Verena Farrar

Bauprojekt legt Freizeitinsel lahm

Jugendhaus am Merzdorfer Teich wird von August bis Januar geschlossen. Der langersehnte Umbau startet.
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Der Trubel der vergangenen Kinderspielstadt wird sich ab Mitte August in Baustellenlärm verwandeln. Die Freizeitinsel wird umgebaut und muss deshalb bis zum Jahresende schließen. Zu gefährlich wäre der Betrieb der Kinder- und Jugendeinrichtung wärend der Bauphase - da bleibe nur die verordnete Auszeit, erklärt die Chefin des Hauses Katrin Großkopf. Auch die Idee: wenigstens im Außengelände verschiedene Angebote bereit zu halten, steht noch auf der Kippe, weil durch nötige Schachtarbeiten im Garten mehrere Gräben und Löcher ausgehoben werden. Aber auch im Gebäude am Merzdorfer Teich wird sich viel verändern. „Wir bekommen eine Brandschutztreppe, neue Elektroleitungen und eine neue Heizungsanlage“, führt sie fort. Doch auch die Zimmeraufteilung wird sich verändern. So zieht das Büro aus dem Erdgeschoss nach oben und unten entstehen neue Mehrzweckräume für die Kinder. So soll künftig auch die Möglichkeit der Übernachtungen verbessert werden. Möglich wird das alles durch eine engagagierte Förderung von Stadt, Landkreis und Eigenmitteln des Vereins. „Ohne die Hilfe der Stadt - der das Haus gehört - könnten wir hier keine großen Sprünge machen“, erklärt Katrin Großkopf. Sie ist froh, dass man die Arbeit ihres Teams auf diese Weise wertschätzt und den Bedarf an bezahlbaren, sinnvollen Freizeitangeboten in Riesa richtig einschätzt. Dennoch brauchen die Kinder im Kreis nicht auf die Angebote der Freizeitinsel verzichten. „Wir sind dann um so mehr in Kindergärten und Schulen unterwegs und bringen die Spielangebote zu den Kindern“, fügt sie an. 


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