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Eine Bank soll erst der Anfang sein

Riesa. Die Idee schwappt über: Gespendete Bänke werden aufgearbeitet.

Vor wenigen Wochen wurde die gespendete Bank am Mergendorfer Weg/ Alter Pausitzer Weg zur Reparatur und Überarbeitung abgeholt. Sie war in die Jahre gekommen und sollte im Jubiläumsjahr aufgehübscht werden. Kurt Hähnichen und Manfred Kuge hatten sich dafür eingesetzt und den Kontakt zum Sprungbrett e.V. geknüpft.

Andreas Näther war begeistert von der Idee. Die Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft vom Aufladen e.V. und der vereinseigenen Werkstatt des Sprungbrett e.V. leisteten die Arbeit und hatten viel Spaß beim Abschleifen und Streichen der Bank. Möglich macht dies ein Landkreis Projekt »Jugend stärken im Quartier«. Jetzt ist die Bank zurück und die Idee hat bereits Nachahmer gefunden. »Es haben sich bereits einige Riesaer gemeldet und wollen unserem Beispiel folgen, um im Festjahr möglichst viele neue Bänke im Riesaer Stadtgebiet aufstellen zu können«, erzählt Kurt Hähnichen.

Die erste Jubiläumsbank stand früher auf dem Gelände der PGH »Gute Fahrt« und kann jetzt viele Bürger erfreuen. n Wer ebenfalls eine Bank abzugeben hat, die aufgearbeitet werden soll und dann einen Platz im öffentlichen Stadtbild bekommt, kann sich in der Riesa-Information melden. Dort wird dann die Abholung organisiert. Jede Bank bekommt ein kleines goldenes Namensschild mit dem Namen des Spenders als kleine Anerkennung. 

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Schulsporthallen bleiben geschlossen

Senftenberg. Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und Amtsleiter Falk Peschel am Mittwoch im Ausschuss Soziales Bildung, Kultur und Sport. Hintergrund dieser Entscheidung ist der Umstand, dass für die Nutzung der insgesamt sechs Schulsporthallen durch die Stadt Reinigungs- und Hygienekonzepte festgeschrieben werden müssten, für deren Umsetzung die Stadt in der Verantwortung steht. Vor jedem Nutzerwechsel müssten demzufolge die Hallen gereinigt werden, unabhängig davon, wie lange dort Sport getrieben wurde, also auch nach einer Nutzung von beispielsweise nur einer Stunde. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt wären in der Pflicht dies zu überwachen. Aufgrund der Nutzungszeiten bis zum Teil 22 Uhr kann dies nicht gewährleistet werden. Zudem wäre ohnehin nur die Ausübung so genannter kontaktloser Sportarten zulässig, beispielsweise Tischtennis. Darüber hinaus würden die Schulsporthallen mit Beginn der Schulferien am 24. Juni ohnehin wieder geschlossen. Es handelt sich also lediglich um einen Zeitraum von dreieinhalb Wochen, in dem die Schulsportanlagen durch Dritte genutzt werden könnten. Laut einer neuen Fassung der Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie wäre die Nutzung durch Dritte beziehungsweise durch Vereine theoretisch wieder möglich. Die Stadt Senftenberg hofft vor diesem Hintergrund auf Verständnis in der Bevölkerung und insbesondere bei den betroffenen Vereinen. »Der Gesundheitsschutz hat stets höchste Priorität«, erklärt Bürgermeister Andreas Fredrich. Bei der Entscheidung gehe es zudem darum, die Verhältnismäßigkeit von Nutzen, Zeit und Aufwand zu berücksichtigen. Aufgrund der nicht in Anspruch genommenen Nutzungstage seit dem 17. März 2020 bis zum 24. Juni 2020 (Schuljahresende) werden die Nutzungsgebühren neu berechnet und gegebenenfalls bereits gezahlte Nutzungsgebühren zurückerstattet. Dies soll spätestens nach Schuljahresende erfolgen.Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und…

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