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Rainer Könen/mlh

Neues Klinikgebäude

Der Klinikneubau fügt sich auch optisch gut ins umliegende Landschaftsbild von Arnsdorf ein. Foto: privat

Der Klinikneubau fügt sich auch optisch gut ins umliegende Landschaftsbild von Arnsdorf ein. Foto: privat

Matthias Grimm findet, dass das neue Haus auf dem Klinikgelände des Sächsischen Krankenhauses Arnsdorf (SKH Sachsen) gut zum Gebäudekomplex der Einrichtung passt. Der dreistöckige Neubau in Form einer Acht, so der Verwaltungsdirektor, füge sich in seiner »klaren und puristischen Bauweise« ideal in die denkmalgeschützten Jugendstilbauten des Krankenhauses ein.

Anfang November diesen Jahres bezogen die stationären Patienten der Erwachsenenpsychiatrie das neue Klinikgebäude. Erstmals seit Gründung der Klinik vor 108 Jahren wurde nun auf dem Areal des Arnsdorfer Krankenhauses ein weiteres Haus eröffnet. Pandemiebedingt konnte die Einweihung jedoch nicht im großen feierlichen Rahmen gefeiert werden.

Das Gebäude wurde von 2015 bis 2020 errichtet. Bauherr ist der Freistaat, der in dieses Projekt 23 Millionen Euro investierte. Mit seiner Kapazität von 110 Betten (31 Zweibett- und 48 Einzelzimmer) beherbergt der Neubau den Großteil der insgesamt 185 Betten im Bereich der Erwachsenenpsychiatrie des SKH Arnsdorf.
Fünf Stationen der Allgemein- und Akutpsychiatrie sind dort untergebracht, eine davon ist als Abteilungs- und Aufnahmestation konzipiert. Hier sorgen ein Kriseninterventionsraum und besondere Suizidschutzmaßnahmen dafür, dass Patienten weder sich noch andere gefährden können.

Beim Neubau in das historisch-gewachsene Gebäudeensemble  des SKH Arnsdorf mussten Auflagen des Denkmalschutzes berücksichtigt werden. Was gut umgesetzt wurde, so Verwaltungsdirektor Grimm. Bei der Planung galt es für die Architekten auch, die besonderen therapeutischen Ansprüche einer Erwachsenpsychiatrie mit einzubeziehen. 

Das SKH Arnsdorf ist das größte der vier Sächsischen Krankenhäuser mit Spezialisierung auf psychische und neurologische Erkrankungen. Träger ist der Freistaat. Hier werden jährlich rund 15.000 Patienten von 780 Mitarbeitern behandelt und versorgt.


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