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Wein-Pavillon geht in die Winterpause

Meißen. Um einmal mehr bei Gästen und Einheimischen für die hiesigen Weinbaubetriebe zu werben, machte das Amt für Stadtmarketing, Tourismus und Kultur in diesem Jahr zum zweiten Mal ein ganz besonderes Fass auf: den Wein-Pavillon Meißen.

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Der Wein-Pavillon hängt am Haken.

Der Wein-Pavillon hängt am Haken.

Foto: Stadt Meißen

Der auf dem historischen Marktplatz aufgestellte Pavillon lockte wieder jeder Menge Weinfans zu einem sommerlichen Stelldichein mit den edlen Tropfen der Region. Toller Nebeneffekt: viele von ihnen lichteten sich mit dem schicken Fässchen ab und verbreiteten die stimmungsvollen Bilder aus Meißen über soziale Medien in der ganzen Welt.

Das ehemalige Weinfass der italienischen Weinkellerei Manicor wurde im Jahre 1950 gefertigt und enthielt bis 2015 13.000 Liter Rotwein. 2019 zum Wein-Pavillon umgebaut, bot es von Anfang Mai bis 18. September hiesigen Winzern und Winzerinnen zum zweiten Mal die Möglichkeit, sich und ihre Weine auf dem Markt zu präsentieren.

Um keine Konkurrenz zu umliegenden Gastronomen zu bieten, durften am Pavillon ausschließlich Wein, Traubensaft und Wasser, jedoch keine Speisen, angeboten werden. Zudem gab es keine Sitzgelegenheiten, sondern lediglich Stehtische.

Ob der Pavillon auch im nächsten Jahr auf dem Marktplatz sein Sommerquartier findet, hängt nun vom Interesse der Weinbaubetriebe ab. „Unser Ziel ist es, dass sich von Mai bis Ende September jede Woche ein anderer Winzer im Pavillon präsentiert. Um auch keinen Weinbaubetrieben, die personell nicht in der Lage sind den Pavillon eine ganze Woche zu belegen, die Chance zu geben ihrem Wein auszuschenken, werden wir 2023 wieder mit einem externen Dienstleister zusammenarbeiten, der die Kleinstbetriebe personell unterstützt.“ erläutert Amtsleiter Christian Friedel.