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Diskussionen über Mehrkosten für Förderschule

Großenhain. Großenhain muss tiefer in die Tasche greifen.

Trotz der sorgfältigen Bauplanung, kam es während der Bauphase an der Schule für Lernförderung am Remonteplatz in Großenhain zu Brandschutzmängeln: Elektro- und Plastikwasserleitungen im Flurbereich entsprechen nicht den aktuellen Brandschutzbestimmungen. Diese Leitungen werden bei der Modernisierung in die Klassenräume verlegt. Außerdem erhalten die Wände einen neuen Anstrich, die Fußböden werden erneuert und die Klassenräume mit Internetanschlüssen versehen.

Um mehr Räumlichkeiten zu schaffen, wird der Dachboden ausgebaut. Insgesamt beliefen sich die Mehrkosten auf 368.000 Euro. Davon sind 100.000 Euro Fördermittel. Dies sorgte bei einer Sondersitzung Anfang September im Stadtrat für Diskussionen. 

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Elsterwerda beschließt Maßnahmen wegen Corona

Amtliche Bekanntmachungen. Im Zu­sammenhang der erforder­lichen Maßnahmen durch die Corona-Viruserkran­kungen wurden auch in Els­terwerda sehr zeitnah Vor­kehrungen getroffen und am vergangenen Samstag in einer Krisensitzung ab­gestimmt. Bürgermeisterin Anja Heinrich: »Durch den sich mittlerweile als Pan­demie entwickelten Co­rona-Virus (SARS-CoV-2, COVID-19) muss ich als Bürgermeisterin ebenfalls alle uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen, um die Ausbrei­tung des Virus möglichst zu verlangsamen. Nur so kann es gelingen, unser Gesundheitssystem auf ei­ne größere Anzahl von behandlungsbedürftigen Erkrankten vorzubereiten bzw. dieses nicht zu über­fordern.« Es sind deshalb folgen­de Sofortmaßnahmen be­schlossen worden: Die Stadtverwaltung geht in den Ausnahme­betrieb über. Sprechzei­ten werden nur noch am Dienstag, zwischen 14 und 18 Uhr durchgeführt. Es sollten solche Anliegen Vorrang haben, die drin­gend und unaufschiebbar sind. Es wird um vorherige Anmeldung per Telefon oder E-Mail gebeten.Das Rathaus ist außerhalb die­ser Sprechzeit für Besucher geschlossen. Anliegen, die außerhalb dieser Sprechzeit erledigt werden müssen, sollen vor­her telefonisch angemeldet werden und erfolgen durch Terminvergabe. Eheschließungsanmel­dungen werden derzeit für die kommenden 6 Wochen nicht angenommen. Alle weiteren unter Vorbehalt der Absage. Der bare Zahlungsver­kehr in der Stadtkasse wird bis auf Weiteres vollständig eingestellt. Sie können wie gewohnt Zahlungen auf das bekannte Konto der Stadt Elsterwerda vornehmen. Ab sofort sind die Bib­liothek, der Offene Jugend­treff, der Jugendclub Krau­pa, die Sportpension am Holzhof und die Kleine Ga­lerie »Hans Nadler« sowie auch der Miniaturenpark für den Besucherverkehr geschlossen. Veranstaltungen im Ballsaal des Stadthauses werden abgesagt bzw. ver­schoben. Es werden keine Geneh­migungen für Osterfeuer erteilt. Die bereits erteilten Genehmigungen werden zurückgenommen. Vermietungen von städtischen Räumen und Einrichtungen werden bis auf Weiteres nicht erfolgen.Im Zu­sammenhang der erforder­lichen Maßnahmen durch die Corona-Viruserkran­kungen wurden auch in Els­terwerda sehr zeitnah Vor­kehrungen getroffen und am vergangenen Samstag in einer Krisensitzung ab­gestimmt. Bürgermeisterin Anja Heinrich: »Durch…

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"Ferkeltaxe" im Verkehrsmuseum

Dresden. Zwar hat auch das Verkehrsmuseum Dresden derzeit seine Pforten virusbedingt geschlossen, doch hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen für die neue Dauerausstellung »Abfahrt«, die am 23. Oktober eröffnen soll, auf Hochtouren.  So kam am 27. März per Schwerlasttransport der Steuerwagen 972 201-8 im Museum an. Er wird in der Ausstellung für die damals alltägliche Mobilität stehen, vor allem in ländlichen Räumen. In solchen Schienenbussen fuhren Kinder zur Schule, Pendler zur Arbeit und  Ausflügler ins Wochenende. Doch  auch allerlei anderes wurde  transportiert, darunter hin und wieder wohl auch Tiere. Daher erhielt das Fahrzeug umgangssprachlich vermutlich seinen Spitznamen »Ferkeltaxe«.  Diese Triebwagen der Gattung VT 2.09 wurden von 1962 bis 1969 vom Volkseigenen Betrieb (VEB) Waggonbau Bautzen entwickelt und gebaut. Später fand die Produktion im VEB Waggonbau Görlitz statt. Die Triebwagen wurden in Zuggarnituren mit Steuerwagen eingesetzt. Ab 1970 wurden die Triebwagen als Gattung 171/172 bezeichnet. 1994 benannte sie die Deutsche Bahn AG (DB AG) zur Gattung 971/972 um. Vereinzelt waren Ferkeltaxen noch bis in die 2000er Jahre im Personenverkehr im Einsatz. Dieser Steuerwagen 972 201-8 gehört zu der Zuggarnitur, die 2001 auf Erdgas umgerüstet wurde und bei der Usedomer Bäderbahn noch bis 2004 im Einsatz war.  Dieses Exponat ist eine Dauerleihgabe der Usedomer Bäderbahn GmbH, Seebad Heringsdorf. Es wurde für die Dauerausstellung restauriert und die Farbgebung spe-ziell an den Inhalt der Ausstellung (DDR-Zeit unter der Deutschen Reichsbahn (DR) und Nachwendezeit unter Deutsche Bahn AG (DB AG) angepasst. Zwar hat auch das Verkehrsmuseum Dresden derzeit seine Pforten virusbedingt geschlossen, doch hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen für die neue Dauerausstellung »Abfahrt«, die am 23. Oktober eröffnen soll, auf Hochtouren.  So kam am 27.…

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