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Mehr Plätze im Schlaflabor

Görlitz. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage wird die Kapazität des Schlaflabors im Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz erweitert. Es ist nicht die einzige Veränderung, die ansteht. Für die zukünftige Entwicklung wurde ein umfassendes Konzept erstellt.

„Wir möchten damit unseren Patienten entgegenkommen“, sagt der Chefarzt der Inneren Medizin und Leiter des Schlaflabors Dr. med. Jörg Lubrich. Bisher mussten Patienten mehrere Monate auf eine Untersuchung warten. Anfragen gibt es aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Wartezeit soll durch die Kapazitätserweiterung verringert werden. Neu ist ab 17. März, dass die Patienten von Montag bis Sonntag, statt bisher nur wochentags, zu schlafmedizinischen Untersuchungen für eine bis drei Nächte ins Krankenhaus eingewiesen werden können. Das Malteser Krankenhaus St. Carolus stellt damit monatlich ca. 100 bzw. jährlich 1200 Mal ein Untersuchungsbett im Schlaflabor zur Verfügung.

Schlaflabor-Patienten verbringen nicht mehrere Tage am Stück in der Klinik, sondern werden am Abend aufgenommen, nachts untersucht und behandelt und können am Morgen wieder nach Hause gehen. Durch die Kapazitätserweiterung im Malteser Schlaflabor können Patienten jetzt auch am Wochenende zu einer Untersuchungsnacht ins Krankenhaus kommen.

Eine Einweisung ins Schlaflabor erhalten alle Patienten, die sich vorab einem Screening im ambulanten Schlaflabor des St. Carolus oder bei einem entsprechend befähigten Arzt unterzogen haben. Eine Überweisung vom Hausarzt ist hierzu notwendig. Zur ambulanten Untersuchung gehört ein Checkup, das Ausfüllen eines Schlafscreening-Bogens und eine Atemmessung mittels ambulantem Schlafscreening-Gerät. Die erhobenen Daten geben den Ärzten Auskunft über Auffälligkeiten, die eine stationäre Weiterbehandlung im Schlaflabor erfordern. Dazu zählen schlafbezogene Atmungsstörungen.

 

Konzept für die Zukunft

Anfang März hat sich die Geschäftsführung der Malteser Deutschland gGmbH hinsichtlich der weiteren Ausrichtung des Görlitzer Standortes geäußert. „Der Standort und das Angebot des Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz sind zukunftsfähig und werden von den Maltesern weiter entwickelt und profiliert“, heißt es in einer Mitteilung. Für die zukünftige medizinische und pflegerische Entwicklung des Krankenhauses gebe es ein umfassendes Konzept, das auf „einer umfangreichen Analyse statistischer Daten zur Bevölkerungsentwicklung, Leistungsentwicklung bestehender Krankenhäuser und den zu erwartenden Krankheitshäufigkeiten in den Landkreisen Görlitz und Bautzen bis zum Jahr 2030“ basiere. Geplant sei der Erhalt der vorhandenen Fachabteilungen und eine weitere Entwicklung und Profilierung der einzelnen Kliniken.

„Wir vertreten die Auffassung, dass wir heute und in Zukunft genügend Patienten innerhalb unseres Leistungsspektrums in unserem Einzugsgebiet haben. Im Rahmen unserer Kernkompetenzen bieten wir moderne Medizin auf hohem Niveau in der familiären Atmosphäre unseres kleinen katholischen Krankenhauses“, erklärt Krankenhausleiter Hans-Ulrich Schmidt.

Im Detail plant das Malteser Krankenhaus in Görlitz zukünftig den Aufbau eines Darmkrebszentrums, den Ausbau der Pneumologie sowie der weitere Profilierung der Urologie durch innovative Technik. Die medizinische und pflegerische Betreuung älterer Patienten, auch mit Demenzerkrankungen, soll stärker mit den Leistungen des Malteser Hilfsdienstes vernetzt werden. Ebenso sein eine „konsequente Kooperation und Abstimmung der medizinischen Schwerpunkte mit den umliegenden Krankenhäusern wichtig.“

Das St. Carolus will zukünftig auch verstärkt in die Ausbildung von Allgemeinmedizinern investieren und damit zur Stärkung der ländlichen Versorgung beitragen. Das ambulante Spektrum des integrierten Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) am Standort soll ebenfalls ausgebaut werden. Auch der Bereich ambulanter Palliativversorgung und Tagespflege soll mittels Kooperationen im Malteser Verbund gestärkt werden.

