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»Die schönste Halle ganz Sachsens«

Meißen. Gewichtheber und Kraftsportler aus Meißen freuen sich über ihre moderne Trainingsstätte und bereiten sich auf viele Wettkämpfe vor, die jetzt endlich wieder nach Meißen zurückkehren können.

Die Bedingungen sind nahezu perfekt, egal ob für das Training oder für Wettkampfveranstaltungen: Seit Mai trainieren die Meißner Gewichtheber in einer komplett neu hergestellten Trainingsstätte. Zwar stoßen und reißen sie quasi im Becken der alten Schwimmhalle im Sportpark »Heiliger Grund«, doch daran erinnert heute nichts mehr. Im Gegenteil, viele Vereine der Region beneiden sie um diese innovative und moderne Lösung.

Generalprobe bestanden

Die Generalprobe zum »Pokal der blauen Schwerter« haben die Meißner zum praktischen Test der Anlage genutzt, aber auch dazu, die Meinung der Gäste zu erfahren. Gelobt wurde die gute Verbindung von Vorbereitungsbereich und Wettkampfstätte. Auch die Bühne und der Zuschauerraum kamen sehr gut an. Die kleinen Unzulänglichkeiten der Ton- und Lichtanlage können behoben werden. So wird der neuen Halle künftig ein voller Terminkalender bevorstehen. Auch der Sächsische Verband hat bereits angekündigt, Tagungen, Stützpunkttrainings oder spezielle Zusammenkünfte nach Meißen bringen zu wollen. »In die alte Halle konnten wir uns keine Gäste mehr einladen, das soll jetzt anders werden«, verspricht Vereinschef Andreas Wünsche.

Nachwuchsarbeit

Ebenso soll die Kinder- und Jugendarbeit weiter aufgebaut werden. Dabei freut sich der Verein über die weiterhin starke Kooperation mit Großenhain, die bereits für beide Seiten gute Erfolge gebracht hat. Immerhin wurde der Meißner Athletikclub für seine gute Nachwuchsarbeit erst jüngst als Talentestützpunkt bestätigt. Langfristig werde angestrebt, auch mal die Deutsche Meisterschaft und die Sachsenmeisterschaft nach Meißen zu holen. Dennoch musste sich der Verein in seinen Trainingsabläufen umgewöhnen. »Man gibt natürlich auch ein bisschen Freiheit oder besser gesagt Ungebundenheit auf. In der alten Halle haben wir unseren eigenen Stiefel gefahren und konnten den Kindern auch erlauben, bereits vor dem Training vorbei zu kommen und beispielsweise ihre Hausaufgaben zu erledigen oder sich zu beschäftigen. Das geht jetzt nicht mehr, da wir an genaue Öffnungszeiten gebunden sind. Aber auch da wird es in weiteren Gesprächen eine gute Lösung geben«, ist sich Andreas Wünsche sicher.

Die alte Halle

Für das Schicksal der alten Halle werden derzeit Ideen gesammelt. Auf jeden Fall soll die Statue des »Athleten« nach einer gründlichen Reinigung und teilweisen Restauration an die neue Halle umziehen – quasi als Willkommensbotschafter. »Wir sind uns sicher, wir haben die schönste Stemmer-Halle ganz Sachsens und werden sie weiter mit Erfolgen krönen«, ist er sich sicher. Wie gut das klappt, haben die Meißner jüngst mit einem 2. Platz bei den Deutschen Meisterschaften gezeigt.

Pokaltermin ist noch offen

Derzeit wartet der Verein auf die Terminbestätigung des Verbandes für den nächsten »Pokal der Blauen Schwerter. Eine Änderung bei den Qualifikationsregeln für die Olympiade 2020, die für die Athleten Starts bei speziellen Wettkämpfen fordert, macht die Terminplanung für die 30. Turnierauflage 2019 derzeit schwierig. Der Verein hofft dennoch auf die weiterhin gute Unterstützung durch Sponsoren und die Stadt Meißen. »Für die Athleten ist der Wettkampfkalender dennoch bereits gut gefüllt: die Bundesliga und auch die Sachsenliga starten im Oktober wieder. Der Schülerpokal läuft ganzjährig«, fügt Michael Hennig abschließend an. 

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Neues Rekordjahr im Görlitzer Tourismus

Görlitz. Nach einem Dämpfer im Jahr 2018 war Görlitz 2019 als Reiseziel so beliebt wie noch nie: 158.038 Touristen buchten im vergangenen Jahr insgesamt 327.529 Übernachtungen in der Neißestadt. Das teilt die EGZ mit. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem kräftigen Plus von 16,4 Prozent bei den Ankünften und 17,9 Prozent bei den Übernachtungen. Die Aufenthaltsdauer liegt bei 2,1 Tagen. Die Zahlen übertreffen auch das bisherige Spitzenjahr 2017 deutlich. Im Vergleich zur Region sind die die Übernachtungszahlen sind ebenfalls überdurchschnittlich gestiegen. Die Oberlausitz konnte ein Plus von 6,3 Prozent verzeichnen, in Sachsen waren es 3,3 Prozent mehr. Der Zuwachs ist laut den Zahlen des Statistischen Landesamtes Sachsen, das gewerbliche Beherbergungsbetriebe ab 10 Betten erfasst, konstant in allen Monaten zu verzeichnen. Übernachtungsstärkster Monat ist erstmals der August (39.424 Übernachtungen). „Wir freuen uns sehr über dieses Top-Ergebnis und danken allen, die dazu beigetragen haben“, kommentiert Andrea Behr, Geschäftsführerin der Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH (EGZ). „Sie zeigen, dass Görlitz besonders in der Kombination Stadtkultur und Naturerlebnis am See als Reiseziel attraktiv und außerdem ein guter Startpunkt für Ausflüge in die Region ist.“ Hauptmarkt bleibt Deutschland Als Grund für die gestiegenen Zahlen sieht die EGZ die „kontinuierlichen touristischen Weiter- und Neuentwicklungen“, wie beispielsweise das Hotel „Insel der Sinne“ am Berzdorfer See, der Campingplatz am Kühlhaus und die Appartementanlage „VIA’s“ in der Innenstadt. Zahlreiche kulturelle Angebote und zusätzliche Höhepunkte wie z.B. die Open-Air Konzerte im Landskron-Jubiläumsjahr generierten weitere Zuwächse, ebenso wie die Filmdrehs von „Fabian“ und „Wolfsland“. „Darüber hinaus wächst die Bekanntheit von Görlitz kontinuierlich und erreichte in den Medien und vor allem in den sozialen Netzwerken eine hohe Präsenz, zu der wir als Stadtmarketing-Gesellschaft aktiv beigetragen haben – auch international“, so Andrea Behr weiter. Der wichtigste Quellmarkt für den Görlitzer Tourismus bleibt Deutschland (94% der Übernachtungen). Aber auch bei den Übernachtungen aus dem Ausland gibt es mit + 5,2% einen Zuwachs. Die Top 5 Märkte sind dabei unverändert: Polen (2701 Übernachtungen), Schweizer (2693 Übernachtungen), Österreicher (1985 Übernachtungen), Niederländer (1686 Übernachtungen) und Tschechen (1389 Übernachtungen) reisen besonders gerne nach Görlitz. Nach einem Dämpfer im Jahr 2018 war Görlitz 2019 als Reiseziel so beliebt wie noch nie: 158.038 Touristen buchten im vergangenen Jahr insgesamt 327.529 Übernachtungen in der Neißestadt. Das teilt die EGZ mit. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr…

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