pm/asl

FSG baut eigene Sportstätte

Am Mittwoch gab es dafür Fördermittel

Der Gesundheits- und Behindertensportverein FSG Medizin Hoyerswerda e.V. baut in der Neustadt eine eigene Sportstätte. Dafür werden drei derzeit leerstehende Ladengeschäfte der Wohnungsgesellschaft mbH Hoyerswerda in der Bonhoeffer-Straße zu Kursräumen umgebaut.

Am Mittwoch übergab Innenminister Roland Wöller den Bescheid über eine Sportförderung von 80.000 Euro an den Vereinsvorstand. Das sind knapp 50 Prozent der geplanten Gesamtinvestition von 165.000 Euro.

Vereinsvorstand und Wohnungsgesellschaft planen seit einem Jahr die Umsetzung dieses Vorhabens, wodurch die Stadtpromenade erheblich aufgewertet und wiederbelebt werden wird. Den Beginn der Baumaßnahmen und den Termin der Übergabe besprechen die Partner bereits in der kommenden Woche. Möglich wird das Projekt, weil die 350 Vereinsmitglieder über einige Jahre Rückstellungen für diesen Zweck angespart haben. 35.000 Euro steuert die Lausitzer Seenlandstiftung des Klinikums Hoyerswerda als Drittmittel bei.

Die Vorstandsvorsitzende Anke Stefaniak bedankt sich bei den Mitgliedern und Partnern: »Das Projekt beweist, was trotz schwieriger Ausgangslage möglich ist, wenn sich viele Partner entschlossen für ein gemeinsames Ziel einsetzen. Dass die Mitglieder zur Planung einer eigenen Sportstätte zugestimmt haben, ist vor dem Hintergrund von anderthalb Jahren Pandemie mutig und zukunftsweisend. Darauf bin ich besonders stolz.«

Die Sportförderung erfordert eine langfristige und nachhaltige Konzeption. Ab nächstem Jahr wird die FSG Medizin ihr Kursangebot erweitern können, da in der Schulsportstätte des Förderzentrums in der Dillinger Straße aufgrund des Schulsports bisher keine Nutzungszeiten an Vormittagen möglich waren. Dafür stellt der Verein qualifizierte Kursleiter ein. Die neue Sportstätte in Nachbarschaft des ZCOM ist ebenerdig und barrierefrei zu erreichen.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.