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Unglaubliche Rückkehr: Otter Yourek ist wieder da

Görlitz. Nach viermonatiger Auszeit ist Otter Yourek freiwillig in den Görlitzer Tierpark zurückgekehrt. Seine Geschichte ist kurios.

Ein Sturm im März veränderte jäh das Leben von Otter Yourek und seinen sechs Waschbär - Gehegegenossen. Über einen auf den Zaun gestürzten Baum konnten alle sieben aus dem Gehege entweichen. Während die Waschbären mit Hilfe von Lebendfallen, Leckerlis und selbstlosen, nächtlichen Einsätzen der Mitarbeiter nach fünf Tagen wieder im Gehege mit repariertem Zaun saßen, tummelte sich Otter Yourek im benachbarten Schwanenteich. Alle Versuche das Tier zu fangen scheiterten kläglich.

Der Teich verlor nach kurzer Zeit seinen Reiz und so verabschiedete sich Yourek gänzlich aus dem Tierpark.Um nicht dauerhaft otterlos zu bleiben, wurde über das europäische Otter-Zuchtprogramm ein neues Tier gefunden und so zog der einjährige Otterrüde „Marek“ aus dem Warschauer Zoo im Görlitzer Tierpark ein.

Was nun kommt ist kurios: Keine Woche nach Mareks Ankunft gab es plötzlich Aufregung auf dem Schwanenteich. Die Vögel drängten panisch ans Land. Ein klares Indiz für die Präsenz eines Wasserraubtieres. Konnte es wirklich Yourek sein?  Die Tierparkmitarbeiter rüsteten mit allen zur Verfügung stehenden Lebendfallen auf und tatsächlich nach drei Tagen saß ein Otter in der Falle. Die Kontrolle des Microchips bestätigte, dass es sich um Yourek handelte. Abgenommen hatte er während seiner abenteuerlichen Auszeit in Görlitzern Gewässern, aber sonst war er kerngesund und quietschfidel.

Nach einer Woche unter Beobachtung in der Quarantänestation können ihn die Besucher jetzt wieder in seinem Gehege beobachten. Wo er sich aufhielt und was er erlebte, bleibt sein Geheimnis. Zurückgekehrt ist er allerdings aus freien Stücken. Zuhause ist’s halt doch am schönsten...

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Forst erhält Plakette »Deutsch-sorbische/wendische Stadt«

Forst. Am vergangenen Mittwoch überreichte der Referent des Landesbeauftragten für Angelegenheiten der Sorben/Wenden im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Meto Nowak, an die Forster Bürgermeisterin, Simone Taubenek, die Plakette »Deutsch-sorbische/wendische Stadt«, die jede Stadt im angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden erhält. Die Bürgermeisterin bedankte sich und versprach, dass diese Plakette einen würdigen Platz im Rathaus finden wird. Die Forster Stadtbibliothek erhielt zudem ein sorbisches/wendisches Medienpaket. Es beinhaltet sorbische/wendische Literatur, Informationen über die sorbische/wendische Geschichte und Kultur sowie Materialien zum Spracherwerb. Darunter zweisprachige Kinderliteratur, Spiele zur Sprachförderung, Sachliteratur zur Brauchtumspflege, Sprachkurse sowie biografische Romane. Initiiert worden ist das Projekt von der sorbischen wissenschaftlichen Gesellschaft Masica Serbska und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Die Medien stehen künftig allen Kunden der Stadtbibliothek zum Ausleihen zur Verfügung, betonte die Leiterin der Einrichtung Doreen Sawall. Insgesamt erhalten 16 kommunale Bibliotheken im angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden diese Medienpakete. Hinweis: Aufgrund technischer Probleme können gegenwärtig leider keine Fotos angezeigt werden. Wir bitten um Verständnis.Am vergangenen Mittwoch überreichte der Referent des Landesbeauftragten für Angelegenheiten der Sorben/Wenden im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Meto Nowak, an die Forster Bürgermeisterin, Simone Taubenek,…

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