Carola Pönisch

Uniklinik Dresden: Baby Nr. 1.000 ist da

Dresden. Unverändert hohes Geburtenniveau im Dresdner Uniklinikum / Jubiläumskind kommt früher als 2018 zur Welt

  Vier Tage früher als 2018 ist das 1.000. Baby des Jahres 2019 am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden zur Welt gekommen. Konstantin erblickte am 17. Mai, um 8.24 Uhr, nach einem Kaiserschnitt das Licht der Welt.

Damit bleibt die Zahl der Geburten am Uniklinikum auf konstant hohem Niveau. 955 Geburten fanden in diesem Jahr bereits am Uniklinikum statt. Dabei wurden 509 Mädchen und 491 Jungen geboren – darunter sind 45 Zwillingspärchen.

Konstantins erste Stunden waren recht turbulent. Der kleine Junge hat kurz nach der Geburt nicht stabil geatmet und musste kurzzeitig auf der Intensivstation medizinisch betreut werden. Eine Situation, auf die das Team aus Ärzten, Hebammen und Pflegern bestens vorbereitet ist. Jetzt werden Konstantin und seine Mama Mandy Müller auf der interdisziplinären perinatologischen Station betreut, auf der sich die Kliniken für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie für Kinder- und Jugendmedizin gemeinsam um zu früh oder krank geborene Kinder und deren ebenfalls behandlungsbedürftige Mütter kümmern. Bis zur Entlassung am  21. Mai konnten der kleine Konstantin und seine Mama hier die ersten gemeinsamen Tage ganz nah beieinander verbringen.

Spezialisiert auf komplizierte Fälle

 Das Dresdner Uniklinikum ist spezialisiert auf Mehrlings- und komplizierte Geburten. Insgesamt 20 Prozent aller Neugeborenen – also jedes fünfte Kind – muss nach der Geburt über die normale Überwachung hinaus medizinisch betreut werden. Zehn Prozent aller Kinder in Deutschland kommen zu früh, also vor der 37. Schwangerschaftswoche, auf die Welt. 2018 waren dies am Uniklinikum 542 Kinder. Ein Prozent der Schwangerschaften endet sogar bereits vor der 32. Woche – Mediziner sprechen dann von extrem zu früh Geborenen. Diese Kinder wiegen häufig weniger als 1.500 Gramm und benötigen eine besondere medizinische Versorgung. Allein am Universitätsklinikum kamen 2018 insgesamt 160 dieser Babys zur Welt.

 

 

  

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St. Joseph-Stift: Baby Nr. 1000 ist da

Dresden. Charlotte Mara heißt das diesjährige Jubiläumsbaby, das am 16. August punkt 20.44 Uhr als Geburt Nr. 1000 in die 2019-er Statistik des St. Joseph-Stifts eingehen wird. Die Kleine brachte bei der Geburt 3.555 Gramm auf die Waage, war 52 Zentimeter groß und ist bereits das dritte Kind seiner Eltern. Die kommen eigentlich aus Riesa, haben sich aber ganz bewusst für die Entbindung in dem Dresdner Krankenhaus entschieden. „Die Erfahrungen bei den Geburten meiner ersten beiden Kinder in einer anderen Klinik waren leider nicht so positiv. Deshalb bin ich auf die Suche gegangen. Aufgrund der Beckenendlage von Charlotte Mara habe ich mich im St. Joseph-Stift beraten lassen und war sofort überzeugt. Das Personal, das ruhige Arbeiten ohne Hektik und Stress haben mir ein sehr sicheres Gefühl gegeben. Auch dass man hier auf das Stillen und den Bindungsaufbau von Mutter und Kind so viel Wert legt, das ist etwas Besonderes, das findet man nicht überall", begründet die frischgebackene Mama Stefanie.   Im St. Joseph-Stift, das seit 2011 nach den Kriterien von WHO und UNICEF als "Babyfreundliche Geburtsklinik" zertifiziert ist, gibt es  nicht nur ärztlich und pflegerisch, sondern auch räumlich beste Voraussetzungen für Entbindungen:  Drei Kreißsäle, ein Entbindungsraum für Wassergeburten, Wehenzimmer, ein OP-Saal für Kaiserschnittentbindungen sowie wohnliche Ein- und Zweibettzimmer, die auch als Familienzimmer genutzt werden. Das ganzheitliche Betreuungskonzept kommt bei den Dresdnern gut an: Im vergangenen Rekordjahr kamen 1.678 Neugeborene im St. Joseph-Stift zur Welt. In diesem Jahr waren es per 16. August schon 523 Jungen und 479 Mädchen, darunter zwei Zwillingsgeburten (deshalb 1.002 Kinder).Charlotte Mara heißt das diesjährige Jubiläumsbaby, das am 16. August punkt 20.44 Uhr als Geburt Nr. 1000 in die 2019-er Statistik des St. Joseph-Stifts eingehen wird. Die Kleine brachte bei der Geburt 3.555 Gramm auf die Waage, war 52 Zentimeter…

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