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Eine Krone für die Jahnhalle

Meißen. Genauer gesagt handelt es sich beim aktuellen Schmuckstück für die Jahnhalle der Bürgerstiftung um eine Richtkrone. Der Ausbau der traditionellen Sporthalle zum Indoor-Spiel- und Erlebnisraum für alle Generationen geht voran.
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Mit den Worten »Zerstörtes ist wieder ganz und Altes erstrahlt in neuem Glanz« wünschen Dachdecker René Heinitz und Zimmerer Glen Heinitz viel Glück für die Jahnsporthalle. Mit Ina Heß und Bill Quaas von der Bürgerstiftung wird auf die Fertigstellung der Arbeiten angestoßen.

Mit den Worten »Zerstörtes ist wieder ganz und Altes erstrahlt in neuem Glanz« wünschen Dachdecker René Heinitz und Zimmerer Glen Heinitz viel Glück für die Jahnsporthalle. Mit Ina Heß und Bill Quaas von der Bürgerstiftung wird auf die Fertigstellung der Arbeiten angestoßen.

Foto: Farrar

Die kleine Feier für den Abschluss des nächsten Bauabschnittes der Jahnhalle ist zwar kein klassisches Richtfest, weil ja aktuell kein letzter Nagel eingeschlagen wurde, aber dennoch ein riesiger Meilenstein für das Sanierungsprojekt der Meißner Bürgerstiftung.
 
Mehr als 100 Tage haben die Dachdecker und Zimmerer der Firma Heinitz aus Lommatzsch an dem sehr aufwändig gestalteten Dach gearbeitet und es nach allen Regeln der Handwerkskunst wieder fit und vor allem dicht gemacht. In der Bauzeit wurden etwa 42.000 Bieberschwänze verbaut und 130 Meter Kehlen eingebracht. »Für uns war es herrlich zu sehen, mit wie viel handwerklichem Geschick und Können die Dachdecker damals gearbeitet haben, sonst hätte die Jahnhalle nicht so lange auch ohne Nutzung standgehalten. Auch für unsere Azubis war die Baustelle der Jahnhalle ein toller Ort, um zu sehen, wie wichtig heute noch die alten Handwerksfertigkeiten sind«, erklärt Geschäftsführer René Heinitz nach dem Feierspruch.
 
Dass, die Sanierung der Jahnhalle bisher so gut vorangegangen ist, ist neben den Handwerksbetrieben auch den vielen fleißigen Helfern der Bürgerstiftung und vieler befreundeter Meißner zu verdanken, die an unzähligen Wochenenden Schutt geschaufelt und abgerissen haben, damit die Bauleute den Aufbau starten können. »Das Gebäude heute so zu sehen, bedeutet für mich einen großen Moment der Rührung und war selbst für mich zu Beginn des Vorhabens kaum vorstellbar«, erzählt Ina Heß.
 
Als nächstes sollen jetzt die Fenster erneuert und die Fassade weiter repariert werden. Ein Teil der Außenhülle der Jahnhalle wurde bereits neu verputzt. Das soll jetzt weitergehen. Außerdem muss die Elektrik im Gebäude erneuert und die Gestaltung der Außenanlage abgeschlossen werden. Denn auch, wenn der Außenbereich bereits sehr vielseitig nutzbar ist, müssen noch die Feuerwehrzufahrt und einige Wege entstehen. Allerdings gibt es neben dem neuen Ballspielfeld auch eine Sandspielecke für die Jüngsten, eine Schaukelanlage und Klettergerüste, die bereits nutzbar sind. So hat sich das Areal bereits lange vor der Fertigstellung der eigentlichen Jahnhalle als Indoorspielplatz und Aktionsraum zu einem Treff für Familien und Kinder etabliert.
 
Ina Heß und ihre Mitstreiter der Meißner Bürgerstiftung sind froh, dass die Jahnhalle jetzt auch wieder von der anderen Elbseite und vom Plossen aus gut gesehen wird. »Das neue rote Dach kündet jetzt auch gut sichtbar vom Neuanfang auf dem Areal«, so Vorstandsvorsitzende Ina Heß. Das mache alle Beteiligten zufrieden und auch ein bisschen stolz.
 
Möglich wurden die Sanierung und der Umbau durch zahlreiche Förderprojekte, Crowdfunding-Aktionen und Spendensammlungen in den vergangenen fünf Jahren.
 
Bewegungsfest und Fahrradaktion
 

  • Das Bewegungs- und Begegnungsfest findet am 9. April, 11 bis 18 Uhr, zusammen mit dem Ostermarkt in der Meißner Innenstadt statt.
  • Die Teilnahme ist kostenlos. Nach Absolvieren aller Bewegungsstationen kann man sich am Stand der Bürgerstiftung auf dem Markt eine Belohnung abholen.
  • Außerdem gibt es auf dem Jahnhallen-Areal einiges rund ums Fahrrad zu entdecken.


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