gb

Jahresauftakt bei den Rödertalbienen

Unmittelbar nach den Feiertagen ist es wieder Zeit für Handball im Rödertal. Am Samstag, 5. Januar, empfängt der HC Rödertal – die Rödertalbienen die SG H2Ku Herrenberg. Anwurf der Partie ist 17.30 Uhr. Präsentiert wird dieser Spieltag im heimischen Bienenstock von Winter Automobilpartner. Der Mehrmarkenspezialist mit verschiedenen Standorten in der Region ist seit 1925 in Familienbesitz und von Beginn an Sponsor der Rödertalbienen.

Die „Kuties“ hatten einen guten Start in die Saison – sie mussten nur Niederlagen gegen die Favoritinnen aus Buchholz-Rosengarten und Beyeröhde hinnehmen. Dementsprechend belegte Herrenberg nach sechs Spieltagen den sechsten Tabellenrang. Doch seit dem ist Sand im Getriebe der „Kuties“. Sie holten nur einen Punkt und rutschten im Tableau auf den 12. Rang ab. Auch vor der Winterpause gab es eine 22:25-Heimniederlage gegen den TuS Lintfort. Ein wesentlicher Grund dafür sind die vielen Verletzungen, die die Gäste plagen. Mit Saskia Putzke, Aylin Bok, Kerstin Foth, Carolin Tuc und Inesa Verbovik fallen gleich fünf Spielerinnen längerfristig aus. Allerdings warnt HCR-Trainer Frank Mühlner vor dem kommenden Gegner: „Wenn man sich die Ergebnisse ansieht, fällt auf, dass Herrenberg nicht so schlecht ist, wie es vielleicht den Anschein hat. Sie haben einfach gerade einen Durchhänger, wie wir ihn auch schon hatten. Mit Sicherheit haben sie die Pause genutzt, um ihren Neuzugang Jurate Zilinskaite noch besser in das Team zu integrieren.“ Beste Werferin der Mannschaft von Trainer Mike Leibssle ist die deutsche U18-Nationalspielerin Lea Neubrander (96/33 Tore). Dahinter rangiert Rechtsaußen Lisa Gebhard mit 50/9 Toren. Seit dem die SG H2Ku Herrenberg zur Saison 2014/15 aufgestiegen ist, gab es sechs Duelle mit den Rödertalbienen. Der HCR verlor davon ein Spiel und konnte zwei Siege einfahren. Schon drei Partien zwischen beiden Mannschaften endeten ohne Sieger.

Bienen wollen den Schwung ins neue Jahr mitnehmen

Der HC Rödertal konnte die letzten beiden Spiele vor dem Jahreswechsel siegreich gestalten. Allerdings hatten die Bienen mit ihren Gegnerinnen mehr Probleme als erwartet. Mühlner dazu: „Es stimmt, dass wir uns derzeit im Angriff zu viele technische Fehler erlauben. Dadurch machen wir uns das Leben selbst unnötig schwer. In den vergangenen drei Wochen haben wir jedoch gut daran gearbeitet. Wir freuen uns auf das erste Heimspiel in 2019.“ Bis auf Thilde Boesen und Julia Mauksch hat sich der gesamte Kader zum Trainingsbeginn an Neujahr fit zurück gemeldet.

Winter Automobilpartner lädt zum „Winter Grillen“

Zum ersten Spieltag des Jahres gibt es eine inzwischen bereits zur Tradition gewordene Aktion unseres Spieltagspräsentators Winter Automobile – das „Winter Grillen“. Denn wie auch schon in den vorangegangenen Saisons wird Heiko Winter persönlich seinen Grill anwerfen. Entsprechend der Jahreszeit wird zur leckeren Wurst natürlich auch Glühwein angeboten. Außerdem wird es eine grandiose Halbzeitshow und ein Gewinnspiel geben. Also rein in die warmen Winterklamotten und auf zur Sporthalle am Schulzentrum in Großröhrsdorf.

Übertragung im Livestream

Das Spiel des HCR im heimischen Bienenstock wird, wie auch schon die vorherigen Heimspiele, im Internet via Livestream auf sportdeutschland.tv/hbf übertragen. Einschalten lohnt sich garantiert.

Florian Triebel

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Friedenslauf-Spenden gehen an Drudel 11

Ostritz. Rund 300 Menschen liefen im Oktober in Ostritz für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz. Die Hälfte der beim Friedenslauf gesammelten Spenden, 2450 Euro, wurde inzwischen an Drudel 11 e.V. aus Jena überwiesen. Dies teilen der Vorstandsvorsitzende des Internationalen Begegnungszentrums St. Marienthal, Dr. Michael Schlitt, und der Mitorganisator des Friedenslaufes, Landrat a.D. Günter Vallentin (Ostritz), mit. Drudel 11 engagiert sich seit 25 Jahren als anerkannter Träger der Jugendhilfe. In zahlreichen Projekten – vom Jugendzentrum bis hin zur Ausstiegsberatung für Neonazis  – hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen Selbstkompetenz zu vermitteln und dabei Anreize zum Perspektivwechsel zu geben. Inzwischen kann das Team von Drudel 11 auf eine langjährige Erfahrung in den Bereichen der Gewalt- und Radikalisierungsprävention zurückblicken. Sebastian Jende vom Verein Drudel 11 dazu: „Mit großer Freude hat unser Verein diese tolle Nachricht von der Spende erhalten. Ein besonderer Dank geht an alle Spender und Läufer und natürlich an das IBZ St. Marienthal als Veranstalter sowie an die Verantwortlichen der Stadt Ostritz.“ Drudel 11 bietet Beratungen für Ausstiegswillige aus rechtsextremen Zusammenhängen an. Gemeinsam mit den Ausstiegwilligen wird in der vertraulichen Einzelberatung der bisherige, zumeist von Gewalterfahrungen, Vorurteilen und Hassideologien geprägte Lebensweg reflektiert. Dabei werden gemeinsam neue Lebensperspektiven für die Ausstiegswilligen erarbeitet. Sebastian Jende dazu weiter: „Die Struktur der rechtsextremen Szene hat oft zur Folge, dass sich Ausstiegswillige in einem eng gesponnenen Netz gefangen fühlen. Vor allem der hohe soziale Druck aus der Szene, bis hin zu Drohungen und Verfolgung, führt bei Ausstiegswilligen oftmals zu einem Gefühl der Ohnmacht. Ist aber die Ausstiegsmotivation gegeben, dann setzt unsere Beratung genau an diesem Punkt an und hilft den Aussteigern einen Ausweg zu finden und sich neu zu orientieren.“ Der andere Teil der Spenden wurde für das „Ostritzer Friedensfest“ zur Verfügung gestellt. Der „Ostritzer Friedenslauf“ im Oktober war auch eine Reaktion auf den am gleichen Tag im Ostritzer Hotel „Neißeblick“ stattgefundenen „Kampf der Nibelungen“. Zu dieser Kampfsportveranstaltung kamen zahlreiche Mitglieder der rechtsextremen Szene.Rund 300 Menschen liefen im Oktober in Ostritz für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz. Die Hälfte der beim Friedenslauf gesammelten Spenden, 2450 Euro, wurde inzwischen an Drudel 11 e.V. aus Jena überwiesen. Dies teilen der Vorstandsvorsitzende…

weiterlesen