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„Cool! Geschichte lebt!“

Workshop geht weiter

Kamenz. Im Oktober 2019 starteten die Dresdner Künstler Alexandra Wegbahn und Michael Melerski das Projekt „Cool! Geschichte lebt!“. Einmal im Monat kamen sie mit Kindern und Jugendlichen im Alter von zehn bis 18 Jahren zusammen, um mit ihnen künstlerisch zu arbeiten. Ziel ist es, einen Stadtführer zu Kamenz von Kindern für Kinder zu erstellen.

Die Kinder und Jugendlichen können selbst überlegen, welche Orte sie interessieren. Sie haben dabei die Möglichkeit sich auf verschiedene Weise einzubringen: Beim Finden der Motive im Stadtraum, beim Umsetzen der Motive in verschiedenen Techniken, wie Collage, Fotografie, Rätselbild, Siebdruck, bei der Ideenfindung, beim Verfassen der Texte und Gestalten des Heftes.

Mit Hilfe von geschichtskundigen Kamenzern erhalten die Workshop-Teilnehmer Hintergrundwissen, um die Bilder und Zeichnungen mit kleinen Texten zu ergänzen. Nach der coronabedingten Pause geht es nun weiter.

Zu folgenden Terminen freuen sich beide Künstler über rege Beteiligung von Zehn- bis 18-Jährigen, sowohl derjenigen, die bereits dabei waren, als auch von neuen Interessierten:

  • 11. Juli,
  • 19./20. September,
  • 10./11. Oktober,
  • 7./8. November
  • und 5. Dezember

jeweils 10 bis 16 Uhr in der Stadtwerkstatt Kamenz (Rosa-Luxemburg-Str. 13, 01917 Kamenz).

Die Teilnahme ist kostenfrei. Es gibt auch ein Mittagessen. Das Projekt wird gefördert über „Künste öffnen Welten“. Kontakt und Anmeldung: Alexandra Wegbahn: Tel.: 0176/28815880, E-Mail: awegbahn@freenet.de

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Landrat und Bürgermeister durch Verfassungsschutz informiert

Bautzen. Um die Städte und Gemeinden zu den Plänen für ein rechtsextremes Siedlungsprojekt und  Jugendzentrums zu informieren, hat Landrat Michael Harig am Mittwoch, 1. Juli 2020, zu einer Beratung in das Landratsamt eingeladen. Zu der kurzfristig anberaumten Veranstaltung waren Vertreter des Landesamtes für Verfassungsschutz, Landeskriminalamt, Polizei und Innenministerium vor Ort, um über die Hintergründe des im Landkreis Bautzen geplanten Projektes zu informieren und die Vertreter von Städten und Gemeinden zu sensibilisieren. Durch das Landesamt für Verfassungsschutz wurde die Ankündigung des neurechten Musiker Chris Ares für ein Siedlungsprojekt im Landkreis Bautzen als ernstzunehmend bewertet. Ähnliche Projekte fänden sich im gesamten Bundesgebiet und passten in die Strategie der Bewegung. Die gute Vernetzung des Rechtsmusikers mit dem lokalen Ableger der als rechtsextrem geltenden Gruppierung „Identitäre Bewegung“ sei ein weiterer Hinweis. Anhaltspunkte, in welchen Städten und Gemeinden das in sozialen Medien angekündigte Projekt genau realisiert werden soll, liegen bisher jedoch noch nicht vor. Für das geplante „patriotische  Jugendzentrum“ habe man die Ankündigung registriert, dass dies in der Stadt Bischofswerda vorgesehen sei. Landrat Harig: „Die Beratung war ein wichtiger erster Schritt, um ein rechtsextremes Projekt im Landkreis Bautzen zu verhindern. Wir freuen uns eigentlich über jeden Zuzug in unsere Region – für völkische Siedlungsprojekte, patriotische Jugendzentren und dergleichen, gilt dieses Willkommen jedoch ausdrücklich nicht.“Um die Städte und Gemeinden zu den Plänen für ein rechtsextremes Siedlungsprojekt und  Jugendzentrums zu informieren, hat Landrat Michael Harig am Mittwoch, 1. Juli 2020, zu einer Beratung in das Landratsamt eingeladen. Zu der kurzfristig anberaumten…

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