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Zum Schutz von Kindern und Jugendlichen

Landrat Harald Altekrüger und Uwe Mader, Leiter des Staatlichen Schulamtes Cottbus (v.l.) nach der Unterzeichnung der Vereinbarung.

Landrat Harald Altekrüger und Uwe Mader, Leiter des Staatlichen Schulamtes Cottbus (v.l.) nach der Unterzeichnung der Vereinbarung.

Bild: Dany Dawid

Forst. Am vergangenen Donnerstag haben Harald Altekrüger, Landrat des Landkreises Spree-Neiße und Uwe Mader, Leiter des Staatlichen Schulamtes Cottbus eine Kooperationsvereinbarung zur Sicherstellung des Schutzauftrages bei Kinderwohlgefährdung zwischen den allgemeinbildenden Schulen in öffentlicher Trägerschaft im Landkreis Spree-Neiße und dem Fachbereich Kinder, Jugend und Familie unterzeichnet. »Der Gesetzgeber hat mit Einführung des Brandenburgischen Schulgesetzes alle pädagogischen Fachkräfte verpflichtet, Hinweise auf Kindeswohlgefährdung wahrzunehmen und konsequent nachzugehen«, betont Harald Altekrüger.
Uwe Mader sagt: »Ich freue mich sehr, dass wir diese gemeinsame und notwendige Kooperation beschlossen haben. Denn der Schutz von Kindern und Jugendlichen muss im Mittelpunkt stehen. Sie haben das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung und sie brauchen Schutz vor Gefahren, die ihr körperliches, geistiges und seelisches Wohl gefährdet. Dabei sind wir auch auf die Aufmerksamkeit von Lehrkräften angewiesen.«
Deshalb sollen Lehrkräfte nun besser geschult werden. Sie sollen somit Anhaltspunkte für Kindeswohlgefährdung schneller erkennen und nachgehen können. Als Vertrauenspersonen für Schüler und Eltern sollen sie zudem eine wichtige Rolle spielen. »Eine vertrauensvolle Beziehung ist wichtig, um rechtzeitig helfen zu können«, berichtet der Beigeordnete Michael Koch, der ebenso wie die Jugendschutzkoordinatorin Claudia Lehnigk an der Unterzeichnung teilgenommen haben. Claudia Lehnigk wird künftig in einem engen Kontakt mit Institutionen und Schulen stehen und beratend tätig sein. Außerdem wird sie Fortbildungen anbieten.


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