Florian Triebel

Nächstes Sachsenderby für den HCR

Großröhrsdorf. Die Bienen gastieren im knapp 150 Kilometer entfernten Leipzig. Das Derby gegen den HC Leipzig findet am Sonntag, den 16. Februar, 16 Uhr in der Sporthalle Brüderstraße statt.

Zur Stadt muss eigentlich nicht mehr viel gesagt werden, denn jeder aus der Region hat der Messestadt wahrscheinlich schon einmal einen Besuch abgestattet und ist durch den dort ansässigen Zoo geschlendert, auf Johann-Sebastian-Bachs spuren gewandelt oder das Völkerschlachtdenkmal bestaunt. Aus sportlicher Sicht hat die Stadt ebenfalls viel zu bieten: Seit der Saison 2015/2016 spielen die Männer der Handballabteilung des SC DHfK Leipzig in der 1. Bundesliga. Nur eine Spielzeit später stieg auch die Fußballmannschaft der Stadt, gesponsert von einem namhaften Brausehersteller, in die höchste Spielklasse auf und bestreitet seine Heimspiele in der Arena am Leipziger Sportforum.

Die Mannschaft von Jacob Dietrich ist momentan der beste Aufsteiger der Saison. Mit 16:18 Punkten rangiert der HCL aktuell auf dem neunten Tabellenplatz. Die junge Mannschaft findet sich also durchaus gut zurecht in der Liga. Für die Sächsinnen ist es bereits das dritte Derby hintereinander. Warum die Heimspielstätte des HC Leipzig auch „Brüderhölle“ genannt wird, erlebte der BSV Sachsen Zwickau bei der 20:21-Niederlage hautnah. Nach diesem Überraschungserfolg gingen die Leipzigerinnen beim SV Union Halle-Neustadt mit 21:30 baden. Allerdings hielten sie über weite Strecken des Spiels sehr gut mit den Wildcats mit. Überschattet wurde die Partie allerdings von der schweren Knieverletzung von Laura Wedrich (13/6 Tore). Die torgefährlichsten Spielerinnen des HCL sind den meisten Bienenfans sowie Trainer Frank Mühlner noch gut bekannt: „Jacqueline (83 Tore) und Stefanie Hummel (65 Tore) verfügen über jede Menge Erfahrung und sind nur schwer auszuschalten. Wir benötigen gegen den HCL eine gute Rückzugsbewegung. Sonst bekommen wir große Probleme mit ihrem schnellen Spiel in die Spitze.“

Bienen wollen Hinrundenerfolg bestätigen

In der Hinrunde konnte der HC Rödertal vor knapp 740 Zuschauern mit 34:25 gewinnen. Eine ähnliche Kulisse erwartet die Bienen nun auch in Leipzig. „Das wird nicht einfach für meine Mädels. So ein Derby ist schon etwas Spezielles. Deswegen glaube ich auch nicht, dass es einen klaren Favoriten gibt. Für uns wird es wichtig sein, dass Rabea Pollakowski und Meret Ossenkopp so einen Sahnetag wie zuletzt erwischen.“ so Mühlner vor dem Spiel. Indes werden die Verletzungssorgen nicht kleiner beim HCR. Im ohnehin stark ausgedünnten Rückraum droht nun auch Pavliná Novotná auszufallen. Mühlner dazu: „Sie hat sich im Training am Fuß verletzt. Wir müssen sehen, wie sich das bis zum Abschlusstraining am Freitag entwickelt.“ Freuen dürfen sich die Bienen auf die Unterstützung ihrer Fans. Der Fanclub des HCR hat eigens einen Bus organisiert, um der Mannschaft mit zahlreichen Anhängern in Leipzig den Rücken zu stärken.

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Geisinger Narren laden zum Faschingsumzug

Geising. Närrischer Trubel ist am Sonntag, 16. Februar, im Altenberger Stadtteil Geising angesagt. Mit dem Faschingsumzug beim 72. Ski- und Eisfasching erreicht die fünfte Jahreszeit am Nachmittag in dem Städtchen ihren Höhepunkt. Ab 14 Uhr ziehen Gruppen mit mehr als 22 Bildern und sechs befreundeten Faschingsvereinen sowie mindestens zwei Musikkapellen durch den Ort im Osterzgebirge. Eintrittsplakette: 3 Euro (Kinder bis 14 haben freien Eintritt). Eins steht fest, immer wieder wird der Ruf: "Pitsche -Patsche, Pitsche -Patsche, nass nass nass" ertönen. Mitten an der Spitze des Umzuges mit Faschingspolizei, kleinem Hofstaat, Garde und Elferrat winken die frisch gekürten Prinzenpaare - das der Schule mit Prinz Nilkas und Prinzessin Stina sowie Hofnarr Hannes und das der Erwachsenen vom Ski- & Eisfasching e.V. René I. und Nicole II. sowie Hofnarr Stefan den Zuschauern an den Straßenrändern zu. Für eine Überraschung in dem bunten Treiben wollen erstmals die Mitarbeiter der Rennschlitten- und Bobbahn Altenberg sorgen, kündigt Umzugssprecher Silvio Maschek an. Denn die Narren vom Geisinger Ski- und Eisfasching e.V. haben zugunsten der beginnenden BMW IBSF Bob- & Skeleton- Weltmeisterschaften ihren traditionellen Faschingsumzug um eine Woche vorverlegt. "Bahnchef Jens Morgenstern und sein Team haben im Gegenzug dafür sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen", so Maschek. Ansonsten - so hoffen die Organisatoren - wird sich der Karneval vordergründig um das diesjährige Motto "Geising feiert Aprés-Ski" drehen. Bereits ab 13 Uhr stimmen sich die Präsidenten der Faschingsvereine beim Eisstockschießen im Gründelstadion auf das Spektakel ein. Sie treten nicht nur gegeneinander an, sondern auch gegen Bürgermeister Thomas Kirsten und Ortsvorsteher Silvio Nitschke sowie die Bundestagsabgeordnete Frauke Petry. Im Vorjahr - das zweite Mal überhaupt beim Geisinger Ski- und Eisfasching dabei - gewann die Politikerin überraschend den Wanderpokal. Als einzige Frau am Start hatte die 44-Jährige sich erfolgreich gegenüber den Männern behauptet und als einzige Teilnehmerin bei jedem der drei Würfe auf dem Eis das abgesteckte Ziel getroffen. Nach ihrem Sieg versprach sie, 2020 wieder mit dabei zu sein. "Entweder sie verteidigt unseren Pokal oder muss ihn abgeben", so Maschek. Er selbst wird in gewohnter Manier das Umzugsspektakel moderieren - zunächst auf der Bühne am "Platz des 11.11." (am Altmarkt) später am Ratskeller. Die Akteure treffen sich übrigens am "Gründel" auf der Langen Straße, kommen dann im Tross über die Teplitzer Straße zum Altmarkt biegen in Richtung Löwenhain ab und marschieren bis zum "Leitenhof" (Kultur- und Gemeindezentrum) und weiter über die Karl-Sieber-Straße und die Poststraße, biegen dann auf die Hauptstraße bis zur Bahnbrücke und ziehen dann wieder vor das "Gründelstadion". Dort im beheizten Festzelt wird nach dem Umzug weitergefeiert, steigt eine Faschingsparty. Daniel Förster Närrischer Trubel ist am Sonntag, 16. Februar, im Altenberger Stadtteil Geising angesagt. Mit dem Faschingsumzug beim 72. Ski- und Eisfasching erreicht die…

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