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Beenden die Bienen ihre Negativserie?

Nach drei Auswärtsspielen am Stück ist der HC Rödertal wieder im heimischen Bienenstock gefordert. Zum vorletzten Heimspiel der Saison 2018/19 gastiert die HSG Gedern/Nidda am Samstag, 27. April, 17.30 Uhr beim HCR.

Präsentiert wird der Spieltag von der Sachsenmilch-Leppersdorf GmbH. Der große Familienspieltag beginnt bereits 14 Uhr. Fans, Familien und alle anderen Handballverrückten dürfen sich wieder auf eine aufgebaute Milchbar, die bereits letzte Saison für Begeisterung und kulinarische Leckerbissen sorgte, freuen. Außerdem dürfen sich unsere Gäste erneut beim Handball-Wurf-Speedtest miteinander messen. Jeder gemessene km/h ist mit 10 Cent dotiert. Je kräftiger der Wurf, umso mehr klingelt die Vereinskasse. Als besonderes Ostergeschenk erhalten Kinder bis 16 Jahre freien Eintritt zur Bundesligapartie.

Die Gastmannschaft von Christian Breiler stieg zur aktuellen Saison aus der 3. Liga Staffel Ost in die zweithöchste Spielklasse in Deutschland auf.  Die HSG zählt zu den Abstiegskandidaten und belegt, aufgrund der Niederlage des HCR bei den Trierer Miezen, momentan mit 9:41 Punkten den letzten Tabellenplatz. Durch den Lizenzverzicht des TV Nellingen und dem damit verbundenen direkten Abstieg in die 3. Liga würde den Hessinnen der 14. Tabellenrang zum Klassenerhalt reichen. Diesen Platz belegt derzeit der SV Werder Bremen. Die Norddeutschen haben allerdings bereits acht Zähler Vorsprung. Der letzte Sieg gelang am 18. Spieltag vor heimischer Kulisse gegen VfL Waiblingen (25:20). Dementsprechend wartet die HSG seit acht Spielen auf einen Punkterfolg – ähnlich wie der HCR. „Im Hinspiel hatten wir besonders in der Anfangsphase große Probleme und lagen nach zehn Minuten mit 1:7 hinten. Die HSG hat acht Punkte Rückstand auf das rettende Ufer und wird daher alles geben, um hier zwei Punkte mitzunehmen und die Hoffnung auf den Klassenerhalt am Leben zu halten. Sie sind bestimmt bis in die Haarspitzen motiviert. Das wird ein schweres Spiel.“ sagt HCR-Trainer Frank Mühlner.

Beste Torschützin ist Rückraumspielerin Kristin Amos (162/72 Treffer). Kreisläuferin Leonie Nowak konnte auch bereits 94 Mal einnetzen. Auch die beiden Außenspielerinnen Kirsten Schindler (96/36 Treffer) und Isabell Schüler (73 Tore) sind äußerst torgefährlich.

HC Rödertal mit ordentlichen Sand im Getriebe

Seit dem Sensationssieg gegen die Kurpfalz Bären (28:27) warten die Rödertalbienen auf einen Punkterfolg und blieben zuletzt unter ihren Möglichkeiten. Besonders schmerzlich waren die beiden Niederlagen im Sachsenderby und bei den Trierer Miezen. „Nach fünf Wochen haben wir endlich wieder ein Heimspiel. Da dürfen wir nicht so auftreten, wie in den letzten Partien.“ mahnt HCR-Trainer Mühlner. Ohnehin ist es das vorletzte Heimspiel der Saison und damit auch die vorletzte Möglichkeit, vor eigenem Publikum zu glänzen. Deswegen fordert Bienen-Coach Mühlner auch von seiner Mannschaft: „Die Leute in Großröhrsdorf sind schon handballverrückt und unterstützen uns in jeder Lage. Das müssen wir auch mal zurückzahlen und ein ordentliches Ergebnis abliefern.“

Übertragung im Livestream

Das Spiel des HCR im heimischen Bienenstock wird, wie auch schon die vorherigen Heimspiele, im Internet via Livestream auf sportdeutschland.tv/hbf übertragen. Einschalten lohnt sich garantiert.

Florian Triebel

 

 

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Bessere Luft: Grenzwerte Bergstraße unterschritten

Dresden. Die Luftqualität über Dresden, bezogen auf die Messwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid, hat sich 2019 weiter verbessert. Seit drei Jahren werden die Luftschadstoffwerte an den drei Dresdner Messstellen Schlesischer Platz, Winkelmannstraße und Bergstraße eingehalten. An der Bergstraße wurde der Stickstoffdioxid-Grenzwert nach Berechnungen der Landeshauptstadt sogar nicht nur eingehalten, sondern vergangenes Jahr erstmals mit 35 Mikrogramm je Kubikmeter deutlich unterschritten. Der Grenzwert für das Jahresmittel liegt bei 40 Mikrogramm je Kubikmeter.Auch die Feinstaubwerte blieben 2019 an allen Messstellen im grünen Bereich. Nach einer ersten Einschätzung führen mehrere Faktoren zur Verbesserung der Luftqualität. An der Messstelle Bergstraße wirken sich konkret die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit und die Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit zwischen  Nöthnitzer Straße bis Einmündung Kohlenstraße auf 50 km/h positiv aus. Umweltamtsleiter Wolfgang Socher ist erfreut über die Entwicklung: „Es zeigt sich, dass die Verkehrspolitik der Stadt allmählich Früchte trägt. Diese setzt vor allem auf die Stärkung des Umweltverbundes bestehend aus Öffentlichen Personennahverkehr sowie Fuß- und Radverkehr. Verbesserungen in der Kfz-Technik, die es nach der Bewältigung des Dieselabgasskandales gibt, tragen sicherlich auch zur Reduktion von Luftschadstoffen bei“, sagt Socher. Laut des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts der Landeshauptstadt soll bis 2030 der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß des Dresdner Verkehrs um 40 Prozent sinken. Mehr zum Luftreinhalteplan der Stadt hier und aktuelle Messwerte hier Die Luftqualität über Dresden, bezogen auf die Messwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid, hat sich 2019 weiter verbessert. Seit drei Jahren werden die Luftschadstoffwerte an den drei Dresdner Messstellen Schlesischer Platz, Winkelmannstraße und…

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