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Sachsenderby im Rödertal

Großröhrsdorf. Für viele Zuschauer ist es das Highlight der Saison – das Sachsenderby. Am Samstag, 16. März, empfängt der HC Rödertal im heimischen Bienenstock den BSV Sachsen Zwickau. Spätestens, wenn 17.30 Uhr Anwurf in der Sporthalle am Schulzentrum in Großröhrsdorf ist, wird der Adrenalinspiegel bei Spielerinnen, Trainerteam und Publikum wieder Höchstwerte erreichen.

Die Gäste aus Zwickau spielen eine äußerst durchwachsene Saison und haben lediglich zwei Punkte Vorsprung auf den Drittletzten – SV Werder Bremen. Zum Auftakt der Rückrunde konnten sie bereits Siege gegen die Verfolger aus Gedern/Nidda und Trier einfahren. Es könnte jedoch alles auf einen Showdown um die Abstiegsränge am 28. Spieltag hinauslaufen, wenn die ärgsten Verfolgerinnen aus Bremen zu Gast in Zwickau sind. Anfang des Jahres übernahm Norman Rentsch das Traineramt von Rüdiger Bones beim momentanen Tabellen-Dreizehnten. Er war bereits von 2011 bis 2014 Coach des BSV, bevor er zum HC Leipzig und später Borussia Dortmund wechselte. Mit ihm als Cheftrainer zeigen die Zwickauerinnen eine aufsteigende Tendenz. Erfolge sind zwar noch immer Mangelware doch die bisherigen Ergebnisse lassen aufhorchen – der BSV verlor nur knapp gegen die Handball-Luchse und in letzter Sekunde gegen den TV Beyeröhde-Wuppertal. Am letzten Wochenende sprang sogar ein knapper Sieg gegen die SG 09 Kirchhof heraus (25:24). Beste Torschützin bei den Gästen ist Außenspielerin und Zwickau-Urgestein Jenny Choinowski mit 136/64 Toren. Kreisläuferin Nadja Bolze konnte im bisherigen Saisonverlauf bereits 91/16 Treffer erzielen. Besonders schmerzen wird der Verlust von Katarina Pavlovic, mit 80/18 Treffern noch immer drittbeste Torschützin. Sie zog sich vor dem 14. Spieltag einen Mittelfußbruch zu. Ein weiteres emotionales Highlight wird auch die Rückkehr von Isa-Sophia Rösike (13 Tore), die zum ersten Mal im Zwickau-Trikot an ihre alte Wirkungsstätte zurückkehrt.

Bienen wollen vor dem spielfreien Wochenende noch einmal alles geben

„Die letzten beiden Heimspiele sind nicht nach unserer Vorstellung verlaufen. Daher haben wir noch etwas gut zu machen.“ sagt HCR-Trainer Frank Mühlner. Außerdem weißt er auf die Besonderheit des Derbys hin: „Schaut man auf die Tabelle, sind die Rollen klar verteilt. Allerdings hat ein Derby seine eigenen Gesetze. Im Hinspiel gab es für die Fans ein versöhnliches 24:24-Unentschieden. Aber dieses Mal wollen wir sie schlagen.“ Allerdings muss das Trainerteam auf Brigita Ivanauskaite verzichten. Die Top-Scorerin der Bienen zog sich bei der Niederlage in Buchholz einen Bruch in der Hand zu und muss operiert werden.

Übertragung im Livestream

Das Spiel des HCR im heimischen Bienenstock wird, wie auch schon die vorherigen Heimspiele, im Internet via Livestream auf sportdeutschland.tv/hbf übertragen. Einschalten lohnt sich garantiert.

Florian Triebel

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Sachsenbahn rollt ab 19. August wieder

