tok/pm

Auf der Suche nach dem nächsten Manuel Neuer

Torwartcamp am 5. und 6. August in Niesky

Seit März 2018 ist Niesky einer der Stützpunkte der Torwartschule Dresden. Alle 14 Tage findet ein spezielles Torwarttraining statt, bei dem Torhüter ab einem Alter von 7 Jahren bis in den Seniorenbereich ein aufbauendes und leistungsgerechtes Training erhalten. Methodik, Taktik, Koordination und auch die torwartspezifische Psyche stehen dabei im Fokus der Ausbildung. Trainiert in kleinen Gruppen, um optimal mit dem Sportlern zu kommunizieren und bei Fehlern reagieren zu können. Mit dabei sind neben den Torhütern vom FV Eintracht Niesky auch die Keeper aus den umliegenden Vereinen wie dem Holtendorfer SV, NFV Gelb-Weiß Görlitz 09, FC Stahl Rietschen, SV Aufbau Kodersdorf und SV Grün Weiß Gersdorf.

»Trainieren wie die Profis ist nicht nur ein Slogan, sondern die Philosophie unserer Torwartschule. Unser Hauptziel ist es, die jungen Torhüterinnen und Torhüter weiter zu entwickeln, voran zu bringen und auf ihrem Weg zu begleiten, egal in welchen Vereinen sie spielen und auf welchem Niveau sie trainieren“, beschrieb Trainer Enrico Kuntke in einem Interview im vergangenen Jahr die Idee der Torwartschule Dresden.

Am 5. und 6. August veranstaltet die Torwartschule Dresden unter der Leitung von Enrico Kuntke und Thomas Köhler außerdem bereits zum dritten Mal ein Torwartcamp beim FV Eintracht Niesky. So können in den Sommerferien auch andere Vereine das gezielte Torwarttraining nutzen. Wer dabei sein will, findet alle Infos und die Anmeldung auf www.torwartschule-dresden.de.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Polizeihubschrauber findet 82-Jährige

Bernsdorf. Am Sonntag meldeten Mitarbeiter einer Pflegeeinrichtung in Bernsdorf eine 82-Jährige als vermisst. Die Seniorin hatte am Nachmittag mit einem Rollator ihren Wohnbereich verlassen und blieb zunächst verschwunden. Die Polizei suchte daraufhin gemeinsam mit Familienmitgliedern mit Hochdruck nach der Frau. Auch zwei Beamte der Polizeihundestaffel rückten an und beteiligten sich an der Suche im Stadtgebiet. Die Vierbeiner erschnüffelten eine Spur in einem Waldgebiet, die Anhaltspunkte für weitere Suchmaßnahmen gab. Am Abend stießen Wachpolizisten und Beamte des Einsatzzuges mit Nachtsichtgeräten und Scheinwerfern hinzu. Außerdem wurden ein Hubschrauber, ein Personenspürhund und die Rettungshundestaffel zur Suche eingesetzt. In der Nacht kamen auch freiwillige Helfer zur Pflegeeinrichtung und suchten ebenfalls mit. Gemeinsam durchkämmten die Polizisten und Freiwilligen alle Straßen, Seitenstraßen, Feld- und Waldwege von Bernsdorf und Umgebung. Am frühen Montagmorgen, gegen 4.30 Uhr fand einer der Helfer eine Rollatorspur auf einem Sandhügel. An dieser Stelle nahmen schließlich die Rettungshunde und der Polizeihubschrauber erneut ihre Arbeit auf. Gegen halb neun ging von der Hubschrauberbesatzung schließlich die erhoffte Nachricht ein - die 82-Jährige war gefunden. Unterkühlt aber unverletzt brachten Rettungskräfte sie in ein Krankenhaus und zurück zu ihren erleichterten Angehörigen.Am Sonntag meldeten Mitarbeiter einer Pflegeeinrichtung in Bernsdorf eine 82-Jährige als vermisst. Die Seniorin hatte am Nachmittag mit einem Rollator ihren Wohnbereich verlassen und blieb zunächst verschwunden. Die Polizei suchte daraufhin gemeinsam…

weiterlesen

Eggerts SachsenWind – Mieses Zeugnis

Sachsen. In Sachsen wird eine neue Regierung gesucht – ein an sich schon ein schwieriges Geschäft. Die Wahl hat die AfD gestärkt, aber mit der will keiner. Also verhandeln nun Leute, die bis vor kurzem kaum bis überhaupt nicht miteinander könnten. Konservative von der CDU und grüne Vorkämpfer und in der engen Mitte die vom bisherigen Regieren verschlissenen Sozis. In diese brodelnde Mischung hat das Verwaltungsgericht Dresden nun ein Urteil geschüttet: Die sogenannten Kopfnoten – Betragen, Fleiß, Ordnung, Mitarbeit – seien rechtswidrig, gehörten also nicht in Zeugnisse. Worauf der zuständige Kultusminister schneidig verlauten ließ, die »Bewertung der sozialen Kompetenzen von Schülern steht für mich nicht zur Disposition« – ganz so, als hätten die Richter mit den Kopfnoten auch die »sozialen Kompetenzen« infrage gestellt. Haben sie aber nicht – sie bemängelten lediglich die gesetzlichen Grundlagen dieser Noten. Was wiederum dem Minister mindestens bei »Fleiß«, »Ordnung« und auch fachlich schlechte Noten einbringt. Schließlich ist er nicht neu im Amt, hätte längst für Gesetzes-Ordnung sorgen können. Nun muss er gezwungenermaßen ran. Sofern seine künftigen Regierungspartner ihn lassen – angesichts seines miesen Zeugnisses. Ihr Hans EggertIn Sachsen wird eine neue Regierung gesucht – ein an sich schon ein schwieriges Geschäft. Die Wahl hat die AfD gestärkt, aber mit der will keiner. Also verhandeln nun Leute, die bis vor kurzem kaum bis überhaupt nicht miteinander könnten.…

weiterlesen