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Mit 11 Glücksschweinen ins neue Jahr

Jährliche Inventur im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec

Schweine-reich endete das Jahr 2018 im Görlitzer Tierpark: Tibetsau „Rapunzel“ brachte am 28. Dezember, kurz vor dem Jahreswechsel, noch elf pechschwarze Ferkel zur Welt. Gemeinsam mit vielen anderen vier- und zweibeinigen Bewohnern sind dies dankbare Kandidaten für die alljährliche Inventur des Tierparks. Denn jeden Januar ist es Pflicht, den Soll-Bestand des computerbasierten Tierbestandsregisters mit dem tatsächlichen Ist-Bestand abzugleichen.

Schwieriger wird es da schon, Übersicht über einige kleinere oder besonders wendige Arten zu gewinnen. So wird bei den umher wuselnden Zebramangusten oder den herumflatternden Wellensittichen auf Mehrfachzählungen gesetzt, um eine verlässliche Zahl zu erhalten. Dass dieses Vorgehen Grenzen hat, lässt spätestens der Blick auf die Honigbienen erahnen - diese werden nur als ganze Völker vermerkt. 2018 war für die Tierpark-Bienen ein gutes Jahr, von zwei auf vier Völker konnten sie sich verdoppeln.

Der jüngste Zuwachs ließ dann auch im neuen Jahr nicht lange auf sich warten. Am 2. Januar erblickte ein Känguru-Beuteljunges im wahrsten Sinn des Wortes das Licht der Welt. Da die biologische Geburt von Kängurus für den Menschen weitestgehend unbeobachtet abläuft, wird als Geburtsdatum das erste Herausschauen eines Jungtiers aus dem Beutel gewertet.

Insgesamt leben derzeit 551 Tieren in 88 Arten im Görlitzer Tierpark. Während die Anzahl der Arten beinahe gleich geblieben ist, leben rund 40 Tiere mehr auf dem Areal an der Zittauer Strasse. Besonders stolz macht letztes Jahr der zahlreiche Nachwuchs an Etrusker-Spitzmäusen, den kleinsten Landsäugetieren der Welt, sowie der drei Kropfgazellen-Jungtiere, deren natürlicher Bestand sehr stark gefährdet ist und natürlich die Geburt von „Sanju“, dem diesjährigen Rote Panda-Nachwuchs.

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Zimmis Einwurf – Wenn Gold- zu Klumpfüßen werden…

Dresden. Meine Güte! Der dritte Trainer, endlich mit Cristian Fiel der von allen gewünschte Heilsbringer, und dann das. Die Choreographie vor den 90 Minuten war gut. Doch das war es dann auch schon. Was ist nur passiert bei der Sportgemeinschaft? Nicht, dass der Gottschalk jetzt noch nach Dresden kommen muss und aus alten Dynamo-Büchern vorlesen muss! Seit Montag möchte der Dino der Fernsehunterhaltung für Bildung beim BR sorgen. Dino? Um Gottes Willen! Schnell weg mit dem Begriff. Da war doch was mit diesem HSV. Nachdenken ist ohnehin verpönt. Da kommt vielleicht noch einer drauf und analysiert ein dreiviertel Jahr später die DFB-Mannschaft vom Sommer. Ach, sie wissen gar nicht mehr, was in Russland passierte? Alles ganz brav verdrängt. Gut so! Weshalb sich mit ollen Kamellen belasten, wenn die Zukunft schon vor der Tür steht? Kann im Elbtal natürlich nicht passieren. Dynamo muss zum Schluss gegen Paderborn ran und nicht gegen Südkorea. Beruhigender Ausblick. Na logisch. Letzte Ausfahrt für die bitter notwendige Kehrtwende ist jetzt Bad Gögging. Dort war Dynamo schon einmal vor knapp zwei Jahren in der Sommervorbereitung. Jetzt muss in vier Tagen endlich Klartext geredet werden. Bis hinein in die letzten Gehirnwindungen. Weg mit der Klumpfußmentalität. Leute, Dresden ist und bleibt eine Fußballstadt. Vielleicht sollten sie wirklich den Gottschalk vorbei schicken. Ihr Gert Zimmermann Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche", von und mit Gert Zimmermann, gibt's >>HIER<< Meine Güte! Der dritte Trainer, endlich mit Cristian Fiel der von allen gewünschte Heilsbringer, und dann das. Die Choreographie vor den 90 Minuten war gut. Doch das war es dann auch schon. Was ist nur passiert bei der Sportgemeinschaft? Nicht, dass…

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