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Meißner Erfolgsgeschichte

Meißen. Mehr Grün: Durch 42 Baumpatenschaften wird künftig das Stadtbild bereichert.

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Bürgermeister Markus Renner übergibt im Bürgergarten im Beisein der 1. Klassen der Questenberg-Grundschule die Urkunde an den Förderverein der Schule.

Bürgermeister Markus Renner übergibt im Bürgergarten im Beisein der 1. Klassen der Questenberg-Grundschule die Urkunde an den Förderverein der Schule.

Foto: Stadt Meißen

Für Meißens Stadtgrün war es ein gutes Jahr. Viele Privatpersonen, Vereine und Unternehmen haben sich am Projekt Baumpatenschaften beteiligt und helfen so, den Baumbestand in der Porzellan- und Weinstadt zu entwickeln, zu pflegen und zu erhalten. Auch kurz vor den Feiertagen haben noch einmal einige eine Baumpatenschaft an sich selbst, ihre Liebsten oder ihre Einrichtung verschenkt.

Oberbürgermeister Olaf Raschke und Bürgermeister Markus Renner übergaben die Urkunden an alle neuen Baumpatinnen und -paten. Unter den aktuellen Patenschaften ist zusätzlich zu einigen Bestandsbäumen auch die Neupflanzung einer Stadtbirne in der Neugasse. Pate hierfür ist die Otto-und-Emma-Horn-Stiftung. Gemeinsam mit dem Oberbürgermeister und der Baumschule Tamme pflanzte Vorstand Tom Lauerwald den neuen Baum, der ein durch Sturm beschädigtes Exemplar ersetzt. Zudem übernahm die Stiftung noch eine weitere Patenschaft für einen Bestandsbaum, einen Apfeldorn in der Leipziger Straße. Ebenfalls frischgebackener Pate für eine Zierkirsche in der Neugasse ist Die Linke-Stadtrat Tilo Hellmann. Die Initiative Bürger für Meißen übernahm ihrerseits die Patenschaft für einen Apfeldorn an der Neugasse und einen Ginkgobaum an der Fährmannstraße.

Im Bürgergarten wurde der Förderverein der Questenberg-Grundschule Pate für eine Stieleiche. Zum Angießen hatten sich die Mitglieder Verstärkung durch drei erste Klassen mitgebracht. Auch Arno Wolf aus Meißen übernahm die Patenschaft für eine Vogelkirsche im Bürgergarten. Frau Oehme übernimmt die Patenschaft für eine Rosskastanie am Albert-Mücke-Ring. Frau Pilz schenkt ihrem Vater zum runden Geburtstag eine Baumpatenschaft für eine Kirsche am Hahnemannsplatz.

Schließlich gab es noch eine zweite Neupflanzung im Stadtteil Cölln: Frau Sell wird Patin einer neu gepflanzten Magnolie auf den Lutherplatz.

Insgesamt 42 Baumpatenschaften wurden seit Herbst 2021 geschlossen, davon 14 im Bürgergarten, 19 in der Altstadt, vier in Meißen Cölln und weitere verteilt auf das Stadtgebiet, heißt es aus dem zuständigen Amt für Stadtplanung- und Entwicklung.

Ob zum achtzigsten Geburtstag, zur Erinnerung für die eigenen Kinder, zum Firmenjubiläum, zum Schulanfang, zum Gedenken an einen lieben Menschen oder zum 50-jährigen Klassentreffen – für viele der Baumpatinnen und -paten ist »ihr« Baum ein wichtiges Symbol der Hoffnung und des Lebens. Andere wollen schlicht einen Beitrag zu einem lebenswerten und grünen Meißen leisten.

Und neue Patenschaften sind beschlossen: So hat die Aritaschule Geld gesammelt und möchte im Frühjahr eine weitere japanische Nelkenkirsche am Aritaring pflanzen.


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