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Entscheidendes Jahr für den Flugplatz

Riesa. Die Förderung der Stadtwerke läuft aus - Flieger müssen durchstarten.

Auch wenn der Betrieb des Verkehrslandeplatzes in Riesa-Göhlis in den vergangenen drei Jahren gut funktioniert hat, kommt es bei den beiden neuen Chefs, Reinhold Eger und Peter Traub, besonders auf die kommenden Monate an. Denn ab diesem Jahr müssen sie quasi auf eigenen Beinen stehen und auf die Zuschüsse der Riesaer Stadtwerke verzichten.

Seit 2016 haben die Stadtwerke als Eigentümer des Flugplatzes jährlich 17000 Euro für den Betrieb des Verkehrslandeplatz zugeschossen. Diese Förderung läuft nach dem gültigen Pachtvertrag jetzt aus. Künftig zahlen die beiden Flugplatzbetreiber einen symbolischen Euro Monatspacht an die Stadtwerke Riesa. Die Einnahmen kommen wie angekündigt aus den gewerblichen Flügen, den Start- und Landegebühren sowie den Standplatzvermietungen. Der Hangar ist gut gefüllt. Viele der möglichen Standplätze für die Kleinflugzeuge, Helikopter oder Ultraleichtflieger sind bereits belegt.

Besonders positiv für die Belebung des gesamten Geländes: Auch die Gaststätte hat seit gut einem Jahr einen neuen Betreiber und lockt so immer Neugierige auch auf den Flugplatz. »Wir freuen uns, dass es den Betreibern gelungen ist mit viel Engagement und der vergangenen Unterstützungsleistungen ein augenscheinlich gut angenommenes fliegerisches Angebot zu schaffen und eine erfolgreiche Gastronomie anzusiedeln«, heißt es aus den Stadtwerken.

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