Sachsen. Pünktlich zu Schulbeginn in Sachsen werden ab Montag, 19. August, zwei Linien der Städtebahn Sachsen GmbH wieder fahren. Die Strecken von Dresden nach Kamenz (RB 34) und von Heidenau nach Altenberg (RB 72) mit planmäßiger Verstärkerleistung bis zum Dresdener Hauptbahnhof werden am Montag wieder planmäßig bedient. Hierfür sind acht Züge im Einsatz. Parallel dazu rollen zunächst die vom Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) organsierten Ersatzbusse weiter. Über die mögliche Einstellung des Busverkehrs informiert der Verbund im Verlauf der kommenden Woche.  Dr. Stephan Laubereau von der Kanzlei PLUTA erklärt: „Der Fahrplan auf diesen Linien entspricht dem Angebot vor dem Insolvenzantrag. Die Kunden können also mit einer normalen Beförderung ohne Einschränkungen rechnen.“ Neue Website In den nächsten Tagen wird das Unternehmen die neue Website in Betrieb nehmen. Dort   finden die Kunden alle wichtigen Infos zu den Strecken und Fahrplänen. Der vorläufige Insolvenzverwalter hat derweil einen neuen Eisenbahnbetriebsleiter bestellt, der für die Sicherstellung des Bahnbetriebs verantwortlich ist. Er war bereits früher bei der Städtebahn Sachsen beschäftigt und kennt damit alle Abläufe bestens. Zugleich wurden die Gehälter der rund 90 Mitarbeiter pünktlich zum 15. August ausgezahlt. Hintergrund Seit Ende Juli befindet sich die Städtebahn Sachsen GmbH in einem Insolvenzverfahren. Das Amtsgericht Aschaffenburg ordnete am 29. Juli 2019 das vorläufige Verfahren an und bestellte Dr. Stephan Laubereau von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Mit Beschluss vom 7. August 2019 bestellte das Gericht den PLUTA-Rechtsanwalt zum vorläufigen Insolvenzverwalter mit Verfügungsbefugnis. Damit hat Dr. Laubereau die Aufgaben des Geschäftsführers übernommen. Die Städtebahn Sachsen GmbH ist ein Eisenbahnunternehmen mit Sitz in Niedernberg in der Nähe von Aschaffenburg und seit 2010 für ein regionales Liniennetz um die sächsische Landeshauptstadt Dresden verantwortlich. Im Auftrag des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) betreibt die Gesellschaft die Strecken von Dresden nach Königsbrück (RB 33), Kamenz (RB 34), Heidenau und den Kurort Altenberg (RB 72 und RE 19) sowie die Verbindung von Pirna nach Neustadt und Sebnitz (RB 71). Hierfür sind insgesamt 16 Triebwagen im Einsatz, die fast ausschließlich von Alpha Trains geleast sind.  Die Strecke von Dresden nach Königsbrück (RB 33) sowie die Verbindung von Pirna nach Neustadt und Sebnitz (RB 71) sollen ebenfalls in Kürze wieder von der Städtebahn Sachsen bedient werden. Hierzu laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Details dazu wird der vorläufige Insolvenzverwalter in der kommenden Woche bekanntgeben. Pünktlich zu Schulbeginn in Sachsen werden ab Montag, 19. August, zwei Linien der Städtebahn Sachsen GmbH wieder fahren. Die Strecken von Dresden nach Kamenz (RB 34) und von Heidenau nach Altenberg (RB 72) mit planmäßiger Verstärkerleistung bis zum…

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Filmnächte Schwarzkollm noch bis 1. September

Schwarzkollm. Seit 1. August gibt es in der KRABAT-Mühle Schwarzkollm wieder Open-Air-Kino. Die historische und vielfach in der Literatur beschriebene „Schwarze Mühle“ ist ein einzigartiges Kulturangebot in der Lausitz. Die KRABAT-Mühle Schwarzkollm verzaubert mit Erlebnisführungen, einer historischen Mühle, mit Kulturdenkmälern, sorbischen Bräuchen und dem traditionellen Handwerk, mit Familienangeboten, einer Erlebnis-Gastronomie mit regionalen Produkten und vielfältigen Veranstaltungen in der zweisprachigen Region! Erstmals fanden 2012 die KRABAT Festspiele in der herrlichen Naturkulisse, auf dem historischen Boden des Mühlenhofes zu Schwarzkollm, statt. Die Schwarze Mühle wird jährlich von 45.000 Gästen besucht. Ausgelöst von dem Kinofilm KRABAT fand 2009 das erste Open Air-Kinoerlebnis statt. Programm der Filmnächte an der Krabat-Mühle Schwarzkollm 18. August, 21 Uhr: 25 km/h (Deutschland 2018) 22. August, 20.30 Uhr: Die Lausitzer Kurzfilmnacht 23. August, 20.30 Uhr: Yesterday (GB 2019) 24. August, 20.30 Uhr: Die große Dirty Dancing Nacht (USA 1987) Film + Party 25. August, 20.30 Uhr: ...verdammt, ich bin erwachsen (DDR 1976) 29. August, 20 Uhr: 100 Dinge (Deutschland 2018) 30. August, 20 Uhr: A Star Is Born (USA 2018) 31. August, 20 Uhr: Krabat (Deutschland 2008) 1. September, 20 Uhr: Ballon (Deutschland 2018) Eintrittskarten für die Filmnächte an der KRABAT-Mühle sind im Vorverkauf u.a. beim WochenKurier erhältlich. Seit 1. August gibt es in der KRABAT-Mühle Schwarzkollm wieder Open-Air-Kino. Die historische und vielfach in der Literatur beschriebene „Schwarze Mühle“ ist ein einzigartiges Kulturangebot in der Lausitz. Die KRABAT-Mühle Schwarzkollm verzaubert…

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