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Gewichtheben: So sehen Ostdeutsche Meister aus

Riesa. Die Riesaer Nachwuchsheber liefern Sensationserfolg bei der »Ostdeutschen Meisterschaft«.

Frankfurt/Oder war kürzlich das Epizentrum für den Gewichthebernachwuchs der Jahrgänge 2003 bis 2007 aus Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Rund 100 Athleten ermittelten ihre Besten bei der Ostdeutschen Meisterschaft im Gewichtheben mit Technikbewertung plus athletischem Mehrkampf (Bankdrücken, Pendellauf, Kugelschocken, Schlussdreisprung).

Gut vorbereitet und ohne Krankheitsausfälle machten sich die sieben Teilnehmer des Riesaer AC 1969 auf den Weg. Was am Wettkampftag ablief, übertraf allerdings die Erwartungen selbst der kühnsten Optimisten. Mit zwei Medaillen konnte wegen der guten Vorleistungen sicher gerechnet werden, aber vier mal Gold, dazu ein Mal Bronze, das hatte niemand auf dem Schirm.

Zu Beginn trumpften die Mädchen auf, alle drei Starterinnen konnten ihre Altersklassenwertung für sich entscheiden, drei Goldmedaillen – mehr geht nicht. Die beiden Medaillen bei den Jungs waren auch nicht unbedingt zu erwarten. Robby Schlittig konnte ebenso wie zuvor schon seine Schwester Vicky und Hanna Thieme den Vorjahrestitel verteidigen. Im stark besetzten Jahrgang männlich 2004 verfehlte Steven Behschnitt knapp das Podest, Vincent Hanitzsch machte seine Sache mit sechs gültigen Versuchen sehr ordentlich.

Absolutes Highlight aus Riesaer Sicht war der Sieg in der Mannschaftswertung, in der Besetzung mit Vicky Schlittig, Hanna Thieme, Steven Behschnitt und Artur Nizamov konnten z.B. die Teams aus den Leitungszentren in Berlin, Frankfurt/O. und Chemnitz auf die Plätze verweisen werden – einer der schönsten Erfolge des Riesaer Gewichthebens.

Ergebnisse des Riesaer Athletik Club:

1. Platz: Vicky Schlittig

1. Platz: Hanna-Christin Thieme

  1. Platz: Robby Schlittig

 1. Platz: Joyce Grabinski

 3. Platz: Artur Nizamov

4. Platz: Steven Behschnitt

   11. Platz: Vincent Hanitzsch

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