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Ende einer kaum genutzten Technologie

Zittau entfernt Geldkarten-Funktion an Parkscheinautomaten

In den kommenden Wochen werden aus den siebzehn im Zittauer Stadtgebiet befindlichen Parkscheinautomaten die Lesegeräte für Geldkarten ausgebaut und durch eine geschlossene Blende ersetzt. Damit endet auch in Zittau die Möglichkeit der Bezahlung von Parkgebühren mittels vorab auf den Daten-Chip der EC- oder Giro-Card geladener Kleingeldbeträge. Das 1996 eingeführte System hat sich in Zittau wie auch deutschlandweit nur sehr schwer durchsetzen können und wird heute in der Stadt und der Region nur sehr selten als Zahlungsmittel akzeptiert.

Die zuständigen Fachämter der Stadtverwaltung Zittau haben sich daher entschieden, die wartungsintensiven Lesegeräte an den Parkscheinautomaten nicht länger vorzuhalten, sondern ausbauen zu lassen. Als bargeldlose Alternative zur Zahlung von Parkgebühren bietet die Stadt Zittau seit geraumer Zeit das so genannte Handyparken mittels Smartphone an.  

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Verdächtiger Geruch löst Feuerwehreinsatz aus

Bautzen. Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Wendischen Straße in Bautzen rief am Sonntagnachmittag die Polizei, weil es aus einer Nachbarwohnung verdächtig nach Schwefel roch. Der 47-jährige Mieter dieser Wohnung bekam daraufhin Besuch von der Polizei. Wie sich herausstellte, hatte der Mann versucht, mit organischem Schwefel eine Bleilegierung zu trennen. Seinen Angaben nach sei er Hobbychemiker und Buntmetallsammler. In der Wohnung befanden sich neben Unmengen von Gesteinen und Metallen auch verschiedene Chemikalien in diversen Behältnissen. Wie die Polizei weiter mitteilt, war die Wohnung in einem sehr schlechten Zustand und in der Küche stark verrußt. Der Bewohner erklärte das mit einer Verpuffung, zu der es um Pfingsten bei seinen Experimenten gekommen sei. Die hinzugerufene Feuerwehr überprüfte mit Spezialkräften die Wohnung und die gelagerten Chemikalien. Eine Messung ergab, dass keine gesundheitsgefährdenden Stoffe ausgetreten waren. Eine Gefahr für Anwohner bestand nicht. Die Beamten sicherten die Wohnung. Kriminalisten übernahmen die Ermittlungen. Verbotene Substanzen konnten nach ersten Überprüfungen nicht festgestellt werden. Die Maßnahmen der Polizei dauern an. Am Montagvormittag erfolgte durch die Feuerwehr Bautzen und eine Spezialfirma die Beräumung der Wohnung.Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Wendischen Straße in Bautzen rief am Sonntagnachmittag die Polizei, weil es aus einer Nachbarwohnung verdächtig nach Schwefel roch. Der 47-jährige Mieter dieser Wohnung bekam daraufhin Besuch von der…

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