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Bienen: Letztes Auswärtsspiel der Saison

Eigentlich hätten die Rödertalbienen nach dem letzten Spiel gleich in Herrenberg bleiben können. Denn zum letzten Auswärtsspiel der Saison 2018/19 am Samstag, den 11. Mai, geht es ins knapp 50 Kilometer entfernte Nürtingen. Um 19.30 Uhr ist in der Theodor-Eisenlohr-Sporthalle Anwurf zur Partie gegen die TG Nürtingen.

Die Stadt in Baden-Württemberg gehört zur Metropolregion Stuttgart und befindet sich im Vorland der mittleren Schwäbischen Alb. Die Altstadt Nürtingens liegt auf einem ehemaligen Umlaufberg des Neckars. Diese Region, etwa 20km südlich von Stuttgart, wurde bereits von den Kelten besiedelt. Nach einem Brand im Jahr 1750 wurde die Stadt dank des Landbaumeisters Johann Adam dem Älteren wieder aufgebaut  und blieb im Wesentlichen bis heute erhalten. Zur Zeit der Industrialisierung war Nürtingen auch als „Stadt der Strickwaren“ bekannt, ehe sie durch die Zementherstellung den Beinamen „Stadt der grauen Dächer“ erhielt. Sehenswert ist der Salemer Hof – ein Fachwerkgebäude das von Zisterzienser-Mönchen erbaut wurde. Außerdem kann man die Ausgrabungsreste der Villa Rustica, einem ehemaligen Gutshof der bereits 200 n.Chr. existierte, bestaunen.

Die Fans der TG Nürtingen erleben in den letzten Wochen eine echte Achterbahnfahrt der Gefühle – Siege und Niederlagen wechseln im wöchentlichen Rhythmus. So stehen den fünf Auswärtsniederlagen schon vier Heimsiege in Serie gegenüber. Die letzte Pleite vor heimischem Publikum datiert aus dem Februar gegen die TuS Lintfort (28:30). Zuletzt verlor die Mannschaft von Stefan Eidt bei den „Nordfrauen“ des TSV Nord Harrislee mit 26:28. Der Logik folgend würde nun wieder ein Heimsieg anstehen – ein schlechtes Omen für die Rödertalbienen. „Das Einzige woran ich glaube, ist meine Mannschaft und, dass wir unsere Niederlagenserie beenden.“ So der wenig abergläubische HCR-Trainer Frank Mühlner. Die TGN rangiert derzeit in der Tabelle auf Rang elf und hat nur einen Punkt weniger als die Bienen auf dem Konto (23:33 Punkte). Mit einem Sieg würden sie den HCR also hinter sich lassen. Beste Scorerin bei den Gastgeberinnen ist Verena Breidert im rechten Rückraum  mit 174/40 Toren. „Bei unserem 31:27-Sieg im Hinspiel hatten wir Breidert gut im Griff. Dafür sprangen damals Delia Cleve und Lisa Wieder in die Bresche. Nürtingen hat viele torgefährliche Spielerinnen auf die wir uns einstellen müssen. Ein besonderes Augenmerk gilt auch Lea Schuhknecht, die zu Beginn der Saison verletzt war. “ Sagt Bienen-Coach Mühlner. Die Statistik  gibt ihm Recht. Nach der Top-Torjägerin kommen gleich fünf Spielerinnen, die mindestens 70 Tore erzielten. Die beiden Außenspielerinnen Nina Fischer (93/20 Tore) und Wieder (78/29 Tore), die Rückraumspielerinnen Schuhknecht (81 Tore) und Julia Bauer (70/2 Tore) sowie Kreisläuferin Cleve (72 Tore) sind immer für einen Treffer gut.

HC Rödertal will im Schlussspurt noch einmal Alles geben

Es ist schon eine ganze Menge, was derzeit auf die junge Mannschaft von HCR-Trainer Mühlner einprasselt: „Wir brauchen einfach wieder Selbstvertrauen. Dass das nach neun Niederlagen nicht sehr groß ist, dürfte klar sein.“ Glücklicherweise sieht es danach aus, dass Julia Mauksch nach ihrer Verletzung im letzten Spiel wieder einsatzbereit ist. Im letzten Spiel fehlte es dem HCR nicht nur an Durchschlagskraft im Angriff. Auch in der Defensiv-Leistung offenbarte die Mannschaft große Schwächen. Mit dem absoluten Willen das Ruder jetzt wieder herumreißen zu wollen, sollte allerdings etwas drin sein.

Florian Triebel

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St. Joseph-Stift: Baby Nr. 1000 ist da

Dresden. Charlotte Mara heißt das diesjährige Jubiläumsbaby, das am 16. August punkt 20.44 Uhr als Geburt Nr. 1000 in die 2019-er Statistik des St. Joseph-Stifts eingehen wird. Die Kleine brachte bei der Geburt 3.555 Gramm auf die Waage, war 52 Zentimeter groß und ist bereits das dritte Kind seiner Eltern. Die kommen eigentlich aus Riesa, haben sich aber ganz bewusst für die Entbindung in dem Dresdner Krankenhaus entschieden. „Die Erfahrungen bei den Geburten meiner ersten beiden Kinder in einer anderen Klinik waren leider nicht so positiv. Deshalb bin ich auf die Suche gegangen. Aufgrund der Beckenendlage von Charlotte Mara habe ich mich im St. Joseph-Stift beraten lassen und war sofort überzeugt. Das Personal, das ruhige Arbeiten ohne Hektik und Stress haben mir ein sehr sicheres Gefühl gegeben. Auch dass man hier auf das Stillen und den Bindungsaufbau von Mutter und Kind so viel Wert legt, das ist etwas Besonderes, das findet man nicht überall", begründet die frischgebackene Mama Stefanie.   Im St. Joseph-Stift, das seit 2011 nach den Kriterien von WHO und UNICEF als "Babyfreundliche Geburtsklinik" zertifiziert ist, gibt es  nicht nur ärztlich und pflegerisch, sondern auch räumlich beste Voraussetzungen für Entbindungen:  Drei Kreißsäle, ein Entbindungsraum für Wassergeburten, Wehenzimmer, ein OP-Saal für Kaiserschnittentbindungen sowie wohnliche Ein- und Zweibettzimmer, die auch als Familienzimmer genutzt werden. Das ganzheitliche Betreuungskonzept kommt bei den Dresdnern gut an: Im vergangenen Rekordjahr kamen 1.678 Neugeborene im St. Joseph-Stift zur Welt. In diesem Jahr waren es per 16. August schon 523 Jungen und 479 Mädchen, darunter zwei Zwillingsgeburten (deshalb 1.002 Kinder).Charlotte Mara heißt das diesjährige Jubiläumsbaby, das am 16. August punkt 20.44 Uhr als Geburt Nr. 1000 in die 2019-er Statistik des St. Joseph-Stifts eingehen wird. Die Kleine brachte bei der Geburt 3.555 Gramm auf die Waage, war 52 Zentimeter…

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