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Zimmis Einwurf – Wie war denn nun Weihnachten?

Na, wie besinnlich war denn nun das Weihnachtsfest? Haben wir mal alle drüber nachgedacht über das in den letzten Tagen Erlebte? Über unsere Gefühle, wenn der Lieblingsverein gerade mal wieder in der Krise war. Und was nehmen wir uns jetzt vor für die nächsten 365 Tage? So weitermachen wie bisher? Na dann muss ja Ihr Leben so etwas von erfolgreich gewesen sein. Prima, da freue ich mich doch gleich mit.

Was wurde in dieser Kolumne nicht so alles angeschnitten und durchleuchtet. Ich weiß, nicht immer nach jedermanns Geschmack. Hallo, das wäre ja furchtbar, wenn alle Menschen  prinzipiell in eine Richtung marschieren würden. Mal ganz unter uns. Das gab es ja nicht mal in der inzwischen sagenumwobenen DDR. Nehmen wir nur den Fußball. Wenn wir den nicht hätten, müssten wir allen unseren Frust vielleicht gar über Facebook ablassen. Ach, das machen sie ohnehin und gerade mit dem Fußball? Na dann geht es ihnen ja richtig gut. Keinerlei Magendrücken, kein Völlegefühl mehr. Alles muss raus wie beim Schlussverkauf.  

Besinnlich ausgedrückt heißt das,  dass der Sport allgemein ein Blitzableiter geworden ist. Sowohl in der eigenen Betätigung, aber auch beim Diskutieren. Sagen Sie nur noch, dass haben Sie noch nie so empfunden. Doch spätestens heute kommen Sie zur Besinnung, weil Sie sich ein Gürtelloch früher einschnüren müssen. Nichts verraten, aber es ist wie jedes Jahr.

Ihr Gert Zimmermann

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Happy Birthday: "Elaskon"-Namensgeber wird heute 90

Dresden. Elastisch + konservierend = Elaskon. Auf diese geniale Idee als Firmenname für jenen Betrieb, in dem seit 1928 technische Öle und Fette vertrieben und später auch hergestellt wurden, kam einst Günther Gedecke. Er suchte damals nach einem Namen für einen neu entwickelten Schmierstoff – dass daraus der Firmennamen wurde: Toller Nebeneffekt. Happy Birthday, Günther Gedecke  Heute, am 16. August, feiert Günther Gedecke seinen 90. Geburtstag, »seine« Firma Elaskon ist nur ein Jahr älter als er. 1957 kam Gedecke als Technischer Leiter zur damaligen Firma Richter & Co, dem Elaskon-Vorläufer. 1958 übernahm er als Komplementär die Geschäftsführung. Mit der Verstaatlichung 1972 wurde das Unternehmen zum VEB Elaskonwerk. Anfang der 80er Jahre wurden zwölf chemisch-technische Betriebe mit rund 1.500 Mitarbeitern als Kombinat Elaskon zusammengefasst und von Günther Gedecke als Kombinatsdirektor bis 1992 geleitet. In jenem Jahr gelang es Günther Gedecke, dass ihm Elaskon durch die Treuhand rückübertragen wurde. Gleichzeitig suchte er nach Partnern und einem Nachfolger, um dem Unternehmen in der Marktwirtschaft eine stabile Perspektive zu sichern. 1993 entschied er sich zum Verkauf der Firma an das Mineralölhandelsunternehmen Präg. Geschäftsführer wurde Karl Schwald, der das Unternehmen später schrittweise erwarb und es heute zusammen mit seinem Sohn Tobias und seinem Bruder Richard als Familienbetrieb leitet. »Tolle Lebensleistung«  Günther Gedecke ist noch heute mit »seinen Elaskonern« eng verbunden und steht mit der Geschäftsführung in regelmäßigem Kontakt. »Gerade in der Anfangszeit waren die Erfahrungen und Hinweise von ihm ein wichtiges Startkapital für uns«, erklärt Karl Schwald. »Wir sind ihm sehr dankbar für die Unterstützung und wünschen ihm vor allem Gesundheit. Dass er Elaskon auch in schwierigen Zeiten zu einer angesehenen Marke entwickelt hat, ist eine tolle Lebensleistung, auf die er sehr stolz sein kann.«Elastisch + konservierend = Elaskon. Auf diese geniale Idee als Firmenname für jenen Betrieb, in dem seit 1928 technische Öle und Fette vertrieben und später auch hergestellt wurden, kam einst Günther Gedecke. Er suchte damals nach einem Namen für…

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Handtaschendiebstahl mit Happy End

Bautzen. Dreiste Handtaschendiebe haben am Mittwoch zur Mittagszeit auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes an der Neusalzaer Straße in Bautzen ihr Unwesen getrieben. Eine 53-Jährige wollte gerade ausparken, als sich ein Opel Astra vor ihr Fahrzeug stellte und ein Insasse sie in ein Gespräch verwickelte. Während der Mann nach dem Weg fragte und die Frau ablenkte, begab sich ein weiterer zur Beifahrertür, öffnete diese und stahl die Handtasche samt Handy und Portmonee. Dies bemerkte die Bestohlene erst, als sich die Langfinger bereits wieder von ihrem Fahrzeug entfernten. Geistesgegenwärtig nahm die Geschädigte die Verfolgung des Mannes auf, dem sie eine Wegbeschreibung gegeben hatte. Sie stieg aus, um ihn anzusprechen. Als der Täter sie erkannte, ergriff er die Flucht und stieg schließlich in den Opel seiner Komplizen ein. Diese Gelegenheit nutzte die Bürgerin, um sich das Kennzeichen, die Autofarbe und auch die Fahrrichtung einzuprägen. Sie verständigte die Polizei und gab alle Daten durch. Auf der A 4 in Höhe der Anschlussstelle Niederseifersdorf gelang es der Polizei, den Opel zu stoppen und die vier Insassen in Gewahrsam zu nehmen. Es handelte sich bei den Tatverdächtigen um einen 38- und einen 19-Jährigen sowie zwei 18 Jahre alte georgische Staatsbürger. Die vier Männer hatten ihre Beute auf der Fahrt aus dem Auto geworfen. Polizisten fanden später sowohl die Tasche samt Inhalt und auch das entwendete Handy. Alles konnte an die Geschädigte zurückgegeben werden. Die Polizei bedankt sich für das beherzte Vorgehen der 53-Jährigen. Im Rahmen des beschleunigten Verfahrens verurteilte ein Richter die vier Täter am Donnerstagmittag zu einer dreimonatigen Freiheitsstrafe ausgesetzt auf zwei Jahre Bewährung.Dreiste Handtaschendiebe haben am Mittwoch zur Mittagszeit auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes an der Neusalzaer Straße in Bautzen ihr Unwesen getrieben. Eine 53-Jährige wollte gerade ausparken, als sich ein Opel Astra vor ihr Fahrzeug stellte…

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