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Null Punke, Neustart missglückt

Weißwasser. Nach der Länderspielpause sollte ein Neustart für die Füchse her. Doch trotz verbesserter Leistung stehen die Lausitzer zum vierten Mal in Folge nach einem Wochenende mit null Punkten da.

Auf der Pressekonferenz nach dem Heimspiel gegen Kaufbeuren herrschte ein bisschen verkehrte Welt. Gäste-Trainer Mike Muller war mit seinem Team trotz des Siegs unzufrieden: „Das Spiel war meiner Meinung nach von unserer Seite nicht so schön. Unser Goalie hat viele viele Schüsse aufs Tor gekriegt. Er war heute der Gamesaver.“

Dirk Rohrbach hatte dagegen trotz der siebten Niederlage in Folge ein Team gesehen, dass seine Vorgaben umsetzte. Dementsprechend fiel das Fazit positiv aus: „Wir haben größtenteils das umgesetzt, was wir wollten. Das heißt Aggressivität, die Scheibe zum Tor bringen und in der Defensive stabil stehen. Wenn wir weiter so hart arbeiten, dann wird das auch von Erfolg gekrönt.“

Zuvor hatten die Fans in der Weißwasseraner Eisarena ein Spiel gesehen, in dem die Hausherren deutlich mehr Chancen hatten, lange aber das Tor nicht trafen. Anders die Gäste, die ihre Gelegenheiten nutzten und durch Treffer in der 6. und 42. Minute bis kurz vor Schluss 2:0 führten. Erst durch ein Tor von Greg Classen fünf Minuten vor dem Ende keimte wieder Hoffnung auf Punkte. Die Schlug in Euphorie um, als Lukas Koziol zwei Minuten später den Ausgleich erzielte. Danach wollten die Füchse, angepeitscht durch die eigenen Fans, die drei Punkte holen, liefen dabei aber in einen Konter, der die 2:3-Heimniederlage besiegelte.

„Wir haben über das gesamte Spiel sehr ordentlich gespielt. Wir wollten unseren Fans den Sieg schenken. Nach dem 2:2 war die Euphorie sehr groß, was wir uns auch hart erarbeitet hatten. Aber dann kam es zu einen Konter und zum 2:3. Das ist sehr ärgerlich, weil sich die Mannschaft heute nicht belohnt hat. Ein riesiges Dankeschön nochmal an die Fans, die uns 60 Minuten lang nach vorne gepusht haben“, so Dirk Rohrbach.

 

Vier Gegentore in fünf Minuten

Im Sonntagspiel gegen den amtierenden Zweitligameister aus Bietigheim hielten die Füchse eine knappe halbe Stunde gut mit, ehe fünf Minuten in Unterzahl die Niederlage besiegelten. Bis Mitte des zweiten Drittels spielten die Füchse auf Augenhöhe, konnten die zweimalige Führung der Steelers durch zwei  Treffer von Greg Classen (13. und 28. Minute) jeweils ausgleichen.

Dann erhielt Lukas Koziol in der 28. Minute eine Spieldauerdisziplinarstrafe (5+20 wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge). Die anschließenden fünf Minuten Überzahl nutzten die Gastgeber zu vier Treffern und aus dem 2:2 wurde ein nicht mehr aufholbares 6:2. Immerhin gaben sich die Füchse nicht auf, spielten auch nach dem 7:2 (44.) weiter mit und kamen selbst noch zu zwei Treffern (Kevin Lavallee, 48. Minute; Lukas Pozivil, 48. Minute). Trotz der guten vier Auswärtstore stand am Ende aber die achte Niederlage in Folge.

 

Die nächsten Spiele

Schon am Mittwoch geht es für die Füchse weiter. Dann kommen die Dresdner Eislöwen zum Derby in die Glasmacherstadt (Beginn: 16 Uhr). Am Freitag gastiert der SC Riessersee in Weißwasser (Beginn: 19.30 Uhr) und am Sonntag reisen die Füchse in den Norden zu den Pinguins Bremerhaven (Beginn: 17 Uhr).

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