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Das Altstadtfest bekommt sein Festbier

Görlitz. Das nächste Festbier ist angesetzt. 2015 hat die Görlitzer Kulturservicegesellschaft gemeinsam mit der Landskronbrauerei erstmals ein Festbier zum Altstadtfest gebraut. Am 5. Juli wurde die dritte Auflage des besonderen Bieres eingemaischt.

Insgesamt plant Braumeister Matthias Grall eine Biermenge von circa 200 Litern. Pünktlich zur Eröffnung des Altstadtfestes am 25. August wird das Festbier aus dem Anstichfass gezapft. Außerdem gibt es das Bier in limitierter Auflage auch in Bügelflaschen in der Merchandise-Hütte auf der Brüderstraße zum Verkauf angeboten.

„Die Einnahmen aus dem Verkauf werden für die Finanzierung des Altstadtfestes eingesetzt. Wir sind froh, dass wir heute wieder hier sein können. Es ist eine liebgewonnene Aktion. Wir machen das als Dankeschön an alle, die uns beim Fest unterstützen“, erklärte Gerd Weise von der Kulturservicegesellschaf während des Termins in der Brauerei, bei dem das Altstadtfestbier (genauer das Bier für das Anstichfass) angesetzt wurde. Zu den Unterstützern zählen neben der Brauerei auch Bombardier, die Stadtwerke und die Sparkasse. „Außerdem muss man hier auch unbedingt die Bürgerinitiativen nennen. Sie schaffen mit ihrem Engagement beim Altstadtfest etwas, dass wir nicht schaffen oder kaufen können. Sie erschaffen eine ganz besondere Stimmung“, so Weise.

Auch Braumeister Matthias Grall war froh darüber, dass die Aktion fortgesetzt wird: „Wir stehen heute zum dritten Mal hier und da spricht man dann schon von Tradition.“ Das Festbier werde bewusst in geringer Menge angesetzt und soll etwas Besonderes bleiben. Für alle Besucher des Altstadtfestes wird das allerdings nicht reichen, schließlich werden zum Fest etwas 200 Hektoliter Landskron getrunken.

Gebraut wird das Altstadtfestbier nach „fast mittelalterlichen Methoden“, wie es Matthias Grall bezeichnet. „Außer einer elektrischen Pumpe werden sie hier keine elektrischen Geräte finden. Hier ist Handarbeit gefragt.“ Dank dieser Handarbeit entsteht am Ende ein Festbier mit 5,5 bis 5,9 Volumenprozent Alkohol, einer starken Malznote und einem dunklen, kupferfarbenen Ton.

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Aufruf zum Ideenwettbewerb Kulturelle Heimat Lausitz

Südbrandenburg. Der Strukturwandel der Lausitz ist auch ein kultureller Wandel. In einem ersten Schritt schreibt deshalb das brandenburgische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) einen Ideenwettbewerb unter dem Titel »Kulturelle Heimat Lausitz« aus. Damit sollen im Rahmen des Sofortprogramms der Bunderegierung zur Stärkung der Braunkohleregionen die Kunst- und Kulturakteure in der Lausitz unterstützt und erste Zukunftsperspektiven entwickelt werden. Mit dem Förderprogramm »Ideenwettbewerb Kulturelle Heimat Lausitz« sollen in den Jahren 2020 bis 2021 Kulturprojekte und Kulturprojektideen gefördert werden, die auf eine mittel- und langfristige Strukturentwicklung der Lausitz-Kulturen gerichtet sind. Gefördert werden sollen daher insbesondere solche Vorhaben und Ideen, die landkreisübergreifend angelegt sind, die Vernetzung verbessern und die Sichtbarkeit der Lausitzer Kulturlandschaft befördern. Das Förderprogramm ist für alle Sparten und Themen der Kultur offen. Außerdem sind ausdrücklich auch spartenübergreifende und interdisziplinäre Projekte willkommen. Es können Anträge mit einem Förderbedarf von 2 000 bis maximal 150 000 Euro eingereicht werden. Der ausgefüllte und unterschriebene Antrag inklusive aller Anlagen ist bis zum 14. August 2020, 18 Uhr, per E-Mail an kontakt@kulturwettbewerb-lausitz.de zu senden. Zusätzlich sind die Unterlagen bis 14. August 2020 (Poststempel) an folgende Adresse zu senden: IBA-Studierhaus Lausitzer Seenland e.V., Kulturwettbewerb, Seestraße 84-86, 01983 GroßräschenDer Strukturwandel der Lausitz ist auch ein kultureller Wandel. In einem ersten Schritt schreibt deshalb das brandenburgische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) einen Ideenwettbewerb unter dem Titel »Kulturelle Heimat Lausitz«…

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