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Von A wie Axolotl bis Z wie Zwergseidenaffe

Jährliche Inventur im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec

Alle Jahre wieder schwärmen die Tierpfleger des Görlitzer Tierparks zu Beginn eines jeden neuen Jahres aus, um die aktuellen Zahlen ihrer Schützlinge zu verifizieren. Bei wenigen Vertretern einer Art oder einfach zählbaren Tieren ist das schnell gemacht. Eine Herausforderung stellen dann allerdings größere und sich schnell bewegende Tiergruppen dar. Das gilt z.B. für die Schwarmfische, die munteren Sittiche im Zwitscherzimmer oder die nie stillsitzenden Felsenhörnchen. Aber gelernt ist gelernt und so wird fristgerecht bekanntgeben, dass aktuell 599 Tiere in 87 verschiedenen Arten im Görlitzer Tierpark leben. 

Während sich Bartagame, Protestschwein und Brillenschaf 2019 aus dem Bestand verabschiedet haben, sind Himalayakreuzschnäbel, Steppenlemminge und Zwergseidenaffen neu hinzugekommen. Auch Wiedehopfe sind nach einer einjährigen Pause wieder im Bestand.

Die zahlenmäßig größte Säugetiergruppe stellen die Zebramangusten. Die im vergangenen Jahr 25 geborenen Jungtiere haben die Großfamilie auf stattliche 42 Mitglieder anwachsen lassen. Als Nachzucht-Highlights 2019 sind die erstmaligen Zuchterfolge bei den Singschwänen und den Krokodilschwanzechsen besonders hervorzuheben. Auch die im Freiland ausgestorbenen Edwardsfasane und Vietnam Sikahirsche haben sich wieder erfolgreich fortgepflanzt, ebenso die Gänsegeier und natürlich die Roten Pandas.

Demnächst könnte der Bestand noch um eine weitere Tierart wachsen. Das hängt mit dem Zootier des Jahres zusammen. 

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Landrat und Bürgermeister durch Verfassungsschutz informiert

Bautzen. Um die Städte und Gemeinden zu den Plänen für ein rechtsextremes Siedlungsprojekt und  Jugendzentrums zu informieren, hat Landrat Michael Harig am Mittwoch, 1. Juli 2020, zu einer Beratung in das Landratsamt eingeladen. Zu der kurzfristig anberaumten Veranstaltung waren Vertreter des Landesamtes für Verfassungsschutz, Landeskriminalamt, Polizei und Innenministerium vor Ort, um über die Hintergründe des im Landkreis Bautzen geplanten Projektes zu informieren und die Vertreter von Städten und Gemeinden zu sensibilisieren. Durch das Landesamt für Verfassungsschutz wurde die Ankündigung des neurechten Musiker Chris Ares für ein Siedlungsprojekt im Landkreis Bautzen als ernstzunehmend bewertet. Ähnliche Projekte fänden sich im gesamten Bundesgebiet und passten in die Strategie der Bewegung. Die gute Vernetzung des Rechtsmusikers mit dem lokalen Ableger der als rechtsextrem geltenden Gruppierung „Identitäre Bewegung“ sei ein weiterer Hinweis. Anhaltspunkte, in welchen Städten und Gemeinden das in sozialen Medien angekündigte Projekt genau realisiert werden soll, liegen bisher jedoch noch nicht vor. Für das geplante „patriotische  Jugendzentrum“ habe man die Ankündigung registriert, dass dies in der Stadt Bischofswerda vorgesehen sei. Landrat Harig: „Die Beratung war ein wichtiger erster Schritt, um ein rechtsextremes Projekt im Landkreis Bautzen zu verhindern. Wir freuen uns eigentlich über jeden Zuzug in unsere Region – für völkische Siedlungsprojekte, patriotische Jugendzentren und dergleichen, gilt dieses Willkommen jedoch ausdrücklich nicht.“Um die Städte und Gemeinden zu den Plänen für ein rechtsextremes Siedlungsprojekt und  Jugendzentrums zu informieren, hat Landrat Michael Harig am Mittwoch, 1. Juli 2020, zu einer Beratung in das Landratsamt eingeladen. Zu der kurzfristig anberaumten…

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