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Räuber rief „Geld her, Geld her!“ – Polizei sucht Zeugen

Weißwasser. Mit den Worten „Geld her, Geld her!“ hat ein bislang unbekannter Mann am Mittwoch in Weißwasser versucht, eine Frau um ihr Geld zu bringen. Die 59-Jährige spazierte gegen 12.10 Uhr den Gehweg zwischen Boulevard und Parkplatz an der Schwimmhalle entlang, als ihr ein Mann entgegen kam. Er lief aus dem Durchgang zur Rosa-Luxemburg-Straße direkt auf sie zu, stieß ihr mit beiden Händen gegen den Oberkörper und forderte Geld. Als die Frau sagte, sie habe kein Geld, packte ihr Gegenüber sie an der Jacke und rief nochmal „Geld her, Geld her“. Als die Frau daraufhin begann, um Hilfe zu schreien, ließ der Täter von ihr ab und lief in Richtung Schweigstraße davon. Die 59-Jährige kam unverletzt und mit dem Schrecken davon. Den Tatverdächtigen beschrieb die Frau folgendermaßen: männlichcirca 1,80 Meter groß20 bis Mitte 30 Jahre altdunkles Kapuzenshirt oder Jacke, Kapuze in das Gesicht gezogen, hellere Hose Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten räuberischen Erpressung aufgenommen. Alle Zeugen, die sich zur Tatzeit in Tatortnähe aufhielten und Hinweise zum Sachverhalt oder zum Täter geben können, werden gebeten, sich persönlich oder telefonisch beim Polizeirevier Weißwasser unter der Rufnummer 03576/262 0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Zu einem anderen Vorfall werden ebenfalls Zeugen gesucht. Am Dienstagnachmittag warf eine Frau in Bautzen Steine auf Autos und lief auch auf die Fahrbahn. Mit den Worten „Geld her, Geld her!“ hat ein bislang unbekannter Mann am Mittwoch in Weißwasser versucht, eine Frau um ihr Geld zu bringen. Die 59-Jährige spazierte gegen 12.10 Uhr den Gehweg zwischen Boulevard und Parkplatz an der Schwimmhalle…

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Eislöwen gegen Falken & Towerstars

Dresden. Am kommenden Wochenende sind die Dresdner Eislöwen gegen die Heilbronner Falken und die Ravensburg Towerstars gefragt. Dabei dürfen sich die kleinen, aber auch die großen Fans am morgigen Heimspiel auf den Besuch vom Nikolaus freuen. Cheftrainer Rico Rossi muss weiterhin auf den Stürmer Tom Knobloch (Oberkörperverletzung) verzichten. Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Die Mannschaft hat die letzten fünf Spiele sehr gut gepunktet und gespielt. Mit Heilbronn und Ravensburg warten zwei Top-Mannschaften auf uns. Gerade Heilbronn spielt ein sehr aggressives und geradliniges Eishockey. Um morgen die drei Punkte zu holen, müssen wir konstant Leistung über 60 Minuten zeigen und von der Strafbank fernbleiben.“ Nick Huard: „Das vergangene 6-Punkte-Wochenende gibt uns Selbstvertrauen für die kommenden Spiele. Wir müssen gegen Heilbronn und Ravensburg da weitermachen, wo wir aufgehört haben. Wenn wir weiter aggressives Forechecking spielen und an unserem System festhalten, dann haben wir gute Chancen zu gewinnen.“ Am Freitag, 6. Dezember, 19.30 Uhr, empfangen die Dresdner Eislöwen die Heilbronner Falken in der EnergieVerbund Arena. Das Spiel wird geleitet von den HSR Mischa Apel und Razvan Gavrilas. Kassen und Arenatüren öffnen 18 Uhr, der VIP-Raum 18.30 Uhr. Das Spiel bei den Ravensburg Towerstars am Sonntag, 8. Dezember beginnt 18.30 Uhr. SpradeTV zeigt beide Partien live. (pm)Am kommenden Wochenende sind die Dresdner Eislöwen gegen die Heilbronner Falken und die Ravensburg Towerstars gefragt. Dabei dürfen sich die kleinen, aber auch die großen…

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