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Hoffmann nicht mehr Füchse-Trainer

Trainer Robert Hoffman und die Lausitzer Füchse gehen getrennte Wege. Wie der Verein heute mitteilte, sei die Trennung „durch Vorkommnisse in den vergangenen Wochen im Zusammenhang mit der Verpflichtung von Co-Trainer Chris Straube notwendig geworden.“

EHC-Geschäftsführer Dirk Rohrbach: „Wir wollten Roberts Arbeit mit einem Co-Trainer erleichtern. An der Verpflichtung von Chris Straube als neuen Assistenztrainer war Robert nicht nur maßgeblich beteiligt, sondern er hat sich für diese Personalie auch ausgesprochen. Nach wenigen Tagen der Zusammenarbeit änderte er jedoch seine Meinung und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit kam nicht zu Stande. Nach vielen intensiven Gesprächen ist es uns nicht gelungen, einen gemeinsamen Nenner für die Bewältigung der vor uns stehenden Aufgaben zu finden. Die differierenden Standpunkte waren trotz diverser Versuche nicht mehr zu vermitteln. Das ist für uns, erst recht unmittelbar vor dem Start in die Saisonvorbereitung, sehr bedauerlich. Nachdem wir erkennen mussten, dass die Basis für ein weiteres vertrauensvolles Miteinander nicht mehr vorhanden war, wurde die Trennung alternativlos.“

Rohrbach bedankte sich bei Robert Hoffmann für seine geleistete Arbeit. Er sei in der vergangenen Saison da gewesen, als ihn der Verein gebraucht habe. Gemeinsam mit dem Team habe er den Klassenerhalt perfekt gemacht. „Wir wären gerne gemeinsam mit ihm und Chris Straube in die kommende Saison gegangen“, so Rohrbach.

Die Suche nach einem Nachfolger für den Cheftrainer-Posten hat bereits begonnen. Bis dahin wird Co-Trainer Chris Straube gemeinsam mit Dirk Rohrbach und dem DEL-Kooperationspartner, den Eisbären Berlin, die sportliche Planung der Saisonvorbereitung vorantreiben.

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