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Landkreis Meißen schickt Hilfe

Meißen. Auch der Landkreis Meißen hilft in den überfluteten Gebieten – mit Ausrüstung und Personal.

„Am frühen Morgen des 20. Juli machten sich zwei Fahrer mit einem Logistik-Gerätewagen des Feuerwehrtechnischen Zentrums des Landkreises Meißen auf den Weg in die vom Hochwasser betroffenen Gebiete von Nordrhein-Westfalen“, sagte Landrat Ralf Hänsel. An Bord des LKW befindet sich Material, dass der ASB Riesa bereitstellt, darunter Notstromaggregate und Hochdruckreiniger. 

Weitere Einheiten fahren heute in den Bereitstellungsraum Nürburgring. Mit ihnen werden fünf Hochwasserschutzanhänger, die je Anhänger ca. 12.000 Liter Wasser pro Minute abpumpen können, in die betroffenen Regionen gesandt. Aus den Katastrophenschutzzügen werden weiterhin die Komponenten Versorgung und Betreuung mit an den Nürburgring verlegt. Auch dieser Hilfszug wird von zwei Mitarbeitern des Katastrophenschutzes des Landkreises Meißen begleitet. Die Zusammenstellung weiterer Hilfszüge wird derzeit vom Amt für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen des Landratsamtes koordiniert.

„Diese Hilfe in Form von technischer Ausstattung und personeller Unterstützung leisten wir gern. Wir haben nur auf die entsprechenden Abrufe gewartet, damit die Hilfe auch koordiniert und zur richtigen Zeit am richtigen Ort ankommt. So ist der Abruf des heute gestarteten LKWs auch für den heutigen Tag erfolgt und vor Ort eingeplant“, so Landrat Ralf Hänsel weiter.

Wer mit einer Geldspende die Betroffenen und den Wiederaufbau unterstützen will, kann weiterhin das bei der Sparkasse Meißen eingerichtete Spendenkonto nutzen:

Sparkasse Meißen

IBAN: DE21 8505 5000 9871 8718 70

Verwendungszweck: Hochwasser 2021

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Glaubitz und Bärnsdorf mit Hilfe von oben

Glaubitz. Die Feuerwehren in Glaubitz und Bärnsorf haben kürzlich eine neue technische Ausstattung übernommen. Künftig können die Kameraden der Wehren auch Drohnen für die Klärung des Einsatzgeschehens aus der Luft einsetzen. Die Übergabe erfolgte im Beisein von Radeburgs Bürgermeisterin Michaela Ritter, des Glaubitzer Bürgermeisters Lutz Thiemig sowie Kameraden der Feuerwehr Glaubitz in Bärnsdorf statt. Bei den technischen Daten ist die neue Drohne selbstredend moderner. Sie fliegt länger und weiter und kann auch bei Regen zum Einsatz kommen. Auch die eingebauten Kameras liefern weitaus bessere Bilder, wovon sich die Kameraden bei Testflügen überzeugen konnten. Einzig bei der Geschwindigkeit von rund 55 km/h nehmen sich beide Modelle nichts. Die Freude über die jeweils neue Drohne war gleichwohl bei den Kameraden der beiden Feuerwehren zu spüren, die das Treffen zum weiteren Erfahrungsaustausch nutzten. Drohnen an zwei Standorten im Landkreis bieten nicht nur die Sicherheit einer Rückfallebene, sondern da sie geografisch gut über den Landkreis verteilt sind auch schnellere Einsatzmöglichkeiten. Grundlage für die örtliche Zuordnung ist die Einhaltung der Hilfeleistungsfrist. Die Stationierung basiert auf dem Drohnenkonzept des Landkreises. So wird die in Bärnsdorf stationierte Drohne vorrangig für das Gebiet, das in etwa dem Altlandkreis Meißen entspricht, eingesetzt. Die Drohne in Glaubitz bedient vorrangig das Gebiet des Altlandkreises Riesa-Großenhain. Mit dem Einsatz von Drohnen zur Unterstützung der Feuerwehren hat sich der Landkreis Meißen seit 2016 beschäftigt, die erste Drohne wurde 2019 angeschafft. Mittlerweile sind mehr als 20 Kameraden in Bärnsdorf und Glaubitz für den Flug einer Drohne ausgebildet. 2020 waren über 60 Einsätze für die Drohnen zu verzeichnen, bei ganz unterschiedlichen Problemlagen – bei Waldbränden wie bei Gebäudebränden.Die Feuerwehren in Glaubitz und Bärnsorf haben kürzlich eine neue technische Ausstattung übernommen. Künftig können die Kameraden der Wehren auch Drohnen für die Klärung des Einsatzgeschehens aus der Luft einsetzen. Die Übergabe erfolgte im Beisein…

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