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Nächster Bauabschnitt an der Neugasse

Wieder neue Verkehrsführung: Die Meißner Großbaustelle startet in die zweite Phase. Autofahrer, Radler und Fußgänger müssen besonders aufpassen.

Derzeit müssen sich Autofahrer und Anlieger an der Neugasse erneut auf eine geänderte Verkehrsführung einstellen. Zwischen Roßmarkt und Sparkasse wird der Verkehr bis stadtauswärts auf die rechte Seite direkt am Bord vor den Geschäften entlang geleitet. Die Zugänge zu den Geschäften rechts und links der Neugasse bleiben frei. Die Bushaltestellen werden vor die Rossmann-Filiale verlegt. Hintergrund Völlig gewandelt soll sich die Neugasse schon Ende 2018 präsentieren. Ziel ist die grundhafte Instandsetzung und Umgestaltung des Straßenzuges zwischen Roßmarkt und Stiftsweg. »In den vergangenen Jahren entstand in Abstimmung mit Anliegern und Denkmalschützern ein Gestaltungskonzept für die Neugasse. Aufenthaltsqualität und Funktionalität sollen sich verbessern, die viel genutzte Geschäftsmeile als attraktiver Hauptweg zwischen Altstadt und Manufaktur städtebaulich wieder deutlich hervortreten«, erklärt Oberbürgermeister Olaf Raschke. Im Zentrum steht dabei die optische Verbreiterung zu Beginn der Neugasse. Sitzbänke aus Beton mit Holzauflagen und ein Baumhain aus Schneekirschen und Blutpflaumen machen den Platz künftig zum zentralen Aufenthaltspunkt. Zwölf Fahrradstellplätze, eine neue Doppelhaltestelle für Busse und mehrere Parkbuchten entstehen. Am Sparkassengebäude sorgt ein Wasserspiel mit Bodenfontänen für Unterhaltung. Sicherheit für Fußgänger Die Passanten erhalten zwei neue Überwege mit Zebrastreifen. Sie sind in Höhe der Sparkasse sowie in Verlängerung des Nicolaistegs vorgesehen. Am Durchgang zu den Neumarktarkaden wird der Wechsel der Straßenseite durch eine Aufweitung des Fußgängerweges und eine Unterbrechung der Parkplätze erleichtert. Drei Straßenquerungshilfen werden durch torartig angeordnete Bäume kenntlich gemacht. Auch verschiedene Hausanschlüsse und die Beleuchtung wird erneuert: Die typischen Altstadtleuchten sollen ein angenehmes Licht verbreiten. Mit den Tiefbauarbeiten wurde die Firma STRABAG AG Gruppe Meißen betraut. Die Planungen für den Platz vor der Sparkasse übernahm das Dresdner Landschaftsarchitekturbüro Ulrich Krüger. Für die Planung des Straßenbaus und die Gesamtkoordinierung ist das Meißner Ingenieurbüro ARNOLD Consult AG verantwortlich. Kosten, Bauzeit und Einschränkungen Das Auftragsvolumen liegt bei 2,4 Millionen Euro. Davon fließen 420 000 Euro in den Kanalbau, der Rest in den Straßenbau einschließlich der Platzgestaltung vor der Sparkasse und ca. 70 000 Euro in die Hochwasserschadensbeseitigung am Stiftsweg. Auch die Kanalbaumaßnahmen auf der Neugasse werden aus Mitteln der Hochwasserschadensbeseitigung gefördert. Noch einmal rund 600 000 Euro verbauen die Meißner Stadtwerke. Ein Großteil der Baumaßnahmen erfolgt unter halbseitiger Sperrung. Gegen Ende der Bauzeit kann es aber auch zu Vollsperrungen kommen. Auch Fußgänger und Händler müssen sich auf zeitweise Einschränkungen einstellen. Die genauen Pläne sind für Interessierte im Stadtbauamt Meißen, Leipziger Straße 10 und in der Buchhandlung an der Neugasse 16, einsehbar.


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