Carola Pönisch

Lina schwingt ab jetzt das Stollen-Messer

Dresden. Lina Trepte (18) heißt das 24. Dresdner Stollenmädchen, das ein Jahr lang den Geschmack des sächsischen Traditionsgebäcks in alle Welt tragen und die mit dem Stollen verbundene jahrhundertalte Geschichte und das Stollenbackhandwerks bekannter machen wird.

Lina ist so wie ihre Vorgängerinnen eine junge Vertreterin des Handwerks und macht zur Zeit eine Ausbildung als Bäckereifachverkäuferin. Sie lernt im dritten Lehrjahr im elterlichen Betrieb in Radebeul. »Ihr Herz schlägt fürs Handwerk, Lina ist die perfekte Wahl für unser diesjähriges Dresdner Stollenmädchen«, sagte René Krause, Vorstandsvorsitzender des Schutzverbandes Dresdner Stollen e.V.

Zur Wahl stellen sich jedes Jahr angehende Bäckerinnen, Konditorinnen oder Fachverkäuferinnen aus dem Beruflichen Schulzentrum für Agrarwirtschaft und Ernährung Dresden. »Unsere Markenbotschafterin ist weit mehr als eine schöne Werbefigur. Sie steht für all das, was auch unseren Verband ausmacht: Authentizität sowie große Leidenschaft fürs Handwerk und unser liebstes Weihnachtsgebäck«, so Krause. Turbulente Wochen und Monate beginnen nun für Lina.

Rund 50 Veranstaltungen füllen schon jetzt den Kalender von Lina Trepte. Höhepunkt wird das 25. Stollenfest am 8. Dezember sein.

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Üben am Baumbiegesimulator

Hagenwerder. Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere Herausforderungen. Um gut für diesen Ernstfall gewappnet zu sein, übten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren am vergangen Samstag (9. Februar) nach mehrjähriger Pause erstmalig wieder an einem Baumbiegesimulator. „Hier können alle Spannungen, Zug und Druck im Stamm simuliert werden“, erklärt der erste Stellvertreter des Kreisbrandmeisters, Peter Seeliger, der als Hilfsausbilder bei der Schulung anwesend war. „Die Kameraden lernen in der Ausbildung, worauf sie unter diesen Umständen achten müssen und erlernen besondere Schnitttechniken.“ Damit die Schulung den neuen Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) entspricht, hat der Landkreis Görlitz eigens einen Baumbiegesimulator beschafft. Dieser war am Samstag erstmalig im Einsatz. Er ist auf einem Anhänger montiert und wird zukünftig bei der Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren eingesetzt. Das Gerät steht fortan flächendeckend im gesamten Landkreis für Schulungen zur Verfügung. Bereits im Mai wird es einen weiteren Motorsägenlehrgang in Zittau geben. Insgesamt plant der Landkreis vier bis fünf Lehrgänge für jeweils zwölf Teilnehmer pro Jahr, um peu à peu dazu beizutragen, dass die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Schulung für alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ermöglicht werden kann. An der jüngsten Schulung in Hagenwerder, die durch Christian Hanzig von der Berufsfeuerwehr Görlitz durchgeführt wurde, nahmen zwölf Feuerwehrleute teil. Die Ausbildung wird durch den Landkreis für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt, damit diese bei Sturmschäden oder sonstigen Hilfeleistungen sowie auch bei Bränden die Motorkettensäge einsetzen dürfen. Neben den Übungen am Baumsimulator standen auch Baumfällungen und Entästungen auf dem Schulungsprogramm.Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere…

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