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Volkshaus-Brand: Polizei hat Tatverdächtige ermittelt

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Die noch stehende Außenhülle musste nach dem Brand mit Stützen gesichert werden. Foto: Keil

Die noch stehende Außenhülle musste nach dem Brand mit Stützen gesichert werden. Foto: Keil

Nach dem Brand des Volkshauses in Weißwasser hat die Polizei drei Tatverdächtige ermittelt. Bei den Verdächtigen handelt es sich um zwei Jugendliche und einen Heranwachsenden. Das Volkshaus in Weißwasser hatte am 25. April gebrannt. Etwa 200 Kameraden der Feuerwehr kämpften bis zum nächsten Morgen gegen die Flammen. Die Ermittler des Kriminaldienstes in Weißwasser hatten noch während des Brandgeschehens ihre Arbeit aufgenommen und öffentlich nach Zeugen gesucht. Nachdem erste Zeugen gehört waren, gingen die Ermittler noch am Sonntagabend ersten Verdachtsmomenten nach. Einen Tag nach dem Brand nahm ein Brandursachenermittler seine Arbeit auf. Nach bisherigem Ermittlungsstand zündeten die Tatverdächtigen in den Räumen des Kulturhauses vorgefundene Stühle und Planen an. Wie die Personen in das Innere gelangten, bedarf noch weiterer Auswertungen von Spuren und ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Der Kriminaldienst in Weißwasser ermittelt weiterhin wegen Brandstiftung. Durch die Ermittlungen rund um das Brandgeschehen konnten weitere Straftaten aufgeklärt werden, unter anderem mehrere Sachverhalte von Sachbeschädigungen und Vandalismus im Pückler-Park in Bad Muskau. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um mehrere Personen zwischen 11 und 15 Jahren, die jedoch nicht die Tatverdächtigen der Brandstiftung sind. Die Ermittler suchen in diesem Zusammenhang weiterhin nach Zeugen. Hinweise nimmt das Polizeirevier in Weißwasser unter der Rufnummer 03576/2620 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.


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