600 Muskeln in Schwung halten

Gesundheit und körperliche Fitness sind untrennbar mit der richtigen Portion Sport verbunden. Wir stellten Studiobesitzer und langjährigen Bobtrainer Gerd Leopold, die entscheidende Frage: Wie mache ich mich fit?
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BUZ: Gerd Leopold, Gesundheits- und Sportzentrum „Olympia“ in Riesa. Foto: Privat

BUZ: Gerd Leopold, Gesundheits- und Sportzentrum „Olympia“ in Riesa. Foto: Privat

Ist jede Art sportlicher Betätigung gleich gut? Grundsätzlich ist jede Bereitschaft zur sportlichen Aktivität besser als ein träges Leben auf der Couch. Die meisten Freizeitsportler integrieren ein leichtes Herz-Kreislauf-Training in ihren Alltag. Sie gehen joggen oder fahren Rad. Doch nur über die zusätzliche gezielte Stärkung des Stütz- und Bewegungsapparates kann die Beweglichkeit und Stabilität auch im Alter verbessert und erhalten werden. Die Muskeln schützen und stützen, die im Alter schwächer werdenden Knochen, Sehnen und Bänder. Ein Muskelaufbau ist in jedem Alter möglich und wichtig. Wer kann helfen, damit jeder das passende Programm findet? In jedem Fall hilft ein gut ausgebildeter Fitnesstrainer. In einem ersten Gespräch nimmt er den individuellen körperlichen Ist-Zustand auf, bespricht die gewünschten und realistischen Ziele, den Zeitplan und kann dann nach den Vorlieben der Sportler einen optimalen Trainingsplan erstellen, der an die persönlichen Alltagsbelastungen angepasst ist. Denn der Sport soll in jedem Fall Spaß bringen und erreichte Teilziele zum Weitermachen motivieren. Dennoch kann je nach persönlicher Einstellung auch mal ein bisschen „Quälerei“ dabei sein. Denn der Mensch wächst nur am Widerstand. Für den Anfang ist eine Kombination von Ausdauer- und Krafttraining ideal. Meist wollen die Jüngeren an ihren Problemzonen arbeiten und die Älteren vielseitig fit und gesund bleiben. Welche Möglichkeiten gibt es dafür? In guten Studios gibt es Möglichkeiten verschiedene Trainingskonzepte zu kombinieren und trotz Vorerkrankungen gezielt Sport zu treiben, z.B. Sport nach Krebs oder bei einer Diabeteserkrankung, zur Rückenstärkung, gegen krankhafte Blutdruckveränderungen und natürlich zur Regulierung des Körpergewichts. Wie kann man die Motivation für den Sport erhalten? Der erste Schritt ins Sportstudio ist bereits ein Sieg gegen den „inneren Schweinehund“. Die beste Motivation geben dann die positiven Veränderungen, die man an sich selbst bemerkt. Zehn Fitness- und Verwöhntage Wie bei vielen neuen Dingen im Leben ist der erste Schritt immer der schwerste. Mit einem abgestimmten Trainingsplan soll dieser erste Schritt zum Sport möglichst leicht und effektiv gestaltet werden. Kleinere und möglichst schnell erreichte Teilziele sollen die Motivation halten und den Ehrgeiz anstacheln, weiter zu machen. Im Übrigen ist vom 14. bis 20. März im „Olympia“ Riesa eine Festwoche geplant. Als Neuheiten werden Fitnessboxen und Selbstverteiligungskurse angeboten.   Mitmachen & Gewinnen Wir verlosen für zehn Teilnehmer eine Schnupper-Trainerstunde im Sportstudio „Olympia“ in Riesa. Auch eine Kursteilnahme ist für den ersten sportlichen Einblick möglich. Die Gewinnspielmodalitäten gibts


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