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Bienen fahren zum Tabellenführer

Großröhrsdorf. Für die Rödertalbienen steht die nächste Auswärtsfahrt an. Am Samstag, 9. März, geht es in den Norden – zum Tabellenführer HL Buchholz 08-Rosengarten. Die Partie in der Nordheidehalle in Buchholz beginnt 19 Uhr.

Die Handball-Luchse entstanden aus einem Zusammenschluss der SGH Rosengarten und der Handballabteilung des TSV Buchholz 08. Die Stadt Buchholz in der Nordheide und die benachbarte Gemeinde Rosengarten mit zusammen über 50.000 Einwohnern gehören zum Landkreis Harburg. Sie liegen 40 km südlich der Hansestadt Hamburg und etwa 15 Kilometer entfernt von Buxtehude. Der dort ansässige Frauen-Bundesligist Buxtehuder SV wiederum kooperiert schon länger mit den Handball-Luchsen, die junge Talente weiterentwickeln. Es steht bereits fest, dass nach dieser Saison Lynn Schneider und Torfrau Katharina Filter zum BSV zurückkehren.

Die Mannschaft von Dubravko Prelcec legte einen echten Bilderbuchstart in die Saison hin – 12 Siege in 12 Bundesligapartien. Erst der Jahreswechsel brachte den Tabellenführer aus dem Tritt. Von den ersten vier Spielen in 2019 konnten sie nur eins gewinnen. Inzwischen hat sich die Mannschaft allerdings wieder gefangen und ist seit fünf Spielen ungeschlagen. Nur die Meenzer Dynamites schafften es zuletzt einen Punkt aus Rosengarten zu entführen (24:24). Trotz dieser beeindruckenden Zahlen hat sich der Verein dazu entschieden keine Lizenz für die 1. Bundesliga zu beantragen. Im Hinspiel hatten die Rödertalbienen große Schwierigkeiten mit der variablen 5:1- oder 3:2:1-Abwehr der Handball-Luchse und lagen in der ersten Hälfte mit 5:15 zurück. Immerhin konnten sie nach der Pause den Rückstand verkürzen und verloren im heimischen Bienenstock 17:24. Allerdings fehlte damals Top-Scorerin Brigita Ivanauskaite in den Reihen des HCR.

Der Erfolg der Norddeutschen ist hauptsächlich mit drei Namen verbunden – Lynn Schneider, Kim Land und Sarah Lamp. Kreisläuferin Schneider ist mit 100/41 Treffern die erfolgreichste Torschützin ihrer Mannschaft. Rückraumspielerin Land ist ihr mit 97 Treffern jedoch dicht auf den Fersen und Lamp konnte ebenfalls schon 62/10 Treffer für sich verbuchen. „Diese drei Spielerinnen sind die tragenden Säulen der Mannschaft. Das Spiel an den Kreis müssen wir definitiv unter Kontrolle bekommen. Hinzu kommen noch jede Menge junge Talente, wobei Schneider und Land mit 23 bzw. 24 Jahren auch noch nicht alt sind.“ sagt HCR-Trainer Frank Mühlner.

Das vierte schwere Spiel für den HCR in Folge

Was im kommenden Duell mit dem amtierenden Meister der 2. Bundesliga für die Rödertalbienen spricht, ist die Statistik. Im bisherigen Saisonverlauf holten sie mit 13 Punkten in fremden Hallen zwei Punkte mehr als im heimischen Bienenstock. Zuletzt gab es einen überraschenden Sieg gegen den Tabellenzweiten Kurpfalz Bären. „Nach dem Spiel in Ketsch und den beiden Heimspielen gegen Kirchhof und Mainz ist es bereits das vierte schwere Spiel für meine Mannschaft. Das war bereits in der Hinrunde hart. Trotzdem wollen wir versuchen lange mitzuhalten und uns auch noch einmal Selbstvertrauen vor dem Sachsenderby holen.“ erklärt Bienen-Coach Mühlner. Dabei dürfen sie auch auf die Unterstützung der eigenen Fans hoffen, von denen sich einige mit auf den Weg in den Norden machen.

Florian Triebel

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Sachsenbahn rollt ab 19. August wieder

Sachsen. Pünktlich zu Schulbeginn in Sachsen werden ab Montag, 19. August, zwei Linien der Städtebahn Sachsen GmbH wieder fahren. Die Strecken von Dresden nach Kamenz (RB 34) und von Heidenau nach Altenberg (RB 72) mit planmäßiger Verstärkerleistung bis zum Dresdener Hauptbahnhof werden am Montag wieder planmäßig bedient. Hierfür sind acht Züge im Einsatz. Parallel dazu rollen zunächst die vom Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) organsierten Ersatzbusse weiter. Über die mögliche Einstellung des Busverkehrs informiert der Verbund im Verlauf der kommenden Woche.  Dr. Stephan Laubereau von der Kanzlei PLUTA erklärt: „Der Fahrplan auf diesen Linien entspricht dem Angebot vor dem Insolvenzantrag. Die Kunden können also mit einer normalen Beförderung ohne Einschränkungen rechnen.“ Neue Website In den nächsten Tagen wird das Unternehmen die neue Website in Betrieb nehmen. Dort   finden die Kunden alle wichtigen Infos zu den Strecken und Fahrplänen. Der vorläufige Insolvenzverwalter hat derweil einen neuen Eisenbahnbetriebsleiter bestellt, der für die Sicherstellung des Bahnbetriebs verantwortlich ist. Er war bereits früher bei der Städtebahn Sachsen beschäftigt und kennt damit alle Abläufe bestens. Zugleich wurden die Gehälter der rund 90 Mitarbeiter pünktlich zum 15. August ausgezahlt. Hintergrund Seit Ende Juli befindet sich die Städtebahn Sachsen GmbH in einem Insolvenzverfahren. Das Amtsgericht Aschaffenburg ordnete am 29. Juli 2019 das vorläufige Verfahren an und bestellte Dr. Stephan Laubereau von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Mit Beschluss vom 7. August 2019 bestellte das Gericht den PLUTA-Rechtsanwalt zum vorläufigen Insolvenzverwalter mit Verfügungsbefugnis. Damit hat Dr. Laubereau die Aufgaben des Geschäftsführers übernommen. Die Städtebahn Sachsen GmbH ist ein Eisenbahnunternehmen mit Sitz in Niedernberg in der Nähe von Aschaffenburg und seit 2010 für ein regionales Liniennetz um die sächsische Landeshauptstadt Dresden verantwortlich. Im Auftrag des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) betreibt die Gesellschaft die Strecken von Dresden nach Königsbrück (RB 33), Kamenz (RB 34), Heidenau und den Kurort Altenberg (RB 72 und RE 19) sowie die Verbindung von Pirna nach Neustadt und Sebnitz (RB 71). Hierfür sind insgesamt 16 Triebwagen im Einsatz, die fast ausschließlich von Alpha Trains geleast sind.  Die Strecke von Dresden nach Königsbrück (RB 33) sowie die Verbindung von Pirna nach Neustadt und Sebnitz (RB 71) sollen ebenfalls in Kürze wieder von der Städtebahn Sachsen bedient werden. Hierzu laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Details dazu wird der vorläufige Insolvenzverwalter in der kommenden Woche bekanntgeben. Pünktlich zu Schulbeginn in Sachsen werden ab Montag, 19. August, zwei Linien der Städtebahn Sachsen GmbH wieder fahren. Die Strecken von Dresden nach Kamenz (RB 34) und von Heidenau nach Altenberg (RB 72) mit planmäßiger Verstärkerleistung bis zum…

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Filmnächte Schwarzkollm noch bis 1. September

Schwarzkollm. Seit 1. August gibt es in der KRABAT-Mühle Schwarzkollm wieder Open-Air-Kino. Die historische und vielfach in der Literatur beschriebene „Schwarze Mühle“ ist ein einzigartiges Kulturangebot in der Lausitz. Die KRABAT-Mühle Schwarzkollm verzaubert mit Erlebnisführungen, einer historischen Mühle, mit Kulturdenkmälern, sorbischen Bräuchen und dem traditionellen Handwerk, mit Familienangeboten, einer Erlebnis-Gastronomie mit regionalen Produkten und vielfältigen Veranstaltungen in der zweisprachigen Region! Erstmals fanden 2012 die KRABAT Festspiele in der herrlichen Naturkulisse, auf dem historischen Boden des Mühlenhofes zu Schwarzkollm, statt. Die Schwarze Mühle wird jährlich von 45.000 Gästen besucht. Ausgelöst von dem Kinofilm KRABAT fand 2009 das erste Open Air-Kinoerlebnis statt. Programm der Filmnächte an der Krabat-Mühle Schwarzkollm 18. August, 21 Uhr: 25 km/h (Deutschland 2018) 22. August, 20.30 Uhr: Die Lausitzer Kurzfilmnacht 23. August, 20.30 Uhr: Yesterday (GB 2019) 24. August, 20.30 Uhr: Die große Dirty Dancing Nacht (USA 1987) Film + Party 25. August, 20.30 Uhr: ...verdammt, ich bin erwachsen (DDR 1976) 29. August, 20 Uhr: 100 Dinge (Deutschland 2018) 30. August, 20 Uhr: A Star Is Born (USA 2018) 31. August, 20 Uhr: Krabat (Deutschland 2008) 1. September, 20 Uhr: Ballon (Deutschland 2018) Eintrittskarten für die Filmnächte an der KRABAT-Mühle sind im Vorverkauf u.a. beim WochenKurier erhältlich. Seit 1. August gibt es in der KRABAT-Mühle Schwarzkollm wieder Open-Air-Kino. Die historische und vielfach in der Literatur beschriebene „Schwarze Mühle“ ist ein einzigartiges Kulturangebot in der Lausitz. Die KRABAT-Mühle Schwarzkollm verzaubert…

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