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Messerattacke in Zittau: Polizei sucht Zeugen

Zittau. In Zittau wird eine 34-Jährige mit einem Messer angegriffen und stirbt. Opfer und Täter kannten sich seit Jahren. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach dem Tod einer 34-Jährigen in Zittau haben Polizei und Staatsanwaltschaft Details zu dem Fall bekanntgegeben. Dem 52 Jahre alten Beschuldigten wird vorgeworfen, am 12. Juni in den Abendstunden am Haberkornplatz in Zittau eine Frau mit einem Messer angegriffen zu haben. Die 34-Jährige wurde so schwer verletzt, dass sie wenig später verstarb.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft weiter mitteilen, stammt die Frau aus Jena. Sie hatte sich gegen 20 Uhr mit dem 52-jährigen Beschuldigten, ihrem langjährigen Partner, getroffen. Der Mann hatte zuvor um ein Treffen und eine Aussprache gebeten, weil die Beziehung offenbar am Ende war. Bei dieser Aussprache griff der in Dresden geborene Mann die Frau mit einem Messer an. Er verletzte sie mit mehreren Messerstichen schwer und entfernte sich danach vorerst vom Tatort. Die Frau blieb mit ihren schweren Stichverletzungen zurück. Anwohner fanden die Verletzte und verständigten den Rettungsdienst und die Polizei. Ein Rettungswagen brachte die Frau in eine Klinik, wo sie kurze Zeit später an ihren Verletzungen verstarb.

Am Mittwochnachmittag erfolgte die Haftrichtervorstellung des Beschuldigten. Der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Görlitz Haftbefehl gegen ihn wegen Totschlags.

Die Polizei sucht Zeugen, welche das Geschehen oder den Tatverdächtigen und die Geschädigte am Dienstagabend in der Zittauer Innenstadt gesehen haben. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Görlitz unter der Telefonnummer 03581/468 - 100 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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Mit "Ophelia" zum Sieg in Taiwan

Dresden. Die Dresdner Malerin und Grafikerin Tina Wohlfarth (40) gewann den 1. Preis der »International Biennial Print Exhibit: 2018 ROC« des renommierten National Taiwan Museum of Fine Arts. Das Museum ist eines der wichtigsten Museen Asiens und hatte den Grafikwettbewerb weltweit ausgeschrieben. Insgesamt bewarben sich rund 1.500 Künstler mit ihren Arbeiten.Eine Jury ließ 40 Künstler aus 25 Ländern zur Endauswahl zu, aus deren Reihe dann die Sieger hervorgingen. In die Endauswahl schafften es u.a. Künstler aus Nepal, Südkorea, Albanien, Iran, Bolivien, Russland und Hong Kong. Mit ihrer Arbeit »Ophelia IV/2«, einer Kombination aus Mezzotinto und Papierschnitt, schaffte es Tina Wohlfarth überraschend auf Platz ein. Denn im druckgrafischen Bereich sind traditionell asiatische Länder sehr stark, hier hat diese Kunsttechnik auch einen hohen Stellenwert. Umso bemerkenswerter ist der Erfolg von Tina Wohlfarth – vor allem angesichts dieser exklusiven Konkurrenz aus Asien. Geboren in Saalfeld, Studium in Dresden Tina Wohlfarth wurde 1978 in Saalfeld geboren, lebt und arbeitet in Dresden. Nach einem Studium der Kunstpädagogik in Erfurt studierte sie Malerei und Grafik an der HfBK in Dresden, nach dem Diplom folgte ein Meisterstudium bei den Professoren Elke Hopfe und Martin Hohnert. Ein Reisestipendium der Stadt Dresden führt die Künstlerin 2012 nach Cleveland/USA.Die Dresdner Malerin und Grafikerin Tina Wohlfarth (40) gewann den 1. Preis der »International Biennial Print Exhibit: 2018 ROC« des renommierten National Taiwan Museum of Fine Arts. Das Museum ist eines der wichtigsten Museen Asiens und hatte den…

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