten

Bärbel und Horst Kießling aus Marktrewitz - Engelsflügel

Die Kunstwerke werden aber nicht zur im Stadtpark zu bewundern sein, in sieben pädagischen Angeboten rund um das Thema und die Kunstwerke wird die Kulturpädagogin Angelina Vollenweider und Falk Terrey gemeinsam mit Schülern der unterschiedlichsten Klassenstufen jeweils auf eine 90-minütige Erlebnistour gehen. (Anmeldungen für alle kostenfreien Angebote unter www.erlebnisfest-grossenhain.de).

Das Programm

Los geht es unkonventionell: Am Freitag, 21. Juni, ab 20 Uhr, wird Christian von Richthofen in der Performance »AUTOAUTO« ein Kleinwagen auf mitunter rabiate Weise auf der Bühne am Pavillon zum »Klingen« bringen und dabei zerstören. Im open-air-Kino gibt es den Film »10 Milliarden«.

Auf der Bühne im Sommerblumengarten präsentieren sich am Samstag, 22. Juni, ganztags Großenhainer Chöre und Vereine mit einem Familienprogramm. Auf der Bühne am Pavillon unterhält nach den Schülern der Musikschule des Landkreises ab 20 Uhr Lily Dahab und ihre Band aus Argentinien. Ab 22.15 Uhr bringen Die Mobilés die Besucher mit ihren »Moving Shadows« zum Staunen. Die a-cappella-Band aus Wien lockt am Samstag, 18.30 Uhr, an die Bühne am Pavillon.

Am Sonntag, 23. Juni, wird der letzte Festivaltag 10 Uhr mit einem Gottesdienst und einer Friedenswimpelkette eröffnet. Es spielt auf der Bühne am Pavillon dazu die Band »PaperClip« aus dem Erzgebirge. Danach gibt es jede Menge Musik im Stadtpark. Unter anderem ein Kinderkonzert mit Zaches & Zinnober aus Bremen: »Konzert am Herd«, ab 15.30 Uhr, an der Bühne Sommerblumengarten.

Übrigens, im nächsten Jahr können sich die Großenhainer und ihre Gäste wieder auf ein Sommerfest freuen. Der dreijährige Rhythmus mit Sommerfest, Stadtfest und Erlebnisfest habe sich bewährt und soll beibehalten werden, erklärte der Oberbürgermeister Sven Mißbach abschließend.

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Lizenzierungsunterlagen fristgerecht eingereicht

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben die geforderten Unterlagen zur Lizenzierung für die kommende DEL2-Saison 2020/2021 fristgerecht an die Liga übermittelt. Die gesamten Lizenzierungsunterlagen befinden sich per Post auf dem Weg zur DEL2-Geschäftsstelle in Neuss. Ein Dank geht an unseren Exklusiv-Partner Post Modern, der die Sendung persönlich in Empfang genommen hat! Die DEL2 hatte Anfang April die Lizenzierungsunterlagen für die neue Spielzeit angepasst und an die Clubs versendet. Die Standorte haben bis 24. Mai 2020 Zeit ihre Unterlagen ordnungs- und fristgemäß bei der Ligagesellschaft einzureichen. Das Lizenzprüfungsverfahren für die kommende Saison soll bis Anfang Juli abgeschlossen sein. Maik Walsdorf, Geschäftsführer Dresdner Eislöwen: „Der Tag der Abgabe der Lizenzierungsunterlagen ist stets ein wichtiges Datum. Im Zuge der Corona-Krise war das Fertigstellen der Unterlagen eine große Herausforderung für alle. Dank der Unterstützung unserer Partner konnten wir die Dokumente pünktlich abgeben und gehen davon aus, dass unsere Unterlagen den Vorgaben der Liga entsprechen. Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten und unserem obersten Prinzip eine solide wirtschaftliche Grundbasis zu gewährleisten, haben wir nach intensiven Gesprächen von einer Einreichung der DEL-Lizenzunterlagen inklusive der Bürgschaft in Höhe von 816.000 Euro in diesem Jahr abgesehen. Wir halten an unserem Ziel in die DEL aufzusteigen weiter fest, aber in diesem Jahr gab es aufgrund der aktuellen Situation und anderen wirtschaftlichen Einflüssen zu viele Fragezeichen.“ (pm/Dresdner Eislöwen)Die Dresdner Eislöwen haben die geforderten Unterlagen zur Lizenzierung für die kommende DEL2-Saison 2020/2021 fristgerecht an die Liga übermittelt. Die gesamten Lizenzierungsunterlagen befinden sich per Post auf dem Weg zur DEL2-Geschäftsstelle in…

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Orangen kehren in den Zwinger zurück

Dresden. Am kommenden Montag (25. Mai) ist es wieder soweit: Zum vierten Mal kehren die 80 Orangenbäumchen aus ihrem Winterquartier im Barockgarten Großdedlitz in den Zwinger zurück. Anders als in den Jahren zuvor wird die Rückkehr der kleinen Exoten jedoch coronabedingt nicht mit einem Fest in barocker Anmutung begleitet. Wie kamen die Orangen nach Dresden? 1710 hatte August der Starke einen genialen Einfall, um dem Dresdner Zwinger neuen Glanz zu verleihen. Vielleicht galt es ja damals auch als besonders schick, jedenfalls ließ der Kurfürst in jenem Jahr einige hundert italienische Orangenbäume  in den Zwinger liefern. Eine der schönsten Orangerien Deutschlands war damit begründet. Vor einigen Jahren griff die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH  die Idee einer Orangerie wieder auf. 2013 wurden 80  Bitterorangenbäume (Citrus aurantium) in der Baumschule in Ardea, südlich von Rom, gekauft, ein Jahr später kamen sie in Deutschland an. Die ersten drei Jahre verbrachten die Bäume zur Akklimatisierung im Barockgarten Großsedlich, 2017 kehrten sie erstmals in den Zwinger zurück. Von Mai bis September zieren sie nun hier das barocke Ensemble. Zur Finanzierung der neuen Orangerie wurden Baumpatenschaften ins Leben gerufen. Die ersten, vor fünf Jahren initiierten Patenschaften laufen nun aus, weshalb der Staatsbetrieb Schlösser, Burger und Gärten neue Baumpaten sucht.Am kommenden Montag (25. Mai) ist es wieder soweit: Zum vierten Mal kehren die 80 Orangenbäumchen aus ihrem Winterquartier im Barockgarten Großdedlitz in den Zwinger zurück. Anders als in den Jahren zuvor wird die Rückkehr der kleinen Exoten jedoch…

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