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Geschichte im Maßstab 1:120

Görlitz. Die Ausstellung zur Geschichte der Eisenbahn im Schlesischen Museum zu Görlitz wird noch einmal durch eine Sonderpräsentation ergänzt. Vom 1. bis 24. Juni ist im Museum die TT-Anlage des Görlitzer Modelleisenbahnvereins zu sehen.

Die Modellanlage stellt eine imaginäre Landschaft in der DDR der 70er- und 80er-Jahre dar. Den Mittelpunkt bildet der Bahnhof „Grenzingen“, der überall in der DDR hätte existieren können. Auf der Anlage wurde auch ein Bahnbetriebswerk errichtet. Dazu gehören ein achtgleisiger Ringlokschuppen mit Drehscheibe sowie Anlagen zur Besandung, Bekohlung oder Aufnahme von Kühlwasser. Auf den Schienen verkehren zeitgemäße Zuggarnituren der Deutschen Reichsbahn. Zahlreiche Details laden zum Entdecken von charakteristischen Szenen des DDR-Alltags ein.

An den Wochenenden, jeweils von 13 bis 17 Uhr, ist die Modelllandschaft mit Fahrbetrieb zu erleben. Die Vereinsmitglieder lassen originalgetreue Züge aus verschiedenen Zeiten verkehren.  

Der Modelleisenbahnverein führt im Juni seine Club-Nachmittage öffentlich durch. Donnerstags, am 7.6., 14.6. und 21.6., von 15 bis 18 Uhr ist Gelegenheit für einen Blick hinter die Kulissen, für Fragen und Fachsimpelei.

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Zimmis Einwurf – Und schon wieder eine neue Regel

Dresden. Es jährt sich zum 40. Mal. Das kuriose Führungstor der Dresdner Dynamos in der ersten Runde des Europapokals der Landesmeister. Gegen Partizan Belgrad schlich sich klammheimlich in der 8. Minute des Rückspiels Dixie Dörner an den gegnerischen Torhüter Petar Borota von hinten heran. Der wollte gerade einen Abschlag ausführen und hatte sich den Ball noch einmal vor die eigenen Füße gelegt. Und schon hatte Dixie das Streitobjekt zum Lustobjekt gemacht, die Kugel wegstibitzt und ins leere Belgrader Tor geschoben. Schiedsrichter Valentin Lipatow aus der damaligen UdSSR zeigte sofort auf den Anstoßpunkt. Und was geschah am Sonnabend auf der Alm in Bielefeld? Genau dasselbe. Dario Dumic klaute dem Bielefelder Torhüter Ortega Moreno in der Nachspielzeit die Kuller und schob seelenruhig ein. Doch Referee Sven Jablonski aus Bremen entscheidet auf Freistoß für die Ostwestfalen. Erstaunlicherweise wurde genau diese Szene in den meisten Berichten und Rückblicken zum Spiel gar nicht gezeigt. Fanden die Kollegen nicht so wichtig. Obwohl es der Ausgleichstreffer innerhalb von fünf Minuten gewesen wäre für die in weinrot gestreift antretenden Schwarz-Gelben. Vor der Saison hatte Manuel Gräfe der Mannschaft in einer Regelkunde erklärt, dass der Torhüter inzwischen in Ruhe zu lassen ist. Das plauderte Lucas Röser aus. Wie sich die Zeiten doch in 40 Jahren geändert haben. Ihr Gert Zimmermann Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche" von und mit Gert Zimmermann gibt's >>HIER<<Es jährt sich zum 40. Mal. Das kuriose Führungstor der Dresdner Dynamos in der ersten Runde des Europapokals der Landesmeister. Gegen Partizan Belgrad schlich sich klammheimlich in der 8. Minute des Rückspiels Dixie Dörner an den gegnerischen…

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