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B 97: Instandsetzung bis November

Komplette Straßensanierung wird bis zu zehn Jahre dauern

»Die Bundesstraße 97 zwischen Hoyerswerda und Schwarze Pumpe soll bis spätestens Ende November 2020 wieder instandgesetzt werden«, teilte Bernd Sablotny, Sprecher der LMBV-Geschäftsführung, kürzlich auf einer Informationsveranstaltung für die von der Sperrung betroffenen Anrainerkommunen und Behörden mit.

Die B 97 ist derzeit auf einer Länge von drei Kilometern voll gesperrt. Es handelt sich um einen Abschnitt auf locker gelagerter Kippe des einstigen Tagebaus Spreetal. Hier wurden in den zurückliegenden Wochen parallel zur Fahrbahn auf 220 Metern zusätzliche 1.800 Vertikaldrains bis zu 15 Meter in den umgebenden Kippenboden gedrückt.

Zugleich wurde die Sperrpause für Überwachungsarbeiten des Kippenumfeldes und weitere geotechnische Untersuchungen zur B 97 genutzt. Dabei wurde eine ungleichmäßige Setzung der Fahrbahnen um vier bis sechs Zentimeter und aufgetretene Risse im Straßenkörper registriert.
Nach der aktuellen Straßenreparatur kann die B 97 wieder unter den bestehenden Verhaltensregeln genutzt werden: Die Signalanlage, die bei Eintritt eines Ereignisses sofort auf rot schaltet, und die bestehende Geschwindigkeitsbeschränkung werden wieder in Betrieb genommen. »Diese Maßnahme stellt eine mittelfristige Sicherung des Straßenabschnitts dar«, so Bernd Sablotny.

Als langfristige Lösung ist die Sanierung der jetzigen B 97-Trasse vorgesehen. Von einer Verlegung der Trasse wird aufgrund der geotechnischen Situation jedoch abgesehen.
Der Zeitrahmen für die Sanierung der B 97 unter Vollsperrung wird auf fünf bis zehn Jahre geschätzt. »Für die Vorbereitung der Maßnahme werden mehrere Jahre benötigt. In dieser Zeit werden die Fragen der Umleitung geklärt«, führte der zuständige Referatsleiter Verkehr im Sächsischen Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, Dietmar Pietsch, aus.

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