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Neue Rebenpracht in historischen Gassen

„Meißen, die ’Wiege Sachsens‘, stehe nicht allein für hochwertigstes Porzellan, so Oberbürgermeister Olaf Raschke, sondern sei darüber hinaus auch ein Synonym für delikate Weine – einem regionalen Kulturgut mit mehr als 800-jähriger Tradition. Im Interesse, diese für Stadt und Land bedeutende Kulturtradition auch im Stadtbild Meißens selbst noch stärker sichtbar zu machen, hat das Stadtmarketing eine Initiative des Tourismusvereins aufgegriffen und entlang des Denkmalensembles auf der Burgstraße an geeigneten Stellen junge Rebpflanzen gesetzt. Das teilt Philipp Maurer von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadtverwaltung mit.
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Foto: andrewhagen/fotolia.com

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„In drei Jahren werden wir die ersten Trauben ernten können“, so Bernd Kämpfe, langjähriges Vorstandsmitglied im Meißner Tourismusverein, auf dessen Initiative hin in den vergangenen Jahren bereits mehr als 50 Reben im Innenstadtbereich gepflanzt wurden. Oberbürgermeister Raschke ließ es sich nicht nehmen, bei der Pflanzaktion selber Hand anzulegen. Die Wahl fiel auf die Sorte „Regent“, die als pilzresistent gilt und sich für die speziellen Lebensbedingungen in den engen Straßenzügen derAltstadt eignet. Traditionell wurden die jungen Rebstöcke mit einem Schluck Meißner Schieler angegossen. Das gehöre nun mal zur Tradition, so Kämpfe, „auch wenn es mich stets ein wenig Überwindung kostet.“


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