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Der rote Panda übernimmt

Görlitz. Der Görlitzer Tierpark wechselt von Storch auf Panda. Die komplette Außendarstellung erhielt eine Generalüberholung, die auch den Wechsel des Logos beinhaltet. Außerdem dürfen Kitas jetzt kostenlos in den Park.

Als erstes Stand die Erkenntnis, dass die Website des Tierparks eine Modernisierung vertragen könnte. Der 2012 zuletzt überarbeitete Webauftritt entspricht nicht mehr aktuellen Standards. Viele Menschen gehen heute per Smartphone oder Tablet ins Netz, die Seiten des Tierparks waren aber bisher nur für den PC optimiert. Also suchte man sich mit der Görlitzer Agentur »Die Partner« jemanden, der frischen Wind in den Web-Auftritt bringen konnte.Dabei entstand auch der Gedanke, in der Außendarstellung einen Schritt zu wagen und das Logo des Naturschutz-Tierparks zu ändern. »Görlitz steht bei der Forschung rund um den roten Panda international sehr gut da. Das ist vor allem ein Verdienst meines Vorgängers Axel Gebauer«, erklärt Tierparkdirektor Dr. Sven Hammer. Außerdem sei der rote Panda das Lieblingstier vieler Besucher. Gute Gründe, den Weißstorch in den Logo-Ruhestand zu schicken und ab sofort auf den roten Panda zu setzen.

Mit der Wahl will der Tierpark auch darauf aufmerksam machen, dass der Panda und viele andere Tierarten heute stark bedroht sind. Man habe sich dem Artenschutz verschrieben und auch deshalb den Panda zum neuen Aushängeschild gemacht. Auch auf der neuen Website wird jetzt stärker auf das Thema eingegangen. »Der Tierpark leistet unglaublich viel. Nicht alles davon sehen die Besucher«, sagt Nicolas Boutin von der Agentur »Die Partner«. Deshalb habe man die vielen nationalen und internationalen Aktionen, Projekte und Kampagnen des Tierparks unter den Punkten »Erfahren« und »Schützen« mehr Raum als auf der alten Website eingeräumt.

 

Kitas zahlen keinen Eintritt

Als Dank für die Treue, die die Besucher dem Naturschutz-Tierparks Görlitz-Zgorzelec seit 60 Jahren entgegenbringen, hat man sich außerdem eine besondere Aktion überlegt. »Wir wollen Kindern noch stärker die Möglichkeit geben, Tiere zu erleben«, sagt Dr. Sven Hammer. Deswegen zahlen Kitas ab sofort für den Tierparkbesuch keinen Cent. Die Kita-Gruppen müssen sich dafür nur an der Kasse melden und in ein Formular eintragen. Die Aktion gilt für alle Kitas und läuft zunächst bis Ende des Jahres.

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Testspiel-Wochenende in Großbritannien beendet

Dresden. Eislöwen unterliegen Nottingham mit 5:7 (Samstag, 18. August) Die Dresdner Eislöwen haben das erste Spiel des Großbritannien-Trips gegen die Nottingham Panthers mit 5:7 (3:2; 2:3; 0:2) verloren. Steven Rupprich erzielte in einer torreichen Partie die Führung für die Eislöwen (5.), Justin Kovacs (7.) glich für den Gastgeber aus. Doch Harrison Reed brachte den Puck erneut im Tor unter (14.). Sebastian Zauner baute die Dresdner Führung durch einen Treffer in Unterzahl sogar aus (18.), aber noch vor der Pause war Luke Pither für die Panthers erfolgreich. (19.).  Im zweiten Abschnitt markierte Alex Guptill (23.) für Nottingham den Ausgleich. Thomas Pielmeier brachte Dresden wieder in Führung (26.), doch Brett Perlini (28.) traf erneut für den Gastgeber. In Unterzahl gerieten die Eislöwen durch einen Treffer von Guillaume Lepine in Rückstand (30.), aber Pielmeier traf erneut (40.).   Kaum war das Schlussdrittel gestartet, fiel auch schon das nächste Tor durch den Nottinghamer Robert Lachowicz (41.). Tommy Hughes setzte mit seinem Treffer ins leere Dresdner Tor den Schlusspunkt (59.)   Eislöwen-Cheftrainer Jochen Molling: „Wir können mit der gezeigten Leistung zufrieden sein. Wir haben viele Dinge gesehen, welche die Jungs gut umgesetzt haben. Sicher gibt es auch noch Punkte, an denen wir arbeiten müssen. Im Powerplay haben wir gute Ansätze gezeigt.“  Eislöwen feiern 5:1-Erfolg in Glasgow (Sonntag, 19. August) Die Dresdner Eislöwen haben das zweite Vorbereitungsspiel in Großbritannien mit 5:1 (1:0; 2:1; 2:0) gewonnen. Chris Billich brachte die Blau-Weißen durch einen Treffer in der 18. Minute in Führung. Im zweiten Drittel konnte Rasmus Bjerrum in Überzahl zunächst für die Schotten ausgleichen (21.), doch Harrison Reed (31./PP1) und Steve Hanusch (40.) waren für die Eislöwen ebenfalls erfolgreich. Im Schlussdrittel trugen sich Jordan Knackstedt (49.) und Harrison Reed (56./PP1) in die Torschützenliste ein und schraubten das Ergebnis entsprechend in die Höhe. Stürmer Nick Huard verpasste beide Testspiele aufgrund einer Erkrankung. Eislöwen-Cheftrainer Jochen Molling: "Die Anzahl der Strafzeiten unterstreicht den ruppigen Charakter des heutigen Spiels. Zum Beginn hatten wir zunächst ein paar Probleme ins Spiel zu finden. Ein gutes Unterzahlspiel und Sebastian Stefaniszin im Tor haben uns in der Partie gehalten und den Weg geebnet, um letztlich sogar in Führung zu gehen. Mit zunehmender Spielzeit haben wir immer besser ins Spiel gefunden und gerade auch in Überzahl gute Tore geschossen. Trotz vieler Reisekilometer sind wir zufrieden mit dem Trip. In Nottingham mussten wir uns nach einem engen Spiel knapp geschlagen geben, in Glasgow konnten wir einen Sieg einfahren. Insgesamt haben wir die Dinge, welche wir bisher im Training geübt haben, gut umgesetzt. Unser Dank gilt den Teams aus Nottingham und Glasgow für die Gastfreundschaft! Jetzt freuen wir uns auf den Müller’s Fanshop-Cup.“ Eislöwen unterliegen Nottingham mit 5:7 (Samstag, 18. August) Die Dresdner Eislöwen haben das erste Spiel des Großbritannien-Trips gegen die Nottingham Panthers mit 5:7…

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