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Strom tanken in Weißwasser und Krauschwitz

Weißwasser hat zwei neue Ladestation für Elektroautos. Auch in Krauschwitz gibt es eine neue Möglichkeit, mit dem Auto Strom zu tanken.
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Die maximale Parkdauer an den neuen Ladestationen beträgt viert Stunden pro Ladevorgang. Foto: Stadtwerke Weißwasser

Die maximale Parkdauer an den neuen Ladestationen beträgt viert Stunden pro Ladevorgang. Foto: Stadtwerke Weißwasser

Die Stadtwerke Weißwasser wollen die regionale Infrastruktur weiterentwickeln und dabei die Umwelt nicht vergessen. „Unser Ziel ist, in Weißwasser und Region die Elektromobilität aktiv voranzutreiben“, so Pressesprecherin Bettina Brandt. Zu den von den Stadtwerken betriebenen Ladesäulen auf dem Marktplatz gesellt sich daher jetzt eine weitere Ladesäule an einem anderen Standort. In Kooperation mit der ENSO Netz GmbH haben die Stadtwerke am Hotel Kristall eine DC-Schnellladesäule (ein sogenannter Hyper-Charger mit Gleichstrom) mit drei Ladepunkten und einer Gesamtladeleistung von maximal 150 kW bereitgestellt, die per Touchscreen bedient werden kann. Außerdem gingen im Juni zwei AC-Ladesäulen (Wechselstrom bis 22 kW Ladeleistung) mit jeweils zwei Ladepunkten an der SWW-Hauptverwaltung in Weißwasser und der Erlebniswelt Krauschwitz in Betrieb. „Die Inbetriebnahme der AC-Ladesäule am Bärwalder See erfolgt zeitnah“, teilt Bettina Brandt mit. Bereits für 2021 sind weitere fünf Stationen in Weißwasser und im Umland vorgesehen. Grundsätzlich gilt, umso höher die Ladeleistung, desto schneller ist die Fahrzeugbatterie geladen. Oft liegt die Begrenzung dieser Ladeleistung aber beim Fahrzeug bzw. dessen Lademöglichkeiten. Hierzu empfiehlt sich vor der Anschaffung eine gute Beratung. Auch der Ladzustand der Batterie wirkt sich auf die Ladedauer auf – so gehen die ersten 80 Prozent relativ schnell und der Rest dauert etwas länger. Die maximale Parkdauer an den neuen Ladestationen beträgt viert Stunden pro Ladevorgang. Alle Ladestationen werden mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben.

Verfügbarkeit online prüfen

Die neuen Ladesäulen sind mit dem Internet verbunden und können digital auf Verfügbarkeit geprüft werden. „Bis einschließlich 30. Juni bieten wir einen kostenlosen Übergangszeitraum für die Nutzung der E-Ladestationen. Sie benötigen hierfür lediglich eine RFID Karte, wie z.B. Ausweis oder ec-Karte“, teilt die Pressesprecherin mit. Ab 1. Juli sind für das Bezahlsystem zwei Möglichkeiten vorgesehen. Zum einen der Adhoc-Ladevorgang über die kostenlose E-Charging App, bei welcher pro Ladevorgang und unabhängig von Lademenge und -zeit vorerst eine Pauschale von 4 Euro inkl. MwSt. berechnet wird und verschiedene Bezahlmöglichkeiten wie z.B. Mobilfunkrechnung und Kreditkarte zur Verfügung stehen. Die zweite Möglichkeit bietet sich per RFID Karte eines beliebigen Elektromobilitätsproviders (egal ob fahrzeugherstellerabhängige  oder -unabhängige Anbieter) zu den jeweils gültigen Preisen des Providers. Auch die Ladesäule am Marktplatz ist zukünftig kostenpflichtig.


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