asl

Kooperation mit Zukunft

Hoyerswerda. Die AWO Lausitz und das Lausitzer Seenlandklinikum sind bereits seit vielen Jahren Partner. Mit einem neuen Kooperationsvertrag steuern sie jetzt in eine zukunftsweisende Richtung.

Im neuen Kooperationsvertrag der beiden Unternehmen geht es um die Digitalisierung in der Pflegebranche. »Die Unterzeichnung der gemeinsamen Handlungsvereinbarung zwischen unserer AWO Lausitz und dem Lausitzer Seenland Klinikum ist ein erster und sehr wichtiger Schritt in Richtung des Strukturwandels. Es gilt jetzt zu starten, weitere Projektpartner zu begeistern und gemeinsam die Zukunft unserer Unternehmen, der Stadt und der Region zu gestalten. Dabei spielen das Klinikum und die AWO Lausitz, als zwei der größten Arbeitgeber unserer Stadt, eine herausragende Rolle.«, so der Geschäftsführer der AWO Lausitz, Torsten Ruban-Zeh.

Als Hauptziel der Vereinbarung ist die Sicherung und die Weiterentwicklung des Gesundheitsstandorts Hoyerswerda durch die Bündelung von gemeinsamen Ressourcen, Kräften und Potentialen. Jörg Scharfenberg, Geschäftsführer des Seenlandklinikums dazu: »Wir haben das Ziel der großen Kreisstadt Hoyerswerda neue Chancen für eine nachhaltige, diversifizierte Wirtschaft mit hochwertiger Beschäftigung zu eröffnen. Abgestimmt auf das Konzept: Modellstadt Strukturwandel Hoyerswerda - soll auf dem Gesundheitscampus des Klinikums ein Virtual Smart Hospital und ein Future Alten- und Pflegeheim mit Leuchtturm-Charakter etabliert werden, um die Medizin und Altenpflege von morgen durch innovative, vernetzte und digitale Lösungen umzusetzen und zu unterstützen.« Durch dieses Projekt soll die medizinische und pflegerische Versorgung der Stadt Hoyerswerda und der Region Lausitz verbessert werden.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Neuartiger Asphalt für Bahn-Unterführung

Cottbus. Eine längere Lebensdauer der Fahrbahn und damit einhergehende eingesparte Reparaturkosten erhofft sich die Stadt Cottbus von einem neuartigen Asphalt an der Nordrampe der Sandower Unterführung. Dieser wasserdurchlässige Asphalt - auch Drainasphalt genannt - soll das Wasser effizienter abfließen lassen. »Es ist ein offenporiger Asphalt mit vielen kleinen Hohlräume. Die ergeben sich durch einen hohen Anteil grober Gesteinskörnung«, erklärt Joachim Kollakowski, Teamleiter Brücken in der Stadtverwaltung. »Probleme verursacht hier am Trog vor allem das Grundwasser. Es drückt durch die Fugen.« Hydrologische Untersuchungen aus dem Jahr 1969 würden laut Kollakowski auf eine alte Wasserader in diesem Gebiet verweisen. »Der Bau aus dem Jahr 1979 ist damals nicht optimal abgedichtet worden. Mit dem neuen Asphalt hoffen wir, dass wir das jetzt für die kommenden zehn bis 15 Jahre in den Griff bekommen.« Wie Kollakowski informiert, soll neben dem neuartigen Asphalt auch eine Kastenrinne am Straßenrand zusätzlich den Wasserablauf erleichtern. »Sie leitet das Wasser nach unten, damit es dann in die Spree gepumpt werden kann. Die Technik dafür läuft seit 1979 gut. Sie wird ständig gewartet«, erklärt Kollakowski. Wie er berichtet, investiert die Stadt Cottbus 180 000 Euro in die aktuelle Maßnahme, die mit dem Abtragen der alten Asphaltschicht Anfang August begonnen hatte. In Zukunft komme man jedoch um ein neues Bauwerk nicht herum. »Es wird seit Jahren beobachtet. Dabei wurde festgestellt, dass das Bauwerk jährlich ein Millimeter nach oben wächst und die Flügel nach außen gedrückt werden. Die Standsicherheit ist jedoch nicht gefährdet«, sagt Joachim Kollakowski und fügt an, dass ein Neubau des Trogbauwerkes auf rund 50 Millionen Euro geschätz wird.Eine längere Lebensdauer der Fahrbahn und damit einhergehende eingesparte Reparaturkosten erhofft sich die Stadt Cottbus von einem neuartigen Asphalt an der Nordrampe der Sandower Unterführung. Dieser wasserdurchlässige Asphalt - auch Drainasphalt…

weiterlesen