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Eine Bank soll erst der Anfang sein

Riesa. Die Idee schwappt über: Gespendete Bänke werden aufgearbeitet.

Vor wenigen Wochen wurde die gespendete Bank am Mergendorfer Weg/ Alter Pausitzer Weg zur Reparatur und Überarbeitung abgeholt. Sie war in die Jahre gekommen und sollte im Jubiläumsjahr aufgehübscht werden. Kurt Hähnichen und Manfred Kuge hatten sich dafür eingesetzt und den Kontakt zum Sprungbrett e.V. geknüpft.

Andreas Näther war begeistert von der Idee. Die Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft vom Aufladen e.V. und der vereinseigenen Werkstatt des Sprungbrett e.V. leisteten die Arbeit und hatten viel Spaß beim Abschleifen und Streichen der Bank. Möglich macht dies ein Landkreis Projekt »Jugend stärken im Quartier«. Jetzt ist die Bank zurück und die Idee hat bereits Nachahmer gefunden. »Es haben sich bereits einige Riesaer gemeldet und wollen unserem Beispiel folgen, um im Festjahr möglichst viele neue Bänke im Riesaer Stadtgebiet aufstellen zu können«, erzählt Kurt Hähnichen.

Die erste Jubiläumsbank stand früher auf dem Gelände der PGH »Gute Fahrt« und kann jetzt viele Bürger erfreuen. n Wer ebenfalls eine Bank abzugeben hat, die aufgearbeitet werden soll und dann einen Platz im öffentlichen Stadtbild bekommt, kann sich in der Riesa-Information melden. Dort wird dann die Abholung organisiert. Jede Bank bekommt ein kleines goldenes Namensschild mit dem Namen des Spenders als kleine Anerkennung. 